Willkommen im Schwarzwald
Willkommen im Schwarzwald

Schwarzwald Ultra Radmarathon Alpirsbach -245 Kilometer mit 4070 Höhenmetern  - Berger

Petra und Martin Berger starteten für den Ski-Club Lauf beim Schwarzwald Ultra Radmarathon in Alpirsbach (SURM). Traditionell wird diese Radtouristikfahrt (RTF) am zweiten Sonntag im September veranstaltet. Der ausrichtende Radsportverein Alpirsbach-Rötenbach bietet drei unterschiedlich lange Strecken an. Eine 82 Kilometer lange Runde mit 1250 Höhenmeter, eine mittlere Runde mit 147 Kilometer und 2200 Höhenmeter und als Königsetappe die Ultravariante mit 245 Kilometer und 4070 Höhenmeter. Diese Strecke bietet alles, was trainierte Radsportler mögen. Zum einem die herrliche Landschaft vom südlichen Bereich des nördlichen Schwarzwaldes, die des mittlerer Schwarzwaldes und vom nördliche Teil des Südschwarzwaldes. Zum anderen weist sie kräftezehrende Anstiege, rasante Abfahrten, aber auch lange Strecken zum Rollen auf, die sich permanent abwechseln, so dass es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht langweilig wird. Von Alpirsbach führt die Strecke nach Schenkenzell und weiter über den Zwieselberg nach Bad Ripoldsau. Ein weiterer Anstieg führt dann weiter zum Kniebis und Alexanderschanze. Nach der Abfahrt über Bad Peterstal und einen weiteren Anstieg über den Löcherberg folgte wieder eine Abfahrt ins Hermersbachtal. Weiter nach Steinach führte die Strecke über Welschensteinach, Höhenhäuser und Elzach nach Waldkirch. Hier wartet dann die ultimative Herausforderung auf die Radfahrer/-innen. Die zwölf Kilometer lange Auffahrt zum Kandel, auf der über 1200 Höhenmeter bewältig werden müssen. Nach Verpflegung am Gipfel und der Abfahrt folgte wieder ein Anstieg über St.Peter und St.Märgen zur B 500 beim Thurner. Weiter führte die Strecke zur Kalten Herberge runter ins Urachtal, nach Vöhrenbach und St. Georgen. Jetzt folgten zwar keine sehr langen Anstiege mehr, aber das kühle Wetter, mit Temperaturen zwischen 4 und 14 Grad Celsius, veränderte sich zum Schlechten und es waren noch gut 3 Stunden zu fahren. Auch ging immer wieder hoch und runter über Peterzell, Waldmössingen, Fluorn-Winzeln, das Terrain wies also einen sehr coupierten Charakter auf. Eine letzte Abfahrt folgte zum Ziel in Alpirsbach. Wie gesagt, war es lange trocken geblieben, aber letztendlich wurden im letzten Drittel alle Teilnehmer mehrmals von mehreren starken Regenschauern überrascht. Sonne, Wind, Starkregen, Hagelschauer und Nieselregen mussten die Radfahrer/-innen erdulden. Auf dem Kandel wurden sogar in einer wind- und sonnengeschützten Ecke Vorboten des Winters, beziehungsweise Schneereste eines Schneeschauers der vergangenen Nacht, entdeckt. Nach einer Fahrzeit von zehn Stunden kamen Petra und Martin Berger völlig durchnässt ins Ziel und gönnten sich schnell eine lange warme Dusche.

Deutsche Polizeimeisterschaft Triathlon in Hamburg - Elena Berger

Im Rahmen des Elbe-Triathlon wurden am 10.September 2017  die 11. Deutschen Polizeimeisterschaften im Triathlon in Hamburg ausgetragen. Jedes Bundesland sowie die Bundespolizei konnten vier Polizeibeamtinnen und -beamten zur Meisterschaft über die Olympische Distanz entsenden. Für das Team Baden-Württemberg ging unter anderem Elena Berger vom Ski-Club Lauf an den Start. Bei frischen 9 Grad Außentemperatur starteten um 9:10 Uhr zuerst die Herren auf die 1,5 km lange Schwimmstrecke, welche über die Regattastrecke am Olympiastützpunkt der Ruderer in Hamburg führte. Die Damen folgten fünf Minuten später. Mit knapp 18 Grad Celsius Wassertemperatur war die Dove-Elbe noch die wärmste Station des Tages. Der über dem Wasser liegende Nebel  erschwerte die Orientierung der Athleten zusätzlich. Auf dem anschließenden knapp zehn Kilometer langen Rundkurs, der mit dem Rad vier Mal zu durchfahren war, konnte Elena Berger mehr als zehn Plätze gut machen und wechselte als 14. auf die Kilometer lange Laufstrecke. Diese Platzierung konnte sie über die abschließenden zehn Kilometer  bis ins Ziel halten. Neben der Einzelwertung wurden auch die Zeiten der  drei schnellsten Teammitglieder der einzelnen Länder für die Mannschaftswertung addiert. Für die Damen aus Baden-Württemberg bedeutete dies die Silbermedaille und damit den Deutschen Vizemeistertitel in der Mannschaftswertung. Die Herren verpassten mit dem vierten Platz in der Länderwertung knapp das Podest. Deutsche Polizeimeisterin im Triathlon wurde Stephanie Weiß aus Hessen. Bei den Herren feierte der Hamburger Julian Fritzenschaft einen Heimsieg.

 

Bilder:  Elena Berger im Schwimmziel

              Elena Berger auf dem Rad

Ötztaler Radmarathon - 238 km mit 5500 Höhenmetern - Elena Berger

Der Ötztaler Radmarathon übt auf viele ambitionierte Rennradfahrer(-innen) jedes Jahr auf Neue eine enorme Faszination aus. Auch Elena Berger konnte dieser Versuchung nicht widerstehen und ließ sie sich zu Beginn des Jahres als Teilnehmerin registrieren. Da bei diesem Radrennen immer mehr Fahrerinnen und Fahrer teilnehmen wollen als der Veranstalter zulässt, entscheidet dann unter den Registrierten ein Losverfahren. Elena Berger hatte Glück und bekam die Startberechtigung, aber hatte somit nun auch die Vorgabe, am Wettkampftag eine Strecke von 238 Kilometer Länge mit insgesamt 5500 Höhenmetern zu absolvieren. Die Streckenführung zeigt schon als solche, dass hier eine gute Vorbereitung und gezieltes Training notwendig ist. Die Strecke führt vom Startort (auch der spätere Zielort) Sölden im Ötztal zuerst zum Einrollen großteils bergab zur Ortschaft Ötz. Dort baut sich mit dem Kühtaipass dann gleich die erste steile Rampe mit maximal 18 Prozent Steigung, 1200 Höhenmetern und 19 Kilometern Länge auf.  Danach eine rasante Abfahrt durch das Sellrain bis nach Kematen gefolgt von einem relativ flachen Streckenabschnitt bis Innsbruck. Die nächste Prüfung ist die Auffahrt zum Brennerpass. Hier müssen auf 39 Kilometer mit 780 Höhenmeter überwunden werden. Wieder folgt eine Abfahrt bis Sterzing, um dann den Jaufenpass mit einer Länge von 16 Kilometern und 1150 Höhenmetern (maximal 12 Prozent Steigung) anzugehen. Oben angekommen wird man wieder mit einer schnellen Abfahrt bis nach St. Leonhard belohnt, die viel Konzentration erfordert und daher nicht immer nur erholsam ist. Hier wartet nun die letzte und schwerste Prüfung auf die verbliebenen Teilnehmer. Das Timmelsjoch baut sich vor den Radfahrern mächtig mit einer Länge von 29 Kilometern, 1760 Höhenmeter und einer maximalen Steigung von 14 Prozent auf. Einige haben schon aufgegeben, viele lockern ihre Beine mit kurzen Gehpassagen oder stemmen sich im Wiegetritt nach oben auf die Passhöhe auf 2500 Meter. Schnell eine Windjacke übergezogen geht die Fahrt mit nur wenigen Gegenanstiegen wieder zurück an den Ausgangspunkt nach Sölden (1370 Meter), das Ziel! Für alle Teilnehmer war in der frühen Sonntagmorgenstunde um 6:45 Uhr der Start. Auf den Pässen gab es jeweils ein Zeitlimit und wer hier zu langsam war, wurde aus dem Rennen genommen. Bestes Wetter, eine für den öffentlichen Verkehr komplett gesperrte Radstrecke, geniale Verpflegung, also eine super Organisation insgesamt, sind Garanten für eine erfolgreiche Veranstaltung – die Leistung allerdings muss jeder Teilnehmer selbst erbringen. Elena Berger hatte sich gezielt vorbereitet, fand immer wieder Anschluss an eine passende Gruppe und konnte  im großen Feld immer weiter nach vorne fahren.  Nach 9:53 Stunden konnte sie sich den Traum erfüllen und unter dem Zielbogen in Sölden einfahren. Sie kam als noch sehr junge Teilnehmerin in der Frauenwertung auf den 56. Platz was in ihrer Altersklasse den hervorragenden 22. Platz bedeutete.

Bild:

Elena Berger

Radrundfahrt Herbolzheim- 155 km mit 1500 Höhenmetern

Eine kleine Abordnung der Rennradfahrer des Ski-Club Lauf nahm an der Radtouristikfahrt „Kaiserstuhl-Tuniberg“ teil. Das besondere bei dieser Veranstaltung war, dass unter vier Startorten gewählt werden konnte. Petra, Elena und Martin Berger entschieden sich für Herbolzheim. Vor ihnen lag eine 155 Kilometer lange Runde über den Streitberg, weiter Richtung Kaiserstuhl und die Gegend um Tuniberg. Obwohl es viele flache Streckenabschnitte in der Rheinebene gab, kamen letztendlich durch den Anstieg auf den Streitberg, diverse kleinere Hügel im Bereich Tuniberg und schließlich einige kurze knackige Ansteige im Kaiserstuhl 1500 Höhenmeter zusammen. Diese Rundfahrt hat keinen Renncharakter sondern wird als Volksradfahren mit einigen Verpflegungsposten ausgerichtet. Die Radfahrer bewegen sich auf einer ausgeschilderten Route im öffentlichen Straßenverkehr und haben keine gesperrten Streckenabschnitte. Nach einer flotten Fahrt kamen die Drei nach etwa 6:30 Stunden wieder an ihrem Ausgangsort Herbolzheim an.

 

Triathlon Hamburg – Clemens Weber qualifiziert für Hawaii

Der Traum vieler Triathleten ist die Teilnahme beim legendären Triathlon auf Hawaii. Und diesem Traum einen Riesenschritt näher gekommen ist: Clemens Weber vom Ski-Club Lauf. Beim Qualifikationswettkampf für Hawaii in Hamburg konnte er sich aufgrund der Platzierung den Startplatz erkämpfen. Vor einigen Jahren schrammte er beim Qualifikationswettkampf in Zürich ganz knapp an der Nominierung vorbei. Nach weiteren Trainingsjahren (das Schwimmen wurde intensiviert, im Winter wurde mit den Langlaufski die Grundlagenausdauer verbessert) nahm er sich dann für das Jahr 2017 vor, die Qualifizierung noch einmal anzugehen und zwar in Hamburg. Im Vorfeld kamen zum allwöchentlichen Training noch einige Vorbereitungswettkämpfe dazu. So startete er beim Langlaufrennen am Notschrei, im März folgte ein Halbmarathontrail in Zell a. H. (2. Platz M 60). Beim Heidseetriathlon in Forst über die Kurzdistanz belegte er ebenfalls den 2. Platz der Klasse M 60. Und beim stark besetzten Kraichgautriathlon über die halbe Langdistanz wurde er Dritter in der Klasse M 60. Im weiteren Verlauf folgten lange Einheiten auf dem Rad und einmal in der Woche ein langer Lauf über mehr als 30 Kilometer. So konnte Clemens Weber, in der Gewissheit gut vorbereitet zu sein, in Hamburg an den Start gehen, in der Hoffnung, sich als Sieger der Altersklasse  für den Wettkampf auf Hawaii zu qualifizieren. Die Ausrichter des Triathlons in Hamburg haben jahrelange Erfahrung mit diesem Sportevent und so konnten sich die Teilnehmer, Betreuer und Zuschauer auf einen gut organisierten Wettkampf einstellen. Das Wetter spielte ebenfalls mit und am Wettkampftag stürzten sich die Teilnehmer zur frühen Morgenstunde in Starterwellen in die Alster. Das Schwimmen über 3,8 Kilometer hatte Weber im Training nicht favorisiert und war trotzdem nach 1:19 Stunden schon wieder aus dem Wasser. Zur Wechselzone  folgte nun eine außergewöhnlich lange Laufpassage über 700 Meter, um dann die Radkleidung anzulegen. Auf seiner Triathlon-Zeitfahrmaschine musste er eine 91 Kilometer lange Runde zweimal durchfahren. Hier konnte er in seiner Altersklasse auf den zweiten Platz vorfahren. Nach dem zweiten Wechsel lag dann die etwa zehn Kilometer lange Wendepunktstrecke vor ihm, die vier Mal durchlaufen werden musste. Gleich zu Beginn dieses Marathons bekam er von seinen Betreuern mitgeteilt, dass der momentan Dritte seiner Altersklasse nur wenige Sekunden hinter ihm war. Dies war für Clemens Weber Motivation genug, wollte er doch die Chance auf eine Qualifizierung für Hawaii wahren. Der Erste in seiner Altersklasse hatte schon einen relativ großen Vorsprung,  aber bei einem Rennen über 42,2 Kilometer kann ja dennoch einiges passieren. Nach 3:47 Stunden konnte er letztendlich als Zweiter der Klasse M 60 in einer Gesamtzeit von 10:57 Stunden erschöpft aber glücklich die Ziellinie überqueren. Das Ganze wurde noch getoppt, als er erfuhr, dass der Erste seiner Altersklasse auf den Qualifikationsstartplatz verzichtet. So konnte er als Zweiter nachrücken und diesen begehrten Startplatz beim Triathlon Hawaii (zugleich Weltmeisterschaft) in Anspruch nehmen. Somit wird er sich unter den Anfeuerungsrufen seiner Betreuer (Frau, Kinder, Bekannte und Freunde)  am 14. Oktober 2017 in die Fluten des Pazifiks stürzen und den Traum vom legendären Hawaii-Triathlon erfüllen. Damit steht auch fest, dass er die nächsten Wochen die Beine noch nicht hochlegen kann, sondern nach einer kurzen Regenerationszeit noch einmal mit einem moderaten Training seine jetzige gute Form erhalten oder noch ausbauen wird.

Bilder:

  • Clemens Weber im Schwimmziel (vorne rechts)

  • Clemens Weber auf der Laufstrecke

                           

Allgäu-Triathlon in Immenstadt - Petra Berger

Das Triathlon-Highlight für Petra Berger vom Ski-Club Lauf war in diesem Jahr die Mitteldistanz des 35. Allgäu-Triathlons in Immenstadt am Großen Alpsee. Nachdem sie im Jahr zuvor dort die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen/42 Kilometer Radfahren/zehn Kilometer Laufen) mit Erfolg gemeistert hatte, reifte im Laufe des Jahres der Gedanke in diesem Jahr die Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen/84 Kilometer Radfahren/20 Kilometer Laufen) und zugleich die Deutsche Meisterschaft in Angriff zu nehmen. Die Vorbereitung lief zwar nicht ganz optimal aber mit vielen Jahren Triathlonerfahrung kann vielleicht ein leichtes Trainingsdefizit ausgeglichen werden. Bei einer Wassertemperatur von circa 19 Grad Celsius gingen die Damen um 7.45 Uhr an den Start auf die Schwimmstrecke, das Wasser war recht ruhig, allerdings verlor Petra Berger bei einem Gerangel an der Wendeboje ihre Uhr. Das Besondere an dieser Schwimmstrecke in Immenstadt ist, dass die Teilnehmer nach circa der Hälfte der Schwimmstrecke, zur Freude der Zuschauer, einen Landgang am Bootssteg machen, um dann für den Rest der Strecke erneut in den See zu springen. Anschließend der Wechsel auf das Rennrad, um die sehr anspruchsvolle 42-Kilometer-Runde durchs Allgäu anzugehen, die bei der Mitteldistanz zweimal durchfahren werden muss. Gleich zu Beginn werden die Athleten am sogenannten „Kalvarienberg“ bei einer extremen Steigung gefordert, aber gleichzeitig von Hunderten von Zuschauern angefeuert. So geht es dann sehr abwechslungsreich weiter, schwere Anstiege, gefolgt von rasanten Abfahrten und erholsameren Flachstücken, aber auch genügend Verpflegungsstationen mit vielen eifrigen Helfern und begeisterte Zuschauer mit Kuhglocken, machen diese Radstrecken interessant. Nachdem es tags zuvor geregnet hatte, waren Teilstrecken noch feucht, was von den Teilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit erforderte. Das Wetter wurde aber zusehends besser und auf der abschließenden Laufstrecke heizte die Sonne  den Triathleten dann noch ordentlich ein, zumal die erste Hälfte der Laufstrecke schattenlos, aber wenigstens flach ist. Die zweite Hälfte sorgt dann mit einem kräftezehrenden, scharfen Anstieg – dem Kuhsteig -  und einer Runde durch das Städtchen Immenstadt dann nochmals für Abwechslung. Dadurch, dass zeitgleich Mitteldistanz, Olympische Distanz, Sprintdistanz und Staffelwettkämpfe mit verschiedenen Streckenlängen hier stattfinden, sind immer Athleten auf der Strecke, was sowohl für Zuschauer als auch für die Teilnehmer selbst sehr interessant ist. Auch ohne Uhr lieferte Petra Berger eine respektable Leistung ab, kam nach 36 Minuten Schwimmen, 3:20 Stunden Radfahren, 1:53 Stunden Laufen zuzüglich Wechselzeiten mit einer Gesamtzeit von 5:59.35 Stunden als Vierte der Damenklasse W55 ins Ziel.

Bilder:

  • Petra Berger beim Landgang nach der halben Schwimmstrecke
  • Petra Berger auf dem Rennrad
  • Petra Berger beim abschließendem Lauf

Allgäu Panorama Marathon in Sonthofen

Am 13.08.2017 fand zum 11. Mal der Allgäu Panorama Marathon, bei besten Wetterbedingungen statt. Hinter diesem Namen verbirgt sich nicht nur ein Marathon, sondern auch ein Halbmarathon und einen Ultra-Trail-Run. Bei diesen drei Distanzen waren elf Teilnehmer vom Skiclub mit am Start. Über die Halbmarathon Distanz, die von Sonthofen nach Oberstdorf und zurück ging, waren Corinna Adam, Petra Berger und Thomas Westermann am Start. Hier konnte Petra Berger einen hervorragenden 2. Platz in ihrer Altersklasse belegen. Beim Marathon war zu den 42,195km auch noch 1400 Höhenmeter zu bewältigen. Auf diese Distanz ging Anne Westermann, Martin Berger und Sasan Karimi. Auch hier konnte der Skiclub mit einem 2. Platz von Anne Westermann und einem 3. Platz von Martin Berger, das Siegerpodest besteigen. Beim Ultra Trail-Lauf hieß es eine Strecke von 69,2km und 3250 Höhenmetern zu bewältigen. Monika Hetzel, Markus Adam, Klaus Droll, Jürgen Armbruster und Manuel Zeller liefen über diese Distanz. Wie auch bei den anderen beiden Distanzen konnten über diese Distanz Monika Hetzel und Markus Adam mit jeweils einem 2. Platz in ihren Altersklassen, das Siegerpodest besteigen. Für alle war dieses Wochenende ein voller Erfolgt, da jeder seine persönlichen Ziele erreicht hatte. Unterstützt wurden die Läufer von einem vierköpfigen Fanclub der sowohl vor dem Rennen als auch währenden des Rennens und nach dem Rennen alles gaben um die Läufer in jeglichster Form zu unterstützen. So war Nadine Pollak auf der Marathon Strecke als moralische Stütze unterwegs und Andrea Droll, Eva und Katrin Armbruster waren für die Ultraläufer auf der Strecke aktiv.

 

Ergebnisse im Einzelnen:

Halbmarathon:

Petra Berger: 1:43:27h 1.Platz W55; Corinna Adam. 1:42:55h 5. Platz W45: Thomas Westermann: 1:39:51h 20.Platz M30

Marathon:

Anne Westermann: 4:34:09h 2. Platz AK Frauen; Martin Berger: 4:04:26h 3. Platz M55;                                         Sasan Karimi:6:38:48h 56.Platz M45.

Ultra:

Monika Hetzel: 12:04:25h 2. Platz W55; Markus Adam: 07:42:20 50h 2. Platz M50; Manuel Zeller: 08:18:05h 5.Platz AK Männer; Klaus Droll: 9:10:00h 5. Platz M55; Jürgen Armbruster: 12:04:25h 42. Platz M50

 

                           

Kinderferienprogramm – Übernachtung auf der Skihütte

Von Mittwoch auf Donnerstag, 02/03.08.2017, veranstaltete der Ski-Club Lauf sein diesjähriges Kinderferienprogramm mit Übernachtung auf der Laufer Skihütte. Treffpunkt war um 16.00 Uhr an der B 500. 7 Mädchen machten sich mit 5 Betreuern auf den Weg zur Skihütte. Dort angekommen wurden erst einmal die Zimmer bezogen. Anschließend wurden vor der Skihütte verschiedenen Spielen gespielt um sich besser kennen zu lernen. Mit Bratwurst im Weck, stärkte man sich um für die Wanderung zur Hornisgrinde gerüstet zu sein. Über den Ochsenstall ging es dann hoch auf den Fernsehturm, wo man sich mit Michael Dinger traf. Um die Zeit bis  bis zum Sonnenuntergang und bis zur Dunkelheit zu verkürzen, spielten die Kinder unter freiem Himmel. Michael Dinger erklärte den Kindern und den Betreuern warum der Mond manchmal eine Sichel und manchmal ganz zusehen ist. Nach dieser Einführung war es dunkel genug um von ihm verschiedene Sternbilder erklärt zu bekommen.

Zurück in der Hütte waren alle so kaputt, dass sie sofort müde ins Bett fielen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen war auch schon wieder Packen und Zimmer aufräumen angesagt. Die Zeit bis zur Abholung der jungen Hüttengäste am Nachmittag wurde mit Malen und Basteln gefüllt.

Wir bedanken uns bei den Kindern und bei Michael Dinger für das schöne Ferienprogramm.

                           

Volkslauf Bühlertal / Hornisgrinde- Marathon am 23.07.2017

Am vergangenen Wochenende fand zum 50. Mal der Volkslauf Bühlertal und zum 45. Mal der Hornisgrinde-Marathon statt. Auf Grund von verschiedenen Einflüssen musste der TV Bühlertal schon letztes Jahr seine bisherigen Strecken überdenken. So wurde der Marathon auf die Halbmarathonstrecke verlegt, was zur Folge hatte, dass die Läufer vier Runden absolvieren mussten. In diesem Zuge wurde auch aus der 10km Runde eine 11km Runde. Wie in den vergangenen Jahren auch schon Stand der Lauf wieder unter dem Motto „ Wir sind eins“. Mit der Anmeldung der Sportler unter „Wir sind Eins“ wurde gleichzeitig die Lebenshilfe unterstützt. So waren auch in diesem Jahr wieder einige Läufer und Walker aus Lauf und Umgebung am Start für einen guten Zweck. In diesem Jahr neu, war die Möglichkeit den Marathon als Team zu laufen.  Für sehr viele erste und zweite Plätze sorgten viele Erwachsene aus Lauf oder für den Skiclub startende. So wurde Anne Westermann erste ihrer Altersklasse. Corinna Adam und Adrian Bauer wurden jeweils zweiter in ihren Altersklassen. Marvin Weis wurde dritter in seiner Klasse.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

1000m Kinderlauf:

Weiblich U12: 4. Maja Eppel, 05:16min

 

11km Frauen:

AK Frauen: 1. Anne Westermann, 50:32min;  

W45: 2. Corinna Adam, 51:49min; 8. Antje Weis, 1:28:48h

W55: 4. Sabine Wörner, 1:05:57h;

 

11km Männer:

AK U18: 3. Marvin Weis, 1:28:46h;

M50: 4. Jürgen Armbruster, 54:46min

M55: 2. Adrian Bauer, 54:13min; 9. Bernhard Kainz 1:01:03h

 

11km Walking:

Veronika Gantert, 1:39:04h; Maria Baumann, 1:39:06h; Diana Wald, 1:45:14h; Eva Armbruster, 1:46:27h;               Katrin Armbruster, 1:46:32h; Anna Lena Meier, 1:52:15h

Georg Zink, 1:24:37h; Armin Wald, 1:45:13h

 

Marathon:

M30: 2. Florian Mahle, 03:08:31h

M40: 3. Michael Burkart, 03:31:26h

M50: 9. Holger Weis, 04:42:51h

Heel- Lauf in Baden-Oos

Die Firma HEEL in Baden-Oos veranstaltete, wie in den Jahren zuvor, am letzten Freitag im Juni den HEEL-Lauf. Das Besondere daran ist, dass die Läuferinnen und Läufer ein gut organisierter Wettkampf und eine umfassende Versorgung vor und nach dem Lauf erwartet. Und das Ganze ohne Startgeld. Der Ski-Club Lauf ist seit Jahren am Start und auch in diesem Jahr nahmen drei Männer und drei Frauen teil. Zu allen Läufen (Kinderläufe, Einsteigerläufe, Walking- und Nordic-Walking und der 10-Kilometer Hauptlauf) kamen auch in diesem Jahr wieder über 1.000 Sportler/-innen aller Altersklassen. Start war auf dem Betriebsgelände der Firma HEEL. Der Hauptlauf führte zuerst an der Bahnlinie entlang, durch die Bahnhofsunterführung ins Gewerbegebiet. Von dort aus auf einer kleinen Schleife durch ein Waldstück und wieder zurück. War es in den vergangenen Jahren extrem heiß, konnten die Läuferinnen und Läufer diesmal bei  angenehmen Temperaturen ihrem Hobby nachgehen. Sieger in diesem Jahr wurde der Elsässer Freddy Lapp in 35:39 Minuten und bei den Frauen war es Christine Schleifer in 36:29 Minuten; sie war letztes Jahr sogar Gesamtsiegerin und hatte selbst die Männer hinter sich gelassen. Auch die Ergebnisse des Ski-Clubs Lauf konnten sich sehen lassen: Ein erster Platz (Corinna Adam, W 45); 2 zweite Plätze (Petra und Martin Berger, jeweils  AK 55); 2  vierte Plätze (Manuel Zeller und seine Zwillingsschwester Anne Westermann, jeweils Hauptklasse). Vor allem Corinna Adam freute sich riesig über ihren ersten Platz, da für sie das Rennen nicht so optimal gelaufen war. Dies lag wahrscheinlich auch daran, dass sie erste eine Woche davor beim Lady-Run über 6,999 Kilometer in Sinzheim den zweiten Gesamtplatz erkämpft hatte. Sehr zufrieden zeigte sich Manuel Zeller, der sich im vergangenen Jahr läuferisch kontinuierlich verbesserte und nun zum ersten Mal die 40-Minuten-Grenze unterbieten konnte. Eine gute Leistung erbrachte Sasan Karimi mit der Zeit von 56:13 Minuten.   

Bild: Mannschaft SC Lauf (v.r.n.l.): Petra Berger, Manuel Zeller, Anne Westermann, Corinna Adam

Ortenauer Radrundfahrt in Niederschopfheim

Eine Gruppe Rennradfahrer des Ski-Club Lauf nahm an der Ortenauer Radrundfahrt in Niederschopfheim teil. Der Veranstalter hat insgesamt fünf Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten. Von 20 flachen Kilometern bis zu einer anspruchsvollen Tour über 111 Kilometer und 1430 Höhenmeter standen zur Auswahl. Die Gruppe des Ski-Club Lauf wählte die längere Variante. Sie diente auch als Vorbereitung auf weitere Radrundfahrten in der Region und im Ausland. Die lange Strecke führte zum Einrollen erst flach in die Rheinebene und ins Kinzigtal. Dann aber kam die erste Steigung von Zell am Harmersbach nach Nordrach zum

Schäfersfeld. Nach einer erholsamen Abfahrt bis Oberharmersbach folgte der nicht weniger steile Anstieg zu den Nillhöfen. Nach der dortigen Verpflegungsstation folgte wieder eine Abfahrt ins Kinzigtal und im Anschluss ging es dann relativ eben wieder zum Ziel. Diese Radrundfahrten sind keine Wettkämpfe und es erfolgt auch keine Zeitnahme. Die Radfahrer/-innen haben keine abgesperrten Wege und müssen sich

auch an die Straßenverkehrsvorschriften halten. Jeder Teilnehmer wählt sein Tempo so, dass die Runde bewältigt werden kann. Nach knapp fünf Stunden kam die Gruppe vom SC Lauf gemeinsam im Ziel an und freut sich schon auf die noch anstehenden Radtouristikfahrten vor allem in der Region. Die nächste Rundfahrt findet am 18. Juni 2017 in Unzhurst statt. Dort werden Strecken von 26 Kilometer bis 156 Kilometer angeboten.

Kraichgau Triathlon

Beim Ironman Kraichgau in Bad Schönborn startete am vergangenen Wochenende der Sasbacher Clemens Weber für den Ski-Club Lauf. Nach intensiver Vorbereitung stand er zusammen mit mehreren Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Start beim Hardtsee (zwischen Bruchsal und Bad Schönborn). Alle wollten Sie an diesem heißen Sonntag die Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen) bewältigen. Ihnen stand eine wahre Hitzeschlacht bevor. Das Angenehmste bei dieser Witterung war noch das Schwimmen. Nach etwas mehr als 36 Minuten verließ Clemens Weber den Badesee

und wechselte schnell zur nächsten Disziplin, dem Radfahren. Auf der

anspruchsvollen Radrunde durch das Kraichgau mühten sich bei der Hitze die Teilnehmer/-innen ab und mancher hat in dieser Disziplin zu viel Körner

verschossen. Der Kraichgau wird nicht umsonst das Land der tausend Hügel genannt. Auf jeden Fall waren es am Ende des Radfahrens über 850 Höhenmeter, die bewältigt wurden. Clemens Weber benötigte für diese Runde 2:57 Stunden und konnte sich damit weiter im Feld nach vorne schieben. Aber für ihn sollte noch mehr drin sein. Auf der Laufstrecke im Bereich von Bad Schönborn fühlte er sich im Vergleich zu einigen Mitstreitern noch richtig wohl und legte die Halbmarathondistanz in einer guten Zeit von 1:49 Stunden zurück. Dadurch erkämpfte er sich in seiner

Altersklasse den hervorragenden dritten Platz mit einer Gesamtzeit von 5:30 Stunden.

 

Bilder:

Clemens Weber – Wechsel vom Rad zum Lauf

Clemens Weber - Laufstrecke

Werkstattlauf Sindelfingen

Wie im vergangenen Jahr startete Petra Berger beim 25. Werkstat(d)tlauf in Sindelfingen. Bei diesem großen Sportereignis der Stadt Sindelfingen starteten mehrere hundert Läuferinnen  und Läufer auf verschiedenen Streckenlängen und in ihren jeweiligen Altersklassen. Die längste Strecke führte über elf Kilometer (zwei Runden von der Fairma Daimler-Benz durch die Altstadt, durch das ehemalige Landesgartenschaugelände hoch zum Badezentrum und zum Ziel am Marktplatz). Zusammen mit einer schnellen Läufergruppe konnte sie ihre Zeit vom vergangenen

Jahr deutlich verbessern. Nach 52:32 Minuten kam sie als Zweitplatzierte der Klasse W 55 ins Ziel.

 

Bild:

Petra Berger (Startnummer 1276) kurz vor dem Zieleinlauf beim Werkstattlauf Sindelfingen.

Die Freitagsschwimme

Die Schwimmgruppe und die Triathleten des Ski-Club Lauf hatten am vergangenen Freitag das letzte gemeinsame Schwimmtraining vor der Sommerpause. Da in der Sommerzeit die Öffnungszeiten des Schwarzwaldbades Bühl geändert sind, steht den Aktiven keine separate Schwimmbahn zur Verfügung. Das Abschlusstraining wurde, wie schon das ganze Winterhalbjahr über, von Elena Berger abwechslungsreich gestaltet. Nach dem Einschwimmen zuerst der Technikblock, in dem schwimmtechnische Übungen koordiniert werden, um so die Schwimmtechnik individuell zu verfeinern. Anschließend wurde ein kleines Ausdauerprogramm eingeschoben. Vor dem Ausschwimmen gab es diesmal ein Schnelligkeitstraining der besonderen Art als Staffelwettbewerb. Nach jeweils einer Bahn im Sprinttempo musste an Land eine „knifflige Aufgabe“ gelöst werden (Überraschungsei  finden, auspacken, essen und zusammenbauen), um dann gleich im Sprinttempo wieder

zurückzuschwimmen. Mit diesem Training wurde die Schwimmgruppe in die

Sommerpause verabschiedet und einige Triathleten/-innen werden in der

Sommersaison sicherlich von diesem Schwimmtraining profitieren. Weiter geht es dann wieder am Freitag, 22. September um 20 Uhr im Hallenbad Bühl mit dem gemeinsamen Schwimmtraining für die Saison 2017/2018.

 

 

Bild:

Die Freitagsschwimmer und Triathleten des SC Lauf (v.l.n.r.)

Wilfried Höß, Elena Berger, Petra Berger, Theresia Höß, Corinna Adam, Markus Adam, Charly Blust

Rund um Wolfach

Am vergangenen Samstag fand zum 12. Mal der Lauf „Rund um Wolfach“ statt. Dabei folgen Veranstalter und Teilnehmer der Idee von laufendhelfen.de e.V. und stellen Ihre Freude an der Bewegung nach dem Motto „nicht mehr ‚nur‘ laufen, sondern ‚laufend‘ helfen“ in den Fokus eines guten Zwecks (Zitat des Veranstalters). Wie alle Veranstaltungen die unter dem Motto „laufend helfen“ stattfinden, wurden auch hier die Läufer auf der 50 km langen und mit 1800 Höhenmetern anspruchsvollen Strecke, an 7 Verpflegungsstationen optimal versorgt. Wie der Name schon sagt verläuft die Strecke rund um Wolfach und zeigt den Läufern Wolfach und seine Seitentäler aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Mit Monika Hetzel, Klaus Droll, Sasan Karimi und Jürgen Armbruster  durften auch vier Läufer des Skiclubs in den Genuss kommen. Für Sasan Karimi war es das erste Mal, dass er länger als die Marathondistanz unterwegs war.

Nordic-Walking

Der Winter ist vorbei die Tage werden wieder länger und wir starten in die Sommersaison. Ab Donnerstag, den 20. April 2017 treffen wir uns wieder um 19 Uhr an der „Eisernen Brücke“ zum Walken. Auf alten und für den ein oder anderen auch auf neuen Wegen laufen wir durch den Laufer Wald. Dauer und Tempo richtet sich nach den Teilnehmern. Über neue Mit-Walker würden wir uns sehr freuen.

Nähere Informationen unter Telefon 9909 bei Eva Weiss-Armbruster.

Sportbericht

Für Clemens Weber (Ski-Club Lauf) ging die kurze Langlaufsaison nahtlos in die Lauf- beziehungsweise Triathlonsaison über. Nach einem Trainingsaufenthalt mit den Langlaufski im Leutaschtal absolvierte er sein erstes Langlaufrennen hier im Schwarzwald. Anfang März wurde im Südschwarzwald beim Biathlon- und Langlaufcenter am Notschrei der 3. Notschreilauf ausgerichtet. In vier verschiedenen Wertungen konnten die Teilnehmer/-innen starten. Clemens Weber entschied sich für die 20 Kilometer lange Strecke im klassischen Stil. Vom Loipenzentrum weg führte

die zunächst mit vielen Anstiegen gespickte Rundstrecke über die Stübenwasenhütte zur Todtnauer Hütte. Dann folgten teilweise rasante Abfahrten und Gegenanstiege bis zum Biathlonzentrum. Dort war dann auch der Zieleinlauf. Clemens Weber kam bei seinem ersten Langlaufrennen auf dem 20. Platz (Männer) nach 1:36 Stunden ins

Ziel. Zwei Wochen später startete er beim Trailrun im Harmersbachtal. Auf der Laufrunde über 21 Kilometer mussten über 800 Höhenmeter bewältigt werden. Stetiges Auf und Ab verlangte von den Läufer/-innen alles ab. Trotz aller Anstrengung konnte er aber auch die herrlichen Ausblicke ins Harmersbachtal genießen. Er schloss den Lauf nach 1:55 Stunden ab und wurde auf den hervorragenden zweiten Platz der Klasse M 60 gewertet.

Vorstandschaft in Ihren Ämtern bestätigt

Der Ski-Club Lauf hat die jährliche Hauptversammlung am vergangenen Freitag im Gasthaus „Zur Linde“ durchgeführt. Neben den alljährlich anstehenden Berichten der Vereinsführung gab es mit Neuwahlen und der Neufassung der Vereinssatzung zwei weitere Tagesordnungspunkte.

Aus den umfangreichen Berichten der Sportwarte werden stellvertretend für viele gute Leistungen auszugsweise die folgenden sportlichen Erfolge genannt. Die nordischen Skisportler konnten mit Günther Serr einen Deutschen Meister im Skilanglauf nennen. Petra Berger und Roland

Käshammer haben beide den deutschen Vizemeistertitel auf der olympischen Kurzdistanz im Triathlon erreichen können. Marathons und Volksläufe waren ebenfalls Veranstaltungen mit Skiclubmitgliedern in der Startliste und wurden teils sehr erfolgreich absolviert. Insbesondere die

nordischen Skisportler erfreuen sich junger Nachwuchssportler in ihren Reihen, die auf Bezirksebene schöne Erfolge vorweisen konnten. Die alpinen Skisportler haben über 60 Kindern und knapp 20 Kleinkindern unter 5 Jahren das Skifahren gelehrt. Die Ausbildung der Skilehrer brachte zwei neue Grundstufenskilehrerinnen hervor und die Fortbildung des bereits vorhandenen Lehrpersonals konnte wieder unter vereinseigener Beteiligung im Lehrteam des Verbands stattfinden. Die Übernachtung für

Skikurskinder und die Tagesausfahrt nach Grindelwald trugen zur Geselligkeit im Vereinsleben bei. Auch ein Ausflug ins Elsaß, gemeinsame Radausfahrten und Kurse in Selbstverteidigung und Erster Hilfe waren Angebote des Vereins, die regen Zuspruch fanden. Die Vereinssatzung erfuhr einige Aktualisierungen und berücksichtigt nun die neuesten

Forderungen der damit befassten Ämter und Institutionen. Bei den Neuwahlen kandidierte die Mehrzahl der amtierenden Vorstandsmitglieder erneut. Die Wahlen brachten folgende, jeweils einstimmige Ergebnisse: 1. Vors. Philipp Sackmann, 2. Vors. Werner Mandat, Schriftführer Willi Droll jun., Kassenwart Frank Schmidt, Sportwart Alpin Sebastian Falk, Sportwart Triathlon Martin Berger. Lediglich bei der Wahl des Sportwartes Nordisch folgte Günther Serr auf Willi Schäck. Vorsitzender Philipp Sackmann dankte Willi Schäck für die geleistete Arbeit. Die Kassenprüferinnen Petra Berger und Eva Armbruster wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

Bürgermeister Rastetter konnte nach der Durchführung der Wahlen auch Ehrungen für langjährige Vereinsmitgliedschaft im Namen der Gemeinde vornehmen. Von Seiten des Skiclubs wurden geehrt für 60 Jahre: Ursula Zink-Sackmann. Für 50 Jahre: Anita Braun, Jürgen Zimmer und

Richard Trapp. Für 40 Jahre: Christian Doll, Markus Doll und Karl-Heinz Zimmer. Für 25 Jahre: Theresia Höss und Andreas Schülle. Viele Vereinsmitglieder helfen ständig mit, die Skihütte in Schuss zu halten. Hier sind insbesondere Jürgen Armbruster und Rudolf Kurz zu erwähnen. Vorsitzender Philipp Sackmann betonte ausdrücklich, dass dies in der heutigen Zeit keineswegs selbstverständlich ist. Deshalb gilt hier allen den hieran beteiligten Akteuren der Dank des Vereins. Nach der Erneuerung der Heizungsanlage und der Stromversorgung in den letzten Jahren sind

Arbeiten an der Wasserversorgung in Vorbereitung. Beim Inventar wurden sukzessive neue Teile angeschafft, zuletzt neue Matratzen für die Schlafräume. Die Einnahmen der Hüttenvermietung ermöglichten nach jahrelang zu bedienenden Krediten, schließlich deren vollständige Tilgung. Die geplanten Sanierungen am Gebäude und der Wasserversorgung für die Hütte werden weitere finanzielle Mittel erfordern und müssen voraussichtlich teilweise über Finanzierung gedeckt werden. So konnten die Kassenprüferinnen dem Bericht des Kassenwarts wieder eine einwandfreie Buchführung bescheinigen und er konnte mit einem leichten Anstieg der Mitgliederzahlen eine weitere positive Entwicklung vermelden.

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