Willkommen im Schwarzwald
Willkommen im Schwarzwald

Jahreshauptversammlung Ski-Club Lauf e. V. - Freitag, 13. April 2018

Ski-Club Lauf – ein Verein mit einem weit gefächerten Spektrum im Sport.

Die Jahreshauptversammlung des Ski-Club Lauf fand am vergangenen Freitag erstmals im Foyer der Neuwindeckhalle Lauf statt. Die Tagesordnung beschränkte sich im Wesentlichen auf die Berichte der einzelnen Abteilungen.

Bei der kurzen Eröffnung durch den Vorsitzenden wurde u. a. dargestellt, dass für die Aktivitäten des Vereins intensiver geworben und das Vereinsleben weiter belebt werden soll. Dazu soll auch ein Hüttenfest im Sommer neu ins Leben gerufen werden. Abschied nehmen musste der Verein im Jahr 2017 von den beiden Sportlern Gerhard Schäck und Willibald Berl. Beide Vereinsmitglieder hatten sich in hohem Maße für den Sport engagiert, die Versammlung hielt inne für ein stilles Gedenken.

Die Arbeiten an der Skihütte waren eines der Themen des Schriftführers. So wurden dort einige Instandhaltungsarbeiten getätigt, z. B. die Parkettböden abgeschliffen und neu versiegelt und neue Matratzen für alle Betten angeschafft. Auch der Skilift hat Instandhaltungsarbeiten erfahren, parallel zur TÜV-Abnahme des Seilliftes.

Die Vereinskasse kann nach Jahren der Tilgung von Krediten ein Guthaben vorweisen, was für die anstehenden Arbeiten wie den Bau einer Dränage um die Skihütte und die Rehabilitierung der Quellwasserversorgung benötigt werden wird. Weitere Kreditaufnahmen werden erforderlich werden, um zusammen mit Förderzuschüssen die Maßnahmen finanziell bewältigen zu können. Bei der Abarbeitung der Steuererklärungen wird zukünftig mehr Aufwand nötig werden.

Im alpinen Bereich bewegt sich der Ski-Club in den letzten Jahren vorrangig in den Bereichen Skikurse, Lehrwesen und Trainingsstunden im Breitensport. Hier wurde später auf Zuruf separat herausgestellt, dass die Kooperation mit dem Skiclub Sasbachwalden für beide Vereine förderlich erscheint, weiterhin betrieben und ausgebaut werden soll. Der Ski-Club Lauf hat seine Skikurse für den SC Sasbachwalden geöffnet und konnte im Gegenzug am Renntraining am Seibelseckle teilnehmen.

Die nordischen Skisportler sind im Wettkampf aktiv und können von der routinierten und selbst sportlich aktiven Trainerschaft profitieren, welche viele Stunden für die Trainingsstunden der Kinder und Jugend aufbringt. Dass sich der Aufwand bezahlt gemacht hat, beweisen die Erfolge der Nachwuchssportler, welche zunehmend den sportlichen Anschluss in ihrer Altersklasse an die Spitze der Region finden. Auch bei diversen Meisterschaften konnten sie Erfolge feiern, genauso wie die absolut beachtlichen Erfolge in den höheren Altersklassen für den Verein – sei es beim weltbekannten Wasa-Lauf oder regionalen Wettkämpfen. Zum Ende der Versammlung hat Georg Zink seinen Abschied vom Leistungssport verkündet, wird aber sportlich und als Trainer weiterhin aktiv bleiben.

Auch die Triathleten, Volksläufer und sogar Ultraläufer, welche sich teils weit über der Marathondistanz bewegen, erfreuen sich zwar einer überschaubaren Gruppe. Diese Sportler nehmen jedoch ebenfalls sehr erfolgreich an zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen teil. Als kleine Auswahl können hier sogar der Ironman in Hawaii, der Berlin Marathon oder der Ötztaler Radmarathon genannt werden. Ein besonderes Highlight wird die Teilnahme eines Damen- und eines Herren-Staffelteams beim Bodensee Megathlon Radolfzell im Juli 2018 sein, wo jedes Team jeweils einen Schwimmer, Rennradfahrer, Inlineskater, Mountainbiker und Läufer stellen muss.

Nach den positiv beschiedenen Tagesordnungspunkten Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Kassenwarts und der Vorstandschaft wurden einige Ehrungen ausgesprochen. Zunächst wurden sportliche Leistungen gewürdigt, welche in den oben genannten Abteilungen erzielt werden konnten. Des Weiteren wurden Jubilare für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: 25 Jahre Mitglied sind Franziska Müller, Andrea Kopf, Elfriede und Peter Finkbeiner, Bernhard Hensel und Monika Baumann. Monika Hetzel, Jürgen und Waltraud Sigrist sind seit 40 Jahren Mitglied beim Ski-Club. Mit Siegfried Bauer, Ralf Köninger und Dieter Müller konnten ebenfalls drei Mitglieder geehrt werden, hier für 50 Jahre Mitgliedschaft. Lorenz Benkeser schließlich ist sogar seit 60 Jahren beim Ski-Club Lauf als Mitglied dabei. Die Jubilare wurden auch seitens der Gemeinde Lauf von Rudi Stange in Vertretung von Bürgermeister Rastetter geehrt. Nach dem Ende des offiziellen Teils fand der Abend bei einigen Gesprächen in kleinerer Runde seinen Abschluss.

 

Nordic-Walking :

Der Winter ist vorbei die Tage werden wieder länger und wir starten in die Sommersaison.

Ab Donnerstag, den 19. April 2018 treffen wir uns wieder um 19 Uhr an der „Eisernen Brücke“ zum Walken. Auf alten und für den ein oder anderen auch auf neuen Wegen laufen wir durch den Laufer Wald. Dauer und Tempo richtet sich nach den Teilnehmern. Über neue Mit-Walker würden wir uns sehr freuen.

Nähere Informationen unter Telefon 9909 bei Eva Weiss-Armbruster.

Schwarzwald-Berglaufpokal in Zell am Hammersbach

Der Startschuss für den diesjährigen Schwarzwald-Berglaufpokal wurde am Sonntag in Zell am Harmersbach abgegeben. Mit von der Partie waren Elena, Petra und Martin Berger für den Ski-Club Lauf. Hier handelte es sich nicht um einen klassischen Berglauf, sondern um einen sogenannten Trailrun  auf einem 21,9 Kilometer langen Rundkurs im Gelände. Vom Veranstalter wird die Strecke als „schönster Trail im Schwarzwald“ bezeichnet. In der Tat bietet diese Strecke alles was sich Geländeläufer/-innen (Trailrunner) wünschen. Fast die gesamte Runde führt auf Waldwegen, zum Teil auf richtig schmalen Pfaden, den sogenannten „Trails“, kaum Asphalt.  Dann gibt es kurze, längere, sehr steile und auch gemäßigte Anstiege und genau so sieht es dann auch bergab aus. Wenige Teilstücke sind flach, es kommt keine Langeweile auf. Ausreichende Kondition, genügend Kraft in den Beinen und auch die Fähigkeit, auf holprigen Trails sicher zu laufen sind die Ansprüche an die Teilnehmer/-innen. Auf dieser Strecke über die Halbmarathondistanz mussten 650 Höhenmeter im Anstieg und im Gefälle überwunden werden. Etwa 200 Teilnehmer/-innen standen am Sonntag am Start in Zell a.H. um sich dieser Herausforderung zu stellen. Petra und Martin Berger waren hier in Zell a.H. schon öfters am Start, für Elena Berger war es das Debut. Alle Drei freuten sich über die guten Ergebnisse im Ziel und waren sich einig: eine wunderschöne aber harte Strecke. Martin Berger siegte in der Altersklasse M 55 mit einer Zeit von 1:47 Stunden (die Siegerzeit lag bei 1:26 Stunden). Elena Berger wurde Gesamtdritte der Frauen und somit Siegerin ihrer Altersklasse „Frauen Hauptklasse“ in 1:53 Stunden an (Zeit der Siegerin 1:47 Stunden). Petra Berger erreichte nach 2:10 Stunden den zweiten Platz ihrer Altersklasse W 55. Als weiterer Teilnehmer aus Lauf startete Tobias Schmid auf der kürzeren Distanz (9,8 Kilometer; 245 Höhenmeter). Mit der Zeit von 1:14 Stunden wurde er als Elfter der Klasse M 30 gewertet. Wer  diese  Strecken etwas entspannter angehen und sich nicht so sehr verausgaben möchte, kann einen Teil davon auf dem sogenannten „Hahn und Henne Weg“ wandern und wird mit tollen Ausblicken belohnt.

Bild: Elena Berger bei der Siegerehrung (Dritte von links)

Triathloncamp für Frauen - Sportschule Steinbach

Seit Jahren findet in der Sportschule Steinbach im Frühjahr ein Triathloncamp nur für Frauen statt, organisiert vom Baden Württembergischen Triathlonverband. Die Teilnehmerinnen reisen von Biberach/Riss, Karlsruhe, vom Bodensee oder aus der nahen Umgebung an. Anne-Luise Westermann und Petra Berger vom Ski Club Lauf  verbrachten ab Freitagnachmittag zwei Trainingstage mit Gleichgesinnten und nahmen viele Anregungen und eine große Portion Motivation mit nach Hause. Die einzig männliche Energie in der 13-köpfigen Frauengruppe waren die beiden Trainer Ralf Kiene und Marco Lopez, die das Trainingsprogramm so breit gefächert angelegt hatten, dass Anfängerinnen nicht überfordert wurden und bereits erfahrene Athletinnen dennoch profitieren konnten. Den Anfang machte eine Vorstellungsrunde, wo sich herausstellte, dass einerseits Frauen dabei waren, die noch nie einen Triathlon absolviert hatten, die Kraultechnik noch nicht beherrschten oder noch nie auf einem Rennrad gesessen waren. Andererseits Frauen, die seit 30 Jahren mehr oder weniger regelmäßig Wettkämpfe bis hin zu Ultratriathlons machen oder auch in anderen Ausdauersportarten sehr erfahren sind. Eine lockere Runde von meist berufstätigen Frauen/Müttern zwischen 29 und 56 Jahren mit den unterschiedlichsten Geschichten im Hintergrund – einfach interessant!  Jeder Tag war ausgefüllt: Mehrmals mit Schwimmtraining sogar mit Videoaufnahmen zur Verbesserung der Technik, dann Athletik- und Stabilisationsübungen, Laufschule und Ausdauerlauf sowohl in der Halle als auch im Freien, das Radtraining musste allerdings verkürzt werden aufgrund der windigen, kalten Witterung mit nur 4° Grad Celsius. Eine kurze theoretische Einführung in die Trainingsplanung und eine kleine Gesprächsrunde gingen dann noch einer Yogastunde voraus mit anschließender Tiefenentspannung, angeleitet von Marco Lopez. Die verbrauchten Energien konnten in der Kantine der Sportschule bei Vollpension immer wieder aufgefüllt werden und bei einer Tasse Kaffee lernte man sich auch noch näher kennen. Am Ende des Seminars war eine gewisse Müdigkeit zu erkennen, aber alle gingen hochmotiviert und mit vielen Tipps und Anregungen versehen nach Hause in der Hoffnung, sich bei dem ein oder anderen Wettkampf in der kommenden Triathlonsaison wiederzutreffen.

Wasalauf 2018 in Schweden

Für eine Herausforderung der besonderen Art machten sich am letzten Wochenende Markus Adam, Anne-Luise Westermann und Thomas Westermann auf den Weg nach Schweden. Ihr Ziel war die Teilnahme beim weltbekannten Wasalauf (schwedisch Vasaloppet), eine der größten Skilanglaufveranstaltungen der Welt. 90 Kilometer in klassischer Technik galt es vom Start in Sälen, in der schwedischen Provinz Dalarna, auf dem Vasaloppsleden bis ins Ziel nach Mora zu überwinden.

Besonders beeindruckend schilderten die drei Sportler die Organisation des Events, bei dem 15.800 Starter gleichzeitig die Wegstrecke bezwangen. Neben interessanten Gesprächen am Start, auf der Strecke und an den vielen Versorgungsstationen trafen sie auf Skilangläufer aus der ganzen Welt. Das Rennen wird seit 1922 veranstaltet und ist Teil einer einwöchigen Laufserie, bei der insgesamt 60.000 Skilangläufer unterwegs sind.

Das Motto des Laufes „In der Spur der Väter – für die Siege der Zukunft“ (I fäders spår - för framtids segrar) befindet sich auf einem Banner über der Ziellinie – auf das sich auch die drei gefreut haben. Da die drei Starter das erste Mal dabei waren, mussten sie aus dem letzten Sektor starten und brauchten lange Zeit bis sie sich durch die Menschenmassen kämpfen konnten. Dennoch erreichten sie allesamt erfolgreich das Ziel.

Markus Adam überquerte nach 08:01:46 Std. die Ziellinie, gefolgt von Thomas Westermann nach 08:16:49 Std. und Anne-Luise Westermann kam nach 08:50:34 Std. ins Ziel.

Notschreilauf - Skilanglauf

Trotz der langen  Wintersaison sind die aktiven Langläuferinnen und Langläufer des Ski-Club Lauf noch nicht wettkampfmüde. Beim Notschreilauf standen mit Gerd Haase, Elena und Martin Berger drei Mitglieder des Ski-Club Lauf am Start. Das Besondere bei diesem Lauf ist, dass es weder Massen- noch  Einzelstart gibt. Hier gibt es für jede Distanz und Laufstilart einen Startkorridor von einer halben Stunde. Vor der Startlinie bekommt jeder Teilnehmer/in einen Transponder am Sprunggelenk befestigt und kann anschließend innerhalb des Startkorridors starten, wann es beliebt. Zur Auswahl standen zwei Streckenlängen (zehn und zwanzig Kilometer) und zwei Stilarten (klassische Technik oder Skating). Gerd Haase entschied sich für 20 Kilometer in der klassischen Technik, Elena und Martin Berger für die 20 Kilometer in der Skating Technik. Die Strecke entsprach der Stübenwasenspur. Vom Loipenzentrum am Notschrei führte die Strecke zu Beginn gespickt mit vielen Anstiegen an der Stübenwasenhütte vorbei zur Todtnauer Hütte. Die zweite Streckenhälfte über den Stübenwasen ist von kurzen und knackigen Anstiegen und langen Abfahrten gekennzeichnet. Das Ziel befand sich beim Biathlonstadion. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Im Gegensatz zu den frostigen Tagen zuvor schien die Sonne mit voller Kraft und es herrschen fast frühlingshafte Temperaturen. Gerd Haase benötigte für seine Runde 1:31 Stunden und wurde auf dem 17. Gesamtplatz gewertet. In seiner Altersklasse war dies der dritte Platz. Martin Berger benötigte 1:11 Stunden und kam auf den 22. Gesamtplatz. In seiner Altersklasse war dies der zweite Platz. Hervorragend schlug sich Elena Berger. Sie kam nach 1:13 Stunden im Ziel als Dritte Frau an. Dies bedeutete den ersten Platz ihrer Altersklasse.

 

Bilder:

  • Gerd Haase vor den Start (Start Nr. 108)
  • Elena Berger (Start Nr. 413) nach dem Zieleinlauf

Donnerstags Ski- Training für fortgeschrittene Kinder die selbständig Lift fahren können, bieten wir jeden Donnerstag von 18  - 20 h ein Training am Seibelseckle an.

Bei Interesse gerne per Email an

 

alpine@ski-club-lauf.de

Baden-Württembergischen Polizeimeisterschaften im Skilanglauf -  Oberjoch / Nesselwang

Bei den Baden-Württembergischen Polizeimeisterschaften im Skilanglauf gingen Elena und Martin Berger (beide Ski-Club Lauf)  an den Start. Die Meisterschaften werden gemeinsam von den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen sowie der Bundespolizei organisiert und ausgetragen. Der diesjährige Veranstaltungsort war die Loipe am Oberjoch/Nesselwang. Das Rennen fand trotz eisiger Temperaturen von minus 15 Grad Celsius und starkem Wind statt. Die Damen mussten eine 2,5 Kilometer lange Strecke zweimal durchlaufen, die Herren viermal. Aufgrund der frostigen Witterung und des frisch gefallenen Schnees war die Skatingpiste zwar gut präpariert, doch viele klagten über einen stumpfen (langsamen) Ski, da vor allem der starke Wind die Loipe immer wieder zuwehte. Elena und Martin Berger konnten sich bei Günther Serr einen guten Wachstipp einholen und so standen ihnen am Wettkampftag gut präparierte Skier zur Verfügung. Dass Elena Berger in dieser Saison eine gute Form hat, konnte sie schon bei drei heimischen Rennen beweisen. Auch bei den Polizeimeisterschaften kam sie gut in Schwung und holte sich mit über einer Minute Vorsprung den Titel der Polizeilandesmeisterin. Insgesamt war sie zweitschnellste Dame; nur eine Kollegin  aus Bayern war in der Loipe schneller als sie. Für Martin Berger war dies der erste Wettkampf seit Längerem. Dennoch kam er gut zurecht und als Dritter ins Ziel. Nur wenige Sekunden trennten ihn vom zweiten Platz.

 

Bild: Elena Berger (Startnummer 16) beim Start

Schwarzwaldmeisterschaften Skilanglauf

Bei besten winterlichen Bedingungen konnte der SV-Schonach-Rohrhardsberg die diesjährigen Schwarzwaldmeisterschaften ausrichten. In allen Alterslassen waren  viele Teilnehmer gemeldet. Die Streckenführung, vor allem die rasanten, kurvenreichen Abfahrten  im Schonacher Weltcup-Stadion stellte eine große Herausforderung an alle Teilnehmer dar. Es gab auch viele Stürze, die zum Glück alle glimpflich verliefen. Die Teilnehmer vom Ski-Club Lauf kamen mit den schwierigen Bedingungen gut klar und erreichten folgende gute Ergebnisse:

 

Aaron Serr, Platz 11

Robin Kurz, Platz 8

Maja Eppel, Platz 13

Franz Kurz, Platz 3

Günther Serr, Platz 1

 

 

Der Silvesterlanglauf, ausgetragen vom WSV Titisee, fand am Herzogenhorn statt. Das bedeutete für die Teilnehmer eine lange Anfahrtsstrecke. Aaron Serr belegte den vierten Platz, Robin Kurz kam auf den fünften Platz und Günther Serr kam auf den zweiten Platz.

Skilanglauf:  Lemming- Loppet beim Loipenzentrum Kniebis

Beim Loipenzentrum Kniebis wurde am Sonntag der Lemming-Loppet ausgerichtet. Dieser Volkslauf für Skilangläuferinnen und Skilangläufer trat vor drei Jahren die Nachfolge des in den Siebziger- und Achtzigerjahren ausgerichteten Kniebis-Skimarathons an. Ausgerichtet vom Triathlonverein „Karlsruher Lemminge“ erfreut sich dieser Wettkampf von Jahr zu Jahr einer größeren Beliebtheit. Zwar bleibt die Schneelage weiterhin unsicher, aber in diesem Jahr herrschten aufgrund des starken Schneefalls am vorherigen Tag ideale Bedingungen. Fast auf weltcuptauglichen Strecken konnten die überwiegend in der Skatingtechnik laufenden Sportlerinnen und Sportler den Wettkampf austragen. Zwei Streckenlängen wurden vom Veranstalter angeboten. Pünktlich um 9:30 Uhr wurden die Langläufer/-innen auf die 30-Kilometer lange Strecke geschickt. Diese Gruppe musste zwei Runden à 15 Kilometer laufen. Eine Viertelstunde später starteten die Langläufer/-innen über die halbe Distanz (eine Runde). Beide Gruppen liefen zuerst eine kleine Runde auf der Nachtloipe (2,5 Kilometer). Beim Durchlauf im Skistadion gab es dann jeweils eine Sprintzwischenwertung. Anschließen führte die Strecke auf die Zollstockloipe und wieder zurück zum Skistadion. Elena Berger vom Ski-Club Lauf nahm am Rennen über 15 Kilometer teil. Beim Massenstart konnte sie sich aus Stürzen und Stockbrüchen heraushalten und schon nach den 2,5 Kilometern der Sprintwertung lag sie bei den Frauen auf Dritter Position. Im Verlauf der weiteren Runde konnte sie die Verfolgerinnen auf Abstand halten und sich den führenden Frauen immer weiter nähern. Am Berg stark und in den Abfahrten sicher, behauptete sie ihre Position und kam als Dritte nach 45:03 Minuten im Ziel an. Im Gesamtfeld mit den Männern war dies sogar der 23. Platz. In der Altersklasse D21 wurde sie damit Zweite.

 

Bilder:

  • Elena Berger beim Start (Startnummer 245)
  • Elena Berger (rechts) mit der Erst- und Zweitplatzierten im Ziel

Dreikönigslauf in Großweier

Der Dreikönigslauf in Großweier zog wieder eine große Schar von Volksläuferinnen und Volksläufern an. Nachdem das Wetter ein Einsehen hatte und es trocken blieb, kam sogar noch die Sonne hinter den Wolken hervor und bescherte den Teilnehmern/-innen bestes Laufwetter. Für die zehn Kilometer musste eine Runde von fünf Kilometern zweimal durchlaufen werden. Start war in der Hauptstraße Richtung Sasbachried und das Ziel lag bei der Sporthalle. Viele Zuschauer säumten die Strecke und feuerten die Sportler/-innen kräftig an. Gerade beim Durchlauf in die zweite Runde und dann im Ziel wurden die Teilnehmer/-innen lautstark vorangetrieben. Der Wettkampf konnte als Einzelläufer- beziehungsweise Einzelläuferin bewältigt werden, oder als Zweierteam in einer Staffel. Vom Ski-Club Lauf starteten Holger Weis, sowie Petra und Martin Berger. Etwa dreihundert Läufer/-innen wurden pünktlich um elf Uhr per Startschuss auf die Strecke geschickt. Schnell zog sich das Feld auseinander und jeder konnte sein Tempo beziehungsweise seinen Rhythmus laufen. Die flache Strecke verläuft hauptsächlich auf Asphalt. Nur ein Teilstück ist ein Feldweg, der allerdings auf Grund der Nässe viel Konzentration erforderte.

Die Teilnehmer des Ski-Club Lauf konnten folgende Ergebnisse erreichen:

Martin Berger, Sieger der Klasse M 55 in 39:33 Minuten; Petra Berger, Siegerin der Klasse W 55 in 47:44 Minuten; Holger Weis, 25. Klasse M 55 in 56:01 Stunden. Als weiterer Teilnehmer aus Lauf war Markus Weiler (18. M 40 in 52:12 Minuten).

Bilder: Martin Berger, Petra Berger, Holger Weis

 

 

11. Neujahrslauf 2018

Zum diesjährigen Neujahrslauf trafen sich über 60 Walker und Läufer um 13.30 Uhr, um gemeinsam sportlich bei optimalen Bedingungen ins neue Jahr zu starten. Für die Läufer gab es eine 10-km und eine 7-km-Strecke. Für die Walker gab es auch wieder zwei Streckenlängen zur Auswahl. Ziemlich zeitnah nach 1 Stunde kamen alle wieder auf dem Rötel an. Bei anschließendem Tee und Gebäck konnte man es sich noch gut gehen lassen.

Eisweinlauf von Offenburg nach Baden-Baden

Am vergangenen Samstag startete um acht Uhr zum 16. Mal der Eisweinlauf. Unter dem Motto "nicht mehr nur laufen, sondern laufend helfen" geht es bei diesem Lauf nicht um Schnelligkeit, sondern um das gemeinsame Laufen. In diesem Jahr waren über 100 Läufer für die 65 km lange Strecke mit 1800 Höhenmetern entlang dem Ortenauer Weinpfad von Offenburg nach Baden-Baden gemeldet. Wer nicht über die komplette Strecke laufen wollte konnte jederzeit an den fünf Verpflegungsstellen Schloss Staufenberg Durbach, Fatimakapelle Tiergarten, Sasbachwalden, Burg Windeck und Neuweier in den Lauf einsteigen oder ihn beenden. Höhepunkt dieses Laufes ist die Ankunft in Baden-Baden um 18 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr waren es ca. 230 Läufer und Walker, die den Lauf gemeinsam beendeten. Aus Lauf waren Monika Hetzel, Diana Wölfle, Andrea Hölzle, Sandra Rolle, Markus Weiler, Mario Wölfle, Sasan Karimi und Jürgen Armbruster auf Teilstrecken mit dabei. Klaus Droll lief die komplette Strecke ab Offenburg mit.

 

Snow-Board-Kurs 2017/18

Termin:                      nach tel. Absprache

Uhrzeit:                      nach Vereinbarung bzw. Flutlichtbeginn

Preis:                          4 Doppelstunden        € 70.00                       ohne Liftgebühr

 

Der Eintrag in die Liste ist verbindlich und gilt als Anmeldung.

 

Waldhägenichlauf in Breithurst - Halbmarthon

Beim 1. Waldhägenichlauf über die Halbmarathonstrecke (21,1 Kilometer) konnten die Teilnehmer des Ski-Club Lauf mit guten Ergebnissen aufwarten. Die Veranstalter des Breithurster Halbmarathons haben sich zurückgezogen und das Team um "Lauf mit Markus" hat die Veranstaltung neu aufgelegt. Bei den Sportlerinnen und Sportlern fand dies großen Anklang. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten über die angebotenen Strecken von zehn Kilometer (Laufen, Walking und Nordic-Walking) sowie über die halbe Marathondistanz. Bei nicht gerade novembertypischen warmen Temperaturen, sowie strahlendem Sonnenschein machten sich die Läuferinnen und Läufer auf, um eine, beziehungsweise zwei Runden im Bereich des Waldhägenich und um Breithurst zu absolvieren. Auf der halben Marathondistanz siegte Martin Berger in der Zeit von 1:28:56 Stunden. Ebenfalls auf den ersten Platz kam seine Frau Petra Berger in 1:44:48 Stunden. Beim Lauf über zehn Kilometer wurde Corinna Adam Gesamtzweite in der Zeit von 46:17 Minuten. Simon Höß lief zusammen mit seinem Vater Wilfried zum ersten Mal bei einem Volkslauf mit und beide bewältigten die Strecke in 58:43 Minuten

Ironman Hawaii  - „Clemens, You Are an Ironman“

„Clemens, You Are an Ironman“. Den Freudenschrei von Clemens Weber nach diesem legendären Ausruf nebst Krönung zum „Eisenmann“ hörte man fast bis in seine Heimatgemeinde Sasbach. Der Stadionsprecher im Zieleinlauf des Ironman Hawaii jubelte, die Zuschauer applaudierten frenetisch und mittendrin hüpfte Clemens Weber vor Begeisterung. Denn der Triathlet hat etwas geschafft, wovon andere schon beim Lesen der Kilometerangaben einen Schweißausbruch bekommen. Er nahm am 14. Oktober erfolgreich als einziger Deutscher in der Klasse M 60 an dem Sportereignis teil.

Um 7 Uhr morgens gab der Knall einer Kanone den Startschuss, ins Wasser zu springen. 13 Stunden und knapp 37 Minuten später erreichte Weber das Ziel. Schwimmend legte der 60-Jährige zunächst eine Strecke von 3,8 Kilometer zurück. „Das Schwimmen im 28 Grad warmen Pazifik bei leichtem Wellengang war wunderschön. Man konnte den Grund sehen und mit uns schwammen viele bunte Fische“, erinnert er sich. Danach stieg das Mitglied des Ski-Clubs Lauf auf sein Triathlon-Spezialrad und fuhr damit bei sengender Hitze 180 Kilometer über 1 800 Höhenmeter den Queen K. Highway entlang, vorbei an heißen Lavafeldern. „Der Wind hat uns nicht getäuscht, er pfiff unglaublich scharf von der Seite, aber meistens heftig von vorne. Das gehört eben zum Mythos Hawaii dazu“, erklärt er. Danach folgten zum Abschluss 42,195 Kilometer, die bei subtropischem Klima gelaufen werden mussten. „Beim Laufen bei 38 Grad und 91 Prozent Luftfeuchtigkeit wollte ich mich irgendwie ins Ziel retten“, gab der Sportler zu. Denn das wichtigste für einen Triathleten sei es, in Hawaii trotz der heftigen Mumuku-Winde, den heißen Lavafeldern und der sengenden Hitze über die Ziellinie zu laufen. Wer eine Strecke von insgesamt 225 Kilometern über den glühenden Asphalt schafft, sei wahrlich ein Ironman. Da würde sogar das sportliche Ergebnis sekundär – Weber erreicht Platz 40 von 59 Startern aus der ganzen Welt.

„Wer auch immer zuerst ins Ziel kommt, wir werden ihn den Mensch aus Eisen nennen“, legte der legendäre Commander John Collins fest, der 1977 mit anderen Sportskameraden den Triathlon auf Hawaii ins Rollen brachte. Doch nicht nur der Sieger ist ein Ironman, sondern jeder, der die Qualifikation wie Weber schafft und keine Angst vor Wellen, Wind und Wetter in tropischen Ausmaßen zeigt. „Hier wird man fast schon vergöttert, von überallher gibt es viele Sympathiewellen“, erzählt der 60-Jährige. „Der längste Tag des Jahres war für mich ein vollkommen gelungener“, schwärmte er und verglich das Sporterlebnis mit einem sehr guten „Drei-Gänge-Menü“. „Als Vorspeise gab es ein Traumschwimmen im Pazifik bei glasklarem Wasser. Die Hauptspeise war ein wilder Ritt über den Queen K. Highway mit Mumuku-Wind und als Dessert gab es ein Marathonlauf auf der Palani Road und dem Alii Drive“. Als das Ziel näher kam, die Jubelschreie der Zuschauer und des Familien-Fanclubs rund um Ehefrau Brigitte, den Töchtern und deren Partnern immer lauter wurden, ging für Weber ein Traum in Erfüllung. „Es war zu schön, als dass man es nicht irgendwann einmal wiederholen sollte“, hofft er.

Rückblickend versichert der Sasbacher: „Für mich war der Triathlon auf Hawaii ein sehr relaxedes Rennen. Zum ersten Mal musste ich mir keinen Kopf machen über Podestplatz, Platzierung und Zeitvorgaben.“ Das einzige Ziel sei es gewesen, den Triathlon zu beenden. „Entsprechend locker war ich in der Vorbereitungswoche und beim Rennen“, erklärt er. Nun genieße er noch einige Tage mit seiner Familie das himmlische Hawaii-Feeling und das unbeschreibliche Gefühl, ein „Mann aus Eisen“ zu sein. Die Qualifikation für Hawaii erkämpfte sich Weber in Hamburg. Dort wurde er in seiner Altersklasse Zweiter. Nachdem der Sieger auf die Teilnahme in Hawaii verzichtete, wurde das Privileg an Clemens Weber weitergegeben.

 

Bilder:

  1. Clemens Weber auf dem Rad über den heißen Asphalt des Queen K. Highway
  2. Clemens Weber beim Zieleinlauf des Ironman auf Hawaii

Baden-Württembergischen Polizeilandesmeisterschaften im Waldlauf  - Martin u Elena Berger                                

Der Ski-Club Lauf hatte an den vergangenen Wochenenden bei verschiedenen Wettkämpfen einige Sportler am Start die dazu noch überaus erfolgreich waren. Martin und Elena Berger starteten bei den Baden-Württembergischen Polizeilandesmeisterschaften im Waldlauf. In einem Waldgebiet nahe Göppingen wurde auf einem anspruchsvollen Kurs gelaufen. Männer und Frauen starteten in verschiedenen Altersklassen und Streckenlängen. Interessant für Martin und Elena Berger war, dass die Männer der Altersklasse M 55 und M 60 zusammen mit den Frauen Langstrecke die gleiche Streckenlänge (6300 Meter) hatten und sie so gemeinsam starten konnten. Martin und Elena Berger hielten sich vom Start an in der Spitzengruppe und konnten sich mit zwei weiteren Läuferinnen und Läufern zum Ende der ersten Runde vom Feld absetzen. In der zweiten Runde erhöhten sie in einer längeren Steigung das Tempo und bauten den Vorsprung weiter aus. Martin Berger hatte nur noch mit einem Mitstreiter zu kämpfen, konnte diesen zum Schluss abhängen und gewann überlegen die Altersklasse M 55 in 25:11 Minuten. Elena Berger wurde ebenfalls mit großem Vorsprung Siegerin der Frauenklasse in 25:43 Minuten.

 

Bild:

  • Elena Berger beim Zieleinlauf der Polizeimeisterschaft in Göppingen
  • Martin und Elena Berger auf der Laufstrecke
  • Sieger und Siegerin (Martin und Elena)

Urmenschlauf - Bottwartal-Marathon       Klaus Droll                               

Klaus Droll startete beim Urmenschlauf, der im Rahmen des Bottwartal-Marathons ausgetragen wird. Der Trailrun, der größtenteils abseits der klassischen Bottwartal-Marathon Laufstrecke verläuft und alle Schönheiten (Berge, Hügel und Täler) des Bottwartals zeigt, verlangte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles ab. Es mussten über 1000 Höhenmeter  bewältigt werden, denn der Urmenschlauf führt im Gegensatz zum klassischen Marathons nicht im Tal entlang, sondern verläuft in den  abwechslungsreichen Weinbergen. Klaus Droll, der schon einige Wettkämpfe mit diesem Charakter absolviert hatte, kam auch hier gut zurecht. Nach 5:09 Stunden für die 50 Kilometer erreichte er bei herrlich sonnigem Herbstwetter als Vierter der Altersklasse M 55 das Ziel.

Illenaulauf in Achern - Ski-Club Lauf mit großer Mannschaft                              

Eine große Mannschaft des Ski-Club Lauf startete traditionell bei Illenaulauf in Achern. Auf verschiedenen interessanten Strecken im Bereich Bienenbuckel mit Start und Ziel in der Illenau nahmen bei bestem Herbstwetter insgesamt mehrere Hundert Läuferinnen und Läufer teil. Aktive des Ski-Club Lauf starteten über die 14 Kilometer lange Strecke, über die acht Kilometer lange Strecke und über den 7,5 Kilometer Nordic-Walking-Kurs. Fünfmal konnten sie dabei erste Plätze in ihrer Altersklasse belegen. Hier die Ergebnisse: (14 Kilometer Langstrecke) Martin Berger, 59:09 Minuten, 1. M 55; Manuel Zeller, 60:17 Minuten, 1. Männer Hauptklasse; Petra Berger, 74:01 Minuten, 1 W 55; Holger Weis, 76:46 Minuten, 9. M 50; Jürgen Armbruster, 77:17 Minuten, 10. M 50. (Acht Kilometer Strecke)– Markus Adam, 33:20 Minuten, 1. M 50; Corinna Adam, 39:27 Minuten, 1. W 45.

Die Nordic Walker standen ebenfalls dreimal auf dem Siegerpodest: 7,5 Kilometer – Georg Zink, 49:56  Minuten, 1. M 65; Julia Rösch, 58:54 Minuten, 1. Frauen Hauptklasse; Eva Armbruster, 58:54 Minuten, 3. W 45.

Ab der Herbstsaison bietet der Ski-Club Lauf folgende Trainings an:

 

Montag               Lauftreff Mary`s Mädels, Treffpunkt 19 Uhr Neuwindeckhalle.

                            Auskunft Tel.:23249

 

Dienstag und Donnerstag     Lauftreff, Auskunft Tel.:9909

 

Mittwoch            Hallensport in der Neuwindeckhalle, 20:00 Uhr

 

Donnerstag        Nordic-Walking, Treffpunkt Auf dem Rötel 18, 19:00 Uhr Tel.:9909

 

Freitag                Langlauftraining für Kinder; Treffpunkt um 17 Uhr, Auskunft Tel.:23249

 

Freitag                Schwimmen im Hallenbad Bühl, 20:00 Uhr (ab 13. Oktober 2017)

 

Samstag             Lauftreff oder MTB-Tour, nachmittags, Auskunft unter Tel.: 22476

 

Die Radausfahrt am Mittwoch wird ab Frühjahr 2018 wieder aufgenommen.

 

Teilnehmen können Vereinsmitglieder, aber auch Gäste sind dazu herzlich eingeladen. Die Dauer und die Intensität richten sich nach den jeweiligen Teilnehmern.

 

Bilder:

  • Laufgruppe auf der Hornisgrinde
  • Schwimmtrainingsgruppe im Hallenbad Bühl

 

 

Schwarzwald Ultra Radmarathon Alpirsbach -245 Kilometer mit 4070 Höhenmetern  - Berger

Petra und Martin Berger starteten für den Ski-Club Lauf beim Schwarzwald Ultra Radmarathon in Alpirsbach (SURM). Traditionell wird diese Radtouristikfahrt (RTF) am zweiten Sonntag im September veranstaltet. Der ausrichtende Radsportverein Alpirsbach-Rötenbach bietet drei unterschiedlich lange Strecken an. Eine 82 Kilometer lange Runde mit 1250 Höhenmeter, eine mittlere Runde mit 147 Kilometer und 2200 Höhenmeter und als Königsetappe die Ultravariante mit 245 Kilometer und 4070 Höhenmeter. Diese Strecke bietet alles, was trainierte Radsportler mögen. Zum einem die herrliche Landschaft vom südlichen Bereich des nördlichen Schwarzwaldes, die des mittlerer Schwarzwaldes und vom nördliche Teil des Südschwarzwaldes. Zum anderen weist sie kräftezehrende Anstiege, rasante Abfahrten, aber auch lange Strecken zum Rollen auf, die sich permanent abwechseln, so dass es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht langweilig wird. Von Alpirsbach führt die Strecke nach Schenkenzell und weiter über den Zwieselberg nach Bad Ripoldsau. Ein weiterer Anstieg führt dann weiter zum Kniebis und Alexanderschanze. Nach der Abfahrt über Bad Peterstal und einen weiteren Anstieg über den Löcherberg folgte wieder eine Abfahrt ins Hermersbachtal. Weiter nach Steinach führte die Strecke über Welschensteinach, Höhenhäuser und Elzach nach Waldkirch. Hier wartet dann die ultimative Herausforderung auf die Radfahrer/-innen. Die zwölf Kilometer lange Auffahrt zum Kandel, auf der über 1200 Höhenmeter bewältig werden müssen. Nach Verpflegung am Gipfel und der Abfahrt folgte wieder ein Anstieg über St.Peter und St.Märgen zur B 500 beim Thurner. Weiter führte die Strecke zur Kalten Herberge runter ins Urachtal, nach Vöhrenbach und St. Georgen. Jetzt folgten zwar keine sehr langen Anstiege mehr, aber das kühle Wetter, mit Temperaturen zwischen 4 und 14 Grad Celsius, veränderte sich zum Schlechten und es waren noch gut 3 Stunden zu fahren. Auch ging immer wieder hoch und runter über Peterzell, Waldmössingen, Fluorn-Winzeln, das Terrain wies also einen sehr coupierten Charakter auf. Eine letzte Abfahrt folgte zum Ziel in Alpirsbach. Wie gesagt, war es lange trocken geblieben, aber letztendlich wurden im letzten Drittel alle Teilnehmer mehrmals von mehreren starken Regenschauern überrascht. Sonne, Wind, Starkregen, Hagelschauer und Nieselregen mussten die Radfahrer/-innen erdulden. Auf dem Kandel wurden sogar in einer wind- und sonnengeschützten Ecke Vorboten des Winters, beziehungsweise Schneereste eines Schneeschauers der vergangenen Nacht, entdeckt. Nach einer Fahrzeit von zehn Stunden kamen Petra und Martin Berger völlig durchnässt ins Ziel und gönnten sich schnell eine lange warme Dusche.

Deutsche Polizeimeisterschaft Triathlon in Hamburg - Elena Berger

Im Rahmen des Elbe-Triathlon wurden am 10.September 2017  die 11. Deutschen Polizeimeisterschaften im Triathlon in Hamburg ausgetragen. Jedes Bundesland sowie die Bundespolizei konnten vier Polizeibeamtinnen und -beamten zur Meisterschaft über die Olympische Distanz entsenden. Für das Team Baden-Württemberg ging unter anderem Elena Berger vom Ski-Club Lauf an den Start. Bei frischen 9 Grad Außentemperatur starteten um 9:10 Uhr zuerst die Herren auf die 1,5 km lange Schwimmstrecke, welche über die Regattastrecke am Olympiastützpunkt der Ruderer in Hamburg führte. Die Damen folgten fünf Minuten später. Mit knapp 18 Grad Celsius Wassertemperatur war die Dove-Elbe noch die wärmste Station des Tages. Der über dem Wasser liegende Nebel  erschwerte die Orientierung der Athleten zusätzlich. Auf dem anschließenden knapp zehn Kilometer langen Rundkurs, der mit dem Rad vier Mal zu durchfahren war, konnte Elena Berger mehr als zehn Plätze gut machen und wechselte als 14. auf die Kilometer lange Laufstrecke. Diese Platzierung konnte sie über die abschließenden zehn Kilometer  bis ins Ziel halten. Neben der Einzelwertung wurden auch die Zeiten der  drei schnellsten Teammitglieder der einzelnen Länder für die Mannschaftswertung addiert. Für die Damen aus Baden-Württemberg bedeutete dies die Silbermedaille und damit den Deutschen Vizemeistertitel in der Mannschaftswertung. Die Herren verpassten mit dem vierten Platz in der Länderwertung knapp das Podest. Deutsche Polizeimeisterin im Triathlon wurde Stephanie Weiß aus Hessen. Bei den Herren feierte der Hamburger Julian Fritzenschaft einen Heimsieg.

 

Bilder:  Elena Berger im Schwimmziel

              Elena Berger auf dem Rad

Ötztaler Radmarathon - 238 km mit 5500 Höhenmetern - Elena Berger

Der Ötztaler Radmarathon übt auf viele ambitionierte Rennradfahrer(-innen) jedes Jahr auf Neue eine enorme Faszination aus. Auch Elena Berger konnte dieser Versuchung nicht widerstehen und ließ sie sich zu Beginn des Jahres als Teilnehmerin registrieren. Da bei diesem Radrennen immer mehr Fahrerinnen und Fahrer teilnehmen wollen als der Veranstalter zulässt, entscheidet dann unter den Registrierten ein Losverfahren. Elena Berger hatte Glück und bekam die Startberechtigung, aber hatte somit nun auch die Vorgabe, am Wettkampftag eine Strecke von 238 Kilometer Länge mit insgesamt 5500 Höhenmetern zu absolvieren. Die Streckenführung zeigt schon als solche, dass hier eine gute Vorbereitung und gezieltes Training notwendig ist. Die Strecke führt vom Startort (auch der spätere Zielort) Sölden im Ötztal zuerst zum Einrollen großteils bergab zur Ortschaft Ötz. Dort baut sich mit dem Kühtaipass dann gleich die erste steile Rampe mit maximal 18 Prozent Steigung, 1200 Höhenmetern und 19 Kilometern Länge auf.  Danach eine rasante Abfahrt durch das Sellrain bis nach Kematen gefolgt von einem relativ flachen Streckenabschnitt bis Innsbruck. Die nächste Prüfung ist die Auffahrt zum Brennerpass. Hier müssen auf 39 Kilometer mit 780 Höhenmeter überwunden werden. Wieder folgt eine Abfahrt bis Sterzing, um dann den Jaufenpass mit einer Länge von 16 Kilometern und 1150 Höhenmetern (maximal 12 Prozent Steigung) anzugehen. Oben angekommen wird man wieder mit einer schnellen Abfahrt bis nach St. Leonhard belohnt, die viel Konzentration erfordert und daher nicht immer nur erholsam ist. Hier wartet nun die letzte und schwerste Prüfung auf die verbliebenen Teilnehmer. Das Timmelsjoch baut sich vor den Radfahrern mächtig mit einer Länge von 29 Kilometern, 1760 Höhenmeter und einer maximalen Steigung von 14 Prozent auf. Einige haben schon aufgegeben, viele lockern ihre Beine mit kurzen Gehpassagen oder stemmen sich im Wiegetritt nach oben auf die Passhöhe auf 2500 Meter. Schnell eine Windjacke übergezogen geht die Fahrt mit nur wenigen Gegenanstiegen wieder zurück an den Ausgangspunkt nach Sölden (1370 Meter), das Ziel! Für alle Teilnehmer war in der frühen Sonntagmorgenstunde um 6:45 Uhr der Start. Auf den Pässen gab es jeweils ein Zeitlimit und wer hier zu langsam war, wurde aus dem Rennen genommen. Bestes Wetter, eine für den öffentlichen Verkehr komplett gesperrte Radstrecke, geniale Verpflegung, also eine super Organisation insgesamt, sind Garanten für eine erfolgreiche Veranstaltung – die Leistung allerdings muss jeder Teilnehmer selbst erbringen. Elena Berger hatte sich gezielt vorbereitet, fand immer wieder Anschluss an eine passende Gruppe und konnte  im großen Feld immer weiter nach vorne fahren.  Nach 9:53 Stunden konnte sie sich den Traum erfüllen und unter dem Zielbogen in Sölden einfahren. Sie kam als noch sehr junge Teilnehmerin in der Frauenwertung auf den 56. Platz was in ihrer Altersklasse den hervorragenden 22. Platz bedeutete.

Bild:

Elena Berger

Radrundfahrt Herbolzheim- 155 km mit 1500 Höhenmetern

Eine kleine Abordnung der Rennradfahrer des Ski-Club Lauf nahm an der Radtouristikfahrt „Kaiserstuhl-Tuniberg“ teil. Das besondere bei dieser Veranstaltung war, dass unter vier Startorten gewählt werden konnte. Petra, Elena und Martin Berger entschieden sich für Herbolzheim. Vor ihnen lag eine 155 Kilometer lange Runde über den Streitberg, weiter Richtung Kaiserstuhl und die Gegend um Tuniberg. Obwohl es viele flache Streckenabschnitte in der Rheinebene gab, kamen letztendlich durch den Anstieg auf den Streitberg, diverse kleinere Hügel im Bereich Tuniberg und schließlich einige kurze knackige Ansteige im Kaiserstuhl 1500 Höhenmeter zusammen. Diese Rundfahrt hat keinen Renncharakter sondern wird als Volksradfahren mit einigen Verpflegungsposten ausgerichtet. Die Radfahrer bewegen sich auf einer ausgeschilderten Route im öffentlichen Straßenverkehr und haben keine gesperrten Streckenabschnitte. Nach einer flotten Fahrt kamen die Drei nach etwa 6:30 Stunden wieder an ihrem Ausgangsort Herbolzheim an.

 

Sportbericht

Für Clemens Weber (Ski-Club Lauf) ging die kurze Langlaufsaison nahtlos in die Lauf- beziehungsweise Triathlonsaison über. Nach einem Trainingsaufenthalt mit den Langlaufski im Leutaschtal absolvierte er sein erstes Langlaufrennen hier im Schwarzwald. Anfang März wurde im Südschwarzwald beim Biathlon- und Langlaufcenter am Notschrei der 3. Notschreilauf ausgerichtet. In vier verschiedenen Wertungen konnten die Teilnehmer/-innen starten. Clemens Weber entschied sich für die 20 Kilometer lange Strecke im klassischen Stil. Vom Loipenzentrum weg führte

die zunächst mit vielen Anstiegen gespickte Rundstrecke über die Stübenwasenhütte zur Todtnauer Hütte. Dann folgten teilweise rasante Abfahrten und Gegenanstiege bis zum Biathlonzentrum. Dort war dann auch der Zieleinlauf. Clemens Weber kam bei seinem ersten Langlaufrennen auf dem 20. Platz (Männer) nach 1:36 Stunden ins

Ziel. Zwei Wochen später startete er beim Trailrun im Harmersbachtal. Auf der Laufrunde über 21 Kilometer mussten über 800 Höhenmeter bewältigt werden. Stetiges Auf und Ab verlangte von den Läufer/-innen alles ab. Trotz aller Anstrengung konnte er aber auch die herrlichen Ausblicke ins Harmersbachtal genießen. Er schloss den Lauf nach 1:55 Stunden ab und wurde auf den hervorragenden zweiten Platz der Klasse M 60 gewertet.

Vorstandschaft in Ihren Ämtern bestätigt

Der Ski-Club Lauf hat die jährliche Hauptversammlung am vergangenen Freitag im Gasthaus „Zur Linde“ durchgeführt. Neben den alljährlich anstehenden Berichten der Vereinsführung gab es mit Neuwahlen und der Neufassung der Vereinssatzung zwei weitere Tagesordnungspunkte.

Aus den umfangreichen Berichten der Sportwarte werden stellvertretend für viele gute Leistungen auszugsweise die folgenden sportlichen Erfolge genannt. Die nordischen Skisportler konnten mit Günther Serr einen Deutschen Meister im Skilanglauf nennen. Petra Berger und Roland

Käshammer haben beide den deutschen Vizemeistertitel auf der olympischen Kurzdistanz im Triathlon erreichen können. Marathons und Volksläufe waren ebenfalls Veranstaltungen mit Skiclubmitgliedern in der Startliste und wurden teils sehr erfolgreich absolviert. Insbesondere die

nordischen Skisportler erfreuen sich junger Nachwuchssportler in ihren Reihen, die auf Bezirksebene schöne Erfolge vorweisen konnten. Die alpinen Skisportler haben über 60 Kindern und knapp 20 Kleinkindern unter 5 Jahren das Skifahren gelehrt. Die Ausbildung der Skilehrer brachte zwei neue Grundstufenskilehrerinnen hervor und die Fortbildung des bereits vorhandenen Lehrpersonals konnte wieder unter vereinseigener Beteiligung im Lehrteam des Verbands stattfinden. Die Übernachtung für

Skikurskinder und die Tagesausfahrt nach Grindelwald trugen zur Geselligkeit im Vereinsleben bei. Auch ein Ausflug ins Elsaß, gemeinsame Radausfahrten und Kurse in Selbstverteidigung und Erster Hilfe waren Angebote des Vereins, die regen Zuspruch fanden. Die Vereinssatzung erfuhr einige Aktualisierungen und berücksichtigt nun die neuesten

Forderungen der damit befassten Ämter und Institutionen. Bei den Neuwahlen kandidierte die Mehrzahl der amtierenden Vorstandsmitglieder erneut. Die Wahlen brachten folgende, jeweils einstimmige Ergebnisse: 1. Vors. Philipp Sackmann, 2. Vors. Werner Mandat, Schriftführer Willi Droll jun., Kassenwart Frank Schmidt, Sportwart Alpin Sebastian Falk, Sportwart Triathlon Martin Berger. Lediglich bei der Wahl des Sportwartes Nordisch folgte Günther Serr auf Willi Schäck. Vorsitzender Philipp Sackmann dankte Willi Schäck für die geleistete Arbeit. Die Kassenprüferinnen Petra Berger und Eva Armbruster wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

Bürgermeister Rastetter konnte nach der Durchführung der Wahlen auch Ehrungen für langjährige Vereinsmitgliedschaft im Namen der Gemeinde vornehmen. Von Seiten des Skiclubs wurden geehrt für 60 Jahre: Ursula Zink-Sackmann. Für 50 Jahre: Anita Braun, Jürgen Zimmer und

Richard Trapp. Für 40 Jahre: Christian Doll, Markus Doll und Karl-Heinz Zimmer. Für 25 Jahre: Theresia Höss und Andreas Schülle. Viele Vereinsmitglieder helfen ständig mit, die Skihütte in Schuss zu halten. Hier sind insbesondere Jürgen Armbruster und Rudolf Kurz zu erwähnen. Vorsitzender Philipp Sackmann betonte ausdrücklich, dass dies in der heutigen Zeit keineswegs selbstverständlich ist. Deshalb gilt hier allen den hieran beteiligten Akteuren der Dank des Vereins. Nach der Erneuerung der Heizungsanlage und der Stromversorgung in den letzten Jahren sind

Arbeiten an der Wasserversorgung in Vorbereitung. Beim Inventar wurden sukzessive neue Teile angeschafft, zuletzt neue Matratzen für die Schlafräume. Die Einnahmen der Hüttenvermietung ermöglichten nach jahrelang zu bedienenden Krediten, schließlich deren vollständige Tilgung. Die geplanten Sanierungen am Gebäude und der Wasserversorgung für die Hütte werden weitere finanzielle Mittel erfordern und müssen voraussichtlich teilweise über Finanzierung gedeckt werden. So konnten die Kassenprüferinnen dem Bericht des Kassenwarts wieder eine einwandfreie Buchführung bescheinigen und er konnte mit einem leichten Anstieg der Mitgliederzahlen eine weitere positive Entwicklung vermelden.

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