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Radsport
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Radtour im Schwarzwald |
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Am vergangenen Sonntag
startete eine kleine Gruppe mit dem Straßenrennrad die schon lange geplante
Tour im mittleren und südlichen Schwarzwald. Bei schönstem Herbstwetter und
sommerlichen Temperaturen wurde dieser Tagesausflug zu einem unvergesslichen
Erlebnis. Mit dem Auto ging es bis nach Lahr, von dort aus weiter mit der
Deutschen Bahn bis Denzlingen. Hier war der Start der Tour und Endpunkt
sollte dann wieder Lahr sein. Als erstes leichtes Einrollen bis Waldkirch
bevor dann die erste und schwierigste Hürde am diesem Tag überwunden werden
musste. Der knapp zwölf Kilometer lange Aufstieg auf den Kandel von der
Nordseite her verlangte schon ein gewisses Maß an Ausdauer und Kraft. Oben
angekommen entschädigte der Fernblick in die Rheinebene und über die
Schwarzwaldhöhen für die Mühen. Anschließen folgte eine flotte Abfahrt
hinunter Richtung Glottertal. Über die Ortschaften St. Peter und St. Märgen
führte die Strecke bis zur Abzweigung zur Hexenlochmühle. Nach einer
wiederum rasanten Abfahrt wurde die bekannte Schwarzwaldmühle erreicht, die
von Touristen an diesem sonnigen Spätsommertag vollständig in Beschlag
genommen war. Es folgte eine weitere Strecke bergauf nach Neukirch an der B
500. Nochmals eine längere Abfahrt durch Gütenbach und das Simonswälder Tal.
Hier wurde eine Rast eingelegt und die Tourteilnehmer konnten sich bei einer
kleinen Mahlzeit stärken. Durch das Eltzal weiter bis nach Elzach, wo dann
der letzte Anstieg über Biederbach und Gaisberg in Angriff genommen wurde.
Auf der letzten Etappe folgte nochmals eine Abfahrt hinunter nach
Schweighausen und die letzten 20 Kilometer angenehm vor durch das
Schuttertal bis nach Lahr.
Bild: 1. Blick auf den
Kandel / 2. Blick nach St. Peter
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Ötztaler Radmarathon 2011 |
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Bei der 30. Auflage des
Ötztaler Radmarathons nahmen wieder Teilnehmer aus Lauf teil. Michael
Baumann und Marco Wörner von der Gruppe der Laufbach-Biker und Martin Berger
vom Ski-Club Lauf, stellten sich dieser Herausforderung. Marco Wörner
startete schon im vergangenen Jahr auf dieser Runde. Über 13.000 haben sich
zu der Jubiläumsausgabe des Ötztaler Radmarathons registrieren lassen und in
einem Losverfahren wurde dann letztendlich 4.000 Radfahrer/-innen der Start
genehmigt. Auf einer Runde mit einer Streckenlänge von 238 Kilometern, die
durchgehend an diesem Tag für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, müssen
5500 Höhenmeter und dabei vier Alpenpässe überwunden werden. Start und Ziel
ist die Ortschaft Sölden im Ötztal (Österreich). Dieser Ort und die Region
sind vor allem bei Skiläufern bekannt. Im Winter herrscht dort Hochbetrieb.
Im Sommer dagegen ist es hier eher beschaulich, nur am letzten
Augustwochenende, dem Termin des Radmarathons, herrscht für ein Wochenende
richtiger Trubel. Rennradfahrer, die schon Tage zuvor anreisen und ihre Form
und das Material testen, beherrschen das Ortsbild. Die Tage vor dem Rennen
herrschte ein hochsommerliches Klima in dieser Region. Am Samstag kam es
dann zu einem regelrechten Temperatursturz. Regen, Hagel- und Schneeschauer
führten nicht gerade dazu, die Stimmung der angereisten Starter/-innen zu
heben. Jedoch sagten die Meteorologen für den Sonntag bestes Wetter voraus.
Und tatsächlich verschwanden über Nacht die Regenwolken. Dementsprechend
kalt war es jedoch auch am Morgen. Ab 5:30 Uhr stellten sich die Teilnehmer
im Startfeld auf der Hauptstraße in Sölden auf. Bei Temperaturen knapp über
dem Gefrierpunkt wurde die Wartezeit bis zum Start um 6:45 Uhr zu einem
richtigen Härtetest. Man sah dick eingemummte Radfahrer/-innen, aber auch
welche, denen die frischen Temperaturen nichts auszumachen schienen. Um 6:45
Uhr startete dann die erste Startgruppe. Prominentester Teilnehmer in diesem
Feld war Jan Ullrich. Zwei Minuten später startete die zweite Startgruppe.
Ein endlos erscheinender Lindwurm setzte sich nun talabwärts in Bewegung.
Die letzten Teilnehmer-/innen fuhren erst nach einer Viertelstunde über die
Startlinie. Zunächst führte die Strecke 32 Kilometer talabwärts bis zur
Ortschaft Ötz. Direkt beim Kreisverkehr begann die knapp 19 Kilometer lange
Steigung zum Kühtaisattel. 1200 Höhenmeter mussten bis zum höchsten Punkt
(2020 Meter über dem Meer) überwunden werden. Auf jedem der im Laufe des
Tages anstehenden Pässe gab es eine Verpflegungsstation vom Veranstalter.
Diese wurden auch rege angenommen, galt es doch genügend Energie für die
lange Strecke zuzuführen. Es folgte eine rasante Abfahrt und eine kurze
ebene Strecke bis Innsbruck. Von dort (Kilometer 88) folgte der Anstieg auf
der Landstraße den Brennerpass hoch (Kilometer 127 / 1377 Meter über dem
Meer). Danach wieder eine Abfahrt bis zur Ortschaft Sterzing/Italien. Als
nächstes stand der Jaufenpass auf dem Programm. Auf einer Distanz von knapp
16 Kilometer mussten 1130 Meter Höhenunterschied bezwungen werden. Am
Gipfelpunkt des Jaufenpasses (2090 Meter über dem Meer) folgte eine schnelle
und lange, sowie nicht ganz ungefährliche Abfahrt hinunter nach St. Leonhard
(750 Meter über dem Meer). Schlechte Straßenverhältnisse verlangten eine
sichere Beherrschung des Rennrades, sowie eine vorausschauende Fahrweise. In
St. Leonhard hatten die Teilnehmer schon 183 Kilometer in den Beinen und
mussten jetzt nur noch das Timmelsjoch in einer Höhe von 2509 Meter
überwinden. Die knapp 29 Kilometer lange Steigung hinauf, mit 1759 Meter
Höhenunterschied, verlangte von allen noch einmal die letzten Kraft- und
Ausdauerreserven zu mobilisieren. Oben angekommen folgte nach einer
erholsamen Abfahrt noch ein kurzer Gegenanstieg mit 220 Höhenmetern, bevor
es dann auf den letzten 15 Kilometern zum Zielort Sölden ging. Michael
Baumann konnte ein großartiges Debüt geben. Seine Zeit von 8:47 Stunden mit
einen durchschnittlichen Tempo von 27 km/h ist nicht hoch genug
einzuschätzen. Marco Wörner folgte mit einer Zeit von 8:56 Stunden nur knapp
nach seinem Trainingspartner. Martin Berger kam nach 10:32 Stunden glücklich
und ohne Probleme im Ziel an und wurde wie alle Teilnehmer auf dem letzten
Kilometer durch die Ortschaft Sölden begeistert von den vielen Zuschauern
empfangen. |
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Radtour in den Schweizer Alpen |
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Zu einem Radsporterlebnis der
besonderen Art brachen zwölf Mitglieder des Ski-Club Lauf auf. Geplant war
eine Tour in den schweizerisch-italienischen Alpen. Als Höhepunkt des Ganzen
sollte das Stilfser Joch bezwungen werden. Am Anreisetag fuhr die Gruppe
mit dem Auto bis nach Davos (1560 Meter über dem Meer). Dort durften sich
dann neun Teilnehmer auf den Sattel schwingen. Die restlichen drei
Teilnehmer brachten die Autos bis zur Unterkunft. Die cirka 60 Kilometer
lange Strecke führte gleich bergauf zum Fluelapass (2383 Meter) und wieder
bergab nach Susch (1426 Meter). Es folgte eine flache Strecke am Inn entlang
bis nach Zernez (1472 Meter). Dort führte der Weg mit zwei Gipfelpunkten
hinauf bis zum Ofenpass (2149 Meter). Die restlichen Kilometer ging es nur
noch bergab bis zur Unterkunft in Tschierv (1700 Meter). Am zweiten Tag
teilten sich die zwölf Teilnehmer in zwei Gruppen auf. Aber alle hatten als
Höhepunkt das Stilfser Joch vor Augen. Mit 2757 Meter ist dieser Pass der
zweithöchste Alpenpass. Fünf Radler fuhren eine große Runde mit etwa 166
Kilometer und 3300 Höhenmeter. Die Strecke führte sie zunächst wieder über
den Ofenpass nach Zernez. Dann folgte eine meist abschüssige Strecke dem Inn
entlang über Susch, Tarasp, Scuol bis nach Martina. Weiter ging es über den
Reschenpass (Österreich) nach Nauders und zum Reschensee. Es folgte eine
Abfahrt über Curon (1470 Meter), Malles und Schluderns nach Spondining. Ab
hier ging es die nächsten 30 Kilometer nur noch bergauf. In der Ortschaft
Prad (913 Meter) ist auf der Straße eine Markierung angebracht, ab der für
sportliche Fahrer die inoffizielle Zeitmessung bis zur Passhöhe am Stilfser
Joch gestartet werden kann. Über eine 24 Kilometer lange und mit 48 Kehren
gespickte Straße geht es steil bergauf. Für die Radfahrer bietet sich nach
Verlassen der Baumgrenze (etwa nach der 20. Kehre) ein imposantes Panorama.
Hier wird dann einigen klar, wieso diese Passstrasse auch als
„Himmelsleiter“ bekannt ist. Nicht nur Radfahrer unterschiedlicher Kategorie
mühen sich hier hinauf. Für motorisierte Fahrer jeder Art stellt dieser Pass
ebenfalls eine Herausforderung dar. Oben auf der Kuppe herrscht reges
Treiben und der Tourismus floriert. Nach einer kurzen Pause folgte zunächst
eine Abfahrt zur Abzweigung Richtung Umbrailpass (2503 Meter). Nur ein sehr
kurzer Anstieg zum Pass, der gleichzeitig die italienisch-schweizerische
Grenze ist, musste noch überwunden werden, bis es wieder bergab nach Santa
Maria (1375 Meter) ging. Dieser Streckenabschnitt führt durch einen
Nationalpark und ist deshalb auf über zwei Kilometern nicht geteert, sondern
nur geschottert. Unten im Münstertal angekommen, führte die Strecke noch
einmal bergauf zur Unterkunft. Ziel dann für die „stärkere“ Gruppe. Die
kürzere Strecke (80 Kilometer) führte die siebenköpfige gemischte Gruppe
dagegen zuerst das Münstertal bergab nach Müstair, über die Grenze nach
Italien und weiter nach Prad. Dort kamen die Strecken der beiden Gruppen
zusammen und es ging ebenfalls hoch zum Stilfser Joch und die gleiche
Strecke wie oben beschrieben weiter. Am Rückreisetag fuhren wieder
verschiedene Gruppen über den Ofenpass und den Fluelapass nach Davos. Das
Wetter war für das Unternehmen ideal. Noch zwei Tage zuvor lagen auf dem
Stilfser Joch 30 Zentimeter Neuschnee und ein Befahren wäre unmöglich
gewesen. Nur am Rückreisetag begann es auf den letzten fünf Kilometern zu
regnen. Für drei der Mitfahrer war diese Tour zugleich noch ein
Vorbereitungstraining für den Ötztaler Radmarathon mit insgesamt 240
Kilometer und über 5500 Höhenmeter. Mit von der Partie waren: Werner
Syrowatka, Werner Mandat, Ralf Köninger, Marco Wörner, Klaus Wörner, Michael
Baumann, Wilfried Höß, Franz Walter, Andreas Schülle, Petra, Elena und
Martin Berger. Bilder:
Gruppe:
vor der Abfahrt zum Stilfser Joch
Passstraße Stilfser
Joch: von oben aus gesehen
Stilfser Joch:
die Passstraße |
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Bike Trans Schwarzwald |
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Immer mal wieder eine neue
Herausforderung, das ist die Devise von Clemens Weber. Hat er doch erst vor
etwa sechs Jahren mit Ausdauersport begonnen und in der Zwischenzeit schon
einige Marathons und Triathlons hinter sich gebracht. Auch mit den
Langlaufski ist er im Winter unterwegs und im Sommer viel mit dem
Straßenrennrad ebenso wie mit dem Mountainbike. So hat er sich in diesem
Sommer als Höhepunkt die Teilnahme am Trans-Schwarzwald vorgenommen.
Zusammen mit Uwe Landersheim (Sasbacher „Lindewirt“) startete er im
Zweierteam in der Klasse „Grand Masters“. Hier muß das Team zusammen hundert
Jahre alt sein. Sieben Tage und sieben Etappen mit insgesamt 538 Kilometer
und 14.3000 Höhenmetern lagen vor ihnen, als sie vor zwei Wochen an einem
verregneten Sonntag in Sasbachwalden starteten. Dieses überaus ungemütliche,
kühle Wetter mit Dauerregen sollte ständiger Begleiter der ersten vier Tage
sein. Erst die letzten drei Tage präsentierten sich mit „Kaiserwetter“. Die
Streckenlängen betrugen zwischen 56 und 99 Kilometer mit jeweils etlichen
Höhenmetern. Die Etappenorte waren Sasbachwalden, Bad Wildbad, Freudenstadt,
Bad Rippoldsau-Schapbach, Schonach, Engen, Grafenhausen und Feldberg. Das
Etappenziel des jeweiligen Tages war gleichzeitig Start zur nächsten
Etappe. Am siebten Tag wurde das Gesamtziel am Feldberg angesteuert. Schon
am ersten Tag konnten die beiden in der Teamwertung ihrer Altersklasse den
Tagessieg holen und es kamen dann noch weitere vier Tagessiege dazu. Zweimal
mussten sie sich geschlagen geben. Aber in der Gesamtwertung hatten sie
einen recht komfortablen Vorsprung herausgearbeitet. So konnte auch ein
technischer Defekt, den das Team gemeinsam beseitigen konnte, sie nicht am
Gesamtsieg der „Grand Masters“ hindern.
Bild: Clemens Weber auf der
1. Etappe bei Seibelseckle
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