Willkommen im Schwarzwald
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Triathlon

Deutsche Triathlon-Meisterschaften im Allgäu

Der Allgäu-Triathlon in Immenstadt am Großen Alpsee war eine der ersten Triathlon-Veranstaltungen in Deutschland und sogar in Europa. Seit 1983 treffen sich Triathlonbegeisterte bei dieser Veranstaltung, die zwischenzeitlich schon „Kultstatus“ hat. In diesem Jahr wurde auch die Deutsche Meisterschaft über die Kurzdistanz (Olympische Distanz: 1500 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen) hier ausgetragen. Daneben wurden noch Starts über die klassische Mitteldistanz (1,9/84/21 Kilometer) und über die Sprintdistanz (0,5/27/5 Kilometer). Des Weiteren gab es noch Staffeln über die Mittel- und Sprintdistanz. Roland Käshammer und Petra Berger (beide Ski-Club Lauf) gingen hier am vergangenen Sonntag auch an den Start. Launisch wie im April zeigte sich das Wetter Rund um den Großen Alpsee bei Immenstadt. Regen, Wind und Sonnenschein wechselten sich im Stundentakt ab. Petra Berger und Roland Käshammer hatten sich gut auf die Anforderung vorbereitet und gingen optimistisch mit weiteren circa 1500 Teilnehmern an den Start. Das Wasser hatte gerade mal 20 Grad Celsius und so war es ratsam mit einem Neoprenanzug als Kälteschutz zu schwimmen. Der aufkommende Wind wühlte den Alpsee auf, sorgte für ordentlich Wellengang und so hatten viele Sportler das Gefühl, im offenen Meer zu schwimmen und die Orientierung zu verlieren. Die Schwimmstrecke wurde nach etwa der halben Distanz von einem kurzen Landgang unterbrochen, bevor die restliche Strecke wieder schwimmend zurückgelegt wurde. Roland Käshammer und Petra Berger konnten dieses Teilstück erfolgreich absolvieren und kamen auch mit der schweren Radstrecke (insgesamt über 700 Höhenmeter) gut zurecht. Lange moderate Anstiege wechselten sich ab mit kurzen steilen Anstiegen, aber dazwischen gab es immer wieder anspruchsvolle Abfahrten, die bei Nässe volle Aufmerksamkeit forderten. Die Laufstrecke war allgäutypisch mit einigen Aufstiegen gespickt, aber die vielen Zuschauer an allen Streckenabschnitten, unterstützten die Athleten. Beide Starter des Ski-Clubs Lauf konnten der jeweiligen Altersklasse den zweiten Platz belegen und somit den Vizemeistertitel erringen.

 

Die Ergebnisse:

Roland Käshammer 2. Platz Deutsche Meisterschaft der Klasse M 60;

Schwimmen 29:24 Minuten, Radfahren 1:22:55 Stunden,

Laufen 44:26Minuten, Gesamtzeit 2:41:44 Stunden.

 

Petra Berger: Schwimmen 29:02 Minuten, Radfahren 1:36:39Minuten, Laufen 48:31 Minuten, Gesamtzeit 2:59:43 Stunden.

Triathlonwettkämpfen                                   (Erbach, Großweier und Hügelsheim)

Einige aktive Triathleten gingen bei verschiedenen Triathlonwettkämpfen an den

Start. Einen großartigen Erfolg konnte Elena Berger erreichen. Bei den Baden-

Württembergischen Polizeimeisterschaften in Erbach erkämpfte sie sich den Titel der Polizeilandesmeisterin. Neben dem Team-Wettkampf der baden-württembergischen Triathlonliga, einem Rennen über die Olympische Distanz und einem Volkstriathlon suchte die Polizei Baden-Württemberg im Rahmen dieser Veranstaltung ihre Landesmeister. Knapp 70 Polizistinnen und Polizisten gingen über 800 m Schwimmen im Freiwasser, 23 Kilometer auf dem Rad und fünf Kilometer Laufen in einer separaten Welle an den Start, darunter auch Elena Berger vom Ski-Club Lauf. Aufgrund der hohen Temperaturen der vergangenen Tage waren keine Neoprenanzüge erlaubt. Nach dem Rundkurs durch den See wechselte Elena Berger als dritte Dame auf die Radstrecke. Mit der schnellsten Radzeit auf der leicht hügeligen und landschaftlich schönen Strecke sammelte sie die vor ihr liegenden Kolleginnen ein und übernahm die Führung. Diese konnte sie über den abschließenden Lauf bis ins Ziel halten und sich somit nach 1:21:23 den Titel "Polizeilandesmeisterin im Triathlon" sichern. Bei den Herren siegte Konstantin Häcker in 1:06:40 vom Präsidium Konstanz. Weitere Mitglieder des Ski-Club Lauf starteten Am gleichen Tag gingen Roland Käshammer, Petra Berger und Bernhard Hensel bei der 30. Auflage des Triathlons in Großweier. an den Start. Über 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten in zwei Startgruppen bei bestem Wetter beim Baggersee Achern. Vor ihnen stand die Distanz von 750 Meter Schwimmen, 25 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Folgende Ergebnisse wurden erzielt: Roland Käshammer, Sieger der Klasse M 60, 1:14:02 Stunden, Petra Berger, Siegerin der Klasse W 50, 1:20:16 Stunden, Bernhard Hensel, 23. Platz M 50, 1:24:34 Stunden. In der Kombinationswertung Großweier HERO (Dreikönigslauf und Triathlon) belegte Roland Käshammer den 14. Platz (Gesamtzeit 1:55:52 Stunden) bei den Herren und Petra Berge den 2. Platz bei den Damen (2:06:34 Stunden). Roland Käshammer nahm eine Woche zuvor beim Volkstriathlon in Hügelsheim teil. Hier konnte er über die Strecke von 450 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen in 59:26 Minuten den zehnten Gesamtplatz erreichen. Bei nur zwei Altersklassen (unter 50 Jahre beziehungsweise über 50 Jahre) konnte er die Klasse Ü 50 klar gewinnen. Damit steuert er allmählich und erfolgreich dem Saisonhöhepunkt zu. Im August ist Roland Käshammer bei den Deutschen Triathlonmeisterschaften über die Olympische Distanz gemeldet.

 

 

Bilder:

- Roland Käshammer auf dem Rad

- Petra Berger beim Zieleinlauf

- Petra Berger und Roland Käshammer bei der Siegerehrung

Triathlon in Ludwigsburg

Beim 1. Ludwigsburger City Triathlon über die Sprint Distanz von 750 m Schwimmen, 24 km Radfahren und fünf Kilometer Laufen konnten Elena und Petra Berger jeweils einen Platz auf dem Siegertreppchen erreichen. Mittelpunkt des Geschehens war der schöne Marktplatz in der Ludwigsburger Altstadt, dort befanden sich der Wechselbereich vom Rad zum Laufen sowie das Ziel. Um zum Schwimmstart am Neckarufer und zur Wechselzone Schwimmen/Rad zu gelangen, mussten die Athleten bereits vor dem Wettkampf einige Kilometer auf dem Rad quer durch Ludwigsburg zurücklegen. Das Wetter hat noch sehr gut mitgespielt als es um 13.30 Uhr schließlich losging mit dem Schwimmen im 16 Grad kalten Neckarwasser, zuerst mit, und nach dem Wendepunkt dann gegen die Strömung. Den Kurs zu halten war nicht immer ganz einfach aber Elena Berger kam super zurecht und wechselte nach knapp elf Minuten flott auf ihr Rennrad. Bei dieser Disziplin galt es zwei abwechslungsreiche coupierte Radrunden zurückzulegen. Die vielen Zuschauer an der Strecke spornten Elena Berger wohl an, denn sie kam mit der zweitbesten Radzeit (43:13 Minuten) der Frauen in die Wechselzone zum Laufen am Marktplatz in der Ludwigsburger City. Auch auf der Laufstrecke kam kein Leistungseinbruch und die gute Stimmung trug dann noch mit dazu bei, dass Elena Berger die fünf Kilometer in 20:11 Minuten zurücklegen konnte und als Gesamtzweite bei den Frauen ins Ziel kam. Das bedeutete mit einer Gesamtzeit von 1:17:23 Stunden gleichzeitig Platz eins in ihrer Altersklasse. Petra Berger hatte Orientierungsprobleme im unruhigen Neckarwasser und wechselte nach 13.40 Minuten auf ihr Rennrad. Sie konnte auf der Radstrecke ihre Platzierung halten und kam nach knapp 50 Minuten zur Wechselzone. Es war inzwischen schwülwarm, was aber kein Problem darstellte, da einige Wasserstellen auf der Laufstrecke bereitstanden. Durch eine weiterhin konstante Laufleistung absolvierte Petra Berger die fünf Kilometer in 23:09 Minuten und kam nach 1:30:36 Stunden als 20. Frau ins Ziel und belegte damit Platz 3 in der Frauenklasse W50. Der Wettergott meinte es noch gut mit allen teilnehmenden Athleten, aber nur wenige Stunden später wäre ein Schwimmen im Neckar beziehungsweise ein Triathlon überhaupt, aufgrund der Unwettersituation wohl nicht mehr möglich gewesen.

 

-Elena Berger kurz vor dem Radziel

- Petra Berger auf der Laufrunde

Sparkassen-Triathlon in Rheinfelden

Sonne satt gab es beim Sparkassen-Triathlon in Rheinfelden am 08.05.2016. Neben

einer olympischen Distanz und den Liga-Wettkämpfen des Triathlonverbandes

Baden-Württemberg wurde auch ein Rennen über die Sprintdistanz ausgetragen.

Elena Berger vom SC Lauf ging hierbei über 400 Meter Schwimmen, 21,5 Kilometer

Radfahren und 5,4 Kilometer Laufen an den Start.

Trotz der hohen Außentemperaturen war das Schwimmen mit Neopren aufgrund des

noch frischen Wassers im Rheinfeldener Freibad erlaubt. Die Teilnehmer starteten

mit jeweils 20 Sekunden Abstand und schwammen einen Zickzackkurs über 400

Meter.

Die selektive Radstrecke, gespickt mit kurzen steilen und einem längeren Anstieg,

war einmal zu durchfahren. Hier konnte Elena Berger durch die zweitbeste Radzeit

im imaginären Duell mit den Konkurrentinnen einige Plätze gut machen. So kam sie

nach den abschließenden 5,4 Kilometern Laufen auf einem flachen Kurs nach

1:13:29 Stunden als Zweite Dame und Erstplatzierte in der Klasse W20 ins Ziel.

16. April 2016 Europameisterschaft Duathlon in Kalkar

Der Seebacher Roland Käshammer startete für den Ski-Club Lauf bei den diesjährigen Europameisterschaften Duathlon in Kalkar (im Bundesland

Nordrheinwestfalen/Kreis Kleve). Bei der Wettkampfart Duathlon absolvieren die

Konkurrenten zuerst eine Laufstrecke, wechseln anschließend auf das Straßenrennrad. Zum Schluss wird dann nochmals eine kürzere Laufstrecke zurückgelegt. Wie beim Triathlon läuft die Zeit vom Start aus durch bis zum Zieleinlauf (inclusive den Zeiten in der Wechselzone). Roland Käshammer hatte sich über den Winter hindurch gut vorbereitet und neben dem Skilanglauf als Grundlagenausdauertraining auch mit dem Laufen, dem Radfahren und als Triathlet auch mit dem Schwimmen in Form gebracht. Eine Woche zuvor organisierten die Triathleten des TB Freistett ihre Vereinsmeisterschaften im Duathlon. Roland Käshammer trainiert mit dieser Gruppe und nahm diesen Wettkampf als letzte Vorbereitung zur eine Woche später stattfindenden Europameisterschaft war. Für die Europameisterschaft konnte er sich durch seine hervorragenden Ergebnisse der vergangenen Jahre in den Wettkampfarten Triathlon, Duathlon und Wintertriathlon auf nationaler und auch internationaler Ebene qualifizieren. Kalkar bot für die Sportlerinnen und Sportler eine großartige Kulisse. Auf zwei Tage verteilt fanden mehrere Wettkämpfe statt. Teilnehmer und Betreuer aus dem ganzen Kontinent füllten die Straßen der beschaulichen Stadt am Rhein. Ein erster Höhepunkt war die Eröffnungsfeier am Freitag mit dem Einmarsch der Nationen. Ausgestattet, mit der von den Sportlern der Altersklasse selbst bezahlten Wettkampfbekleidung,marschierten die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer auf dem Marktplatz Kalkar ein. Am Samstag in der späten Nachmittagsstunde um 18 Uhr startete Roland Käshammer zusammen mit Duathleten der Altersklasse M 50 bis M 75 über die Sprintdistanz. Nach dem Massenstart musste zuerst musste eine Laufstrecke von fünf Kilometer zurückgelegt werden. Eine Wendepunktstrecke durch den Freizeitpark Wunderland Kalkar musste zweimal durchlaufen werden. Nach 20:40 Minuten erreichte Roland Käshammer als Siebter die Wechselzone. Auf der 20 Kilometer langen Radstrecke, die auch als Wendepunktstrecke zweimal zu durchfahren war, konnte er nach 32:16 Minuten mit der viertbesten Radzwischenzeit die abschließende Laufstrecke in Angriff nehmen. Diesen letzten Lauf über 2,5 Kilometer beendete er nach 10:42 Minuten und kam somit als Vierter der Europameisterschaft Duathlon der Alterskasse M 60 nach insgesamt 1:05:41 Stunden ins Ziel. Zwar betrug sein Rückstand zum Drittplatzierten nur eine Minuten und ein Medaillenplatz ist immer etwas Besonderes. Aber auch mit dem vierten Platz war Roland Käshammer sehr zufrieden und lässt für die folgenden Wettkämpfe einiges erwarten.

Triathlon Immenstadt

Am 16. August 2015 fand zum 33. Mal der Allgäu Triathlon in Immenstadt statt. Der Wettkampf gilt nicht umsonst als Kultveranstaltung, denn er lockt seit 1983 neben Hobbysportlern auch Profis an und war bereits Austragungsort der Europa- und Weltmeisterschaften. Auch in diesem Jahr war das Starterfeld durch den amtierenden Weltmeister auf der Langdistanz Sebastian Kienle und die ehemaligen Weltmeister Faris al-Sultan und Thomas Hellriegel, die auf der Olympischen Distanz antraten hervorragend besetzt. Es wurden insgesamt drei verschiedene Distanzen angeboten, von der Sprintdistanz für Einsteiger bis über die Olympische Distanz und die Mitteldistanz war für Athleten aller Leistungsstufen der passende Wettkampf dabei. Elena Berger vom Ski-Club Lauf startete über die Olympische Distanz. Der Wettergott war an diesem Tag nicht besonders gnädig, denn es regnete von Anfang an in Strömen und die Außentemperatur betrug 15 Grad Celsius. Das Schwimmen im großen Alpsee war somit noch der angenehmste Teil des gesamten Wettkampfs. Die 800 Starter hatten 1500 Meter im Wasser mit einem kurzen Landgang zu absolvieren. Elena Berger verließ das Wasser als 19. Frau. Danach folgte der Wechsel auf die Radstrecke, die mit 42,5 Kilometer und knapp 700 Höhenmetern vor allem bei dem immer noch anhaltenden Dauerregen nicht einfach zu befahren war. Elena Berger konnte als 13. Frau in die Laufschuhe wechseln und auf den abschließenden 10,5 Kilometer nochmals zwei Plätze gutmachen. Die Laufstrecke führte unter anderem durch die Altstadt Immenstadts aber auch den "Kuhsteig" hinauf- einen kurzen, knackigen und vor allem schlammigen Anstieg, der den Athleten noch einmal alles abverlangte. Pünktlich zum Zieleinlauf kam die Sonne heraus und Elena Berger kam als 11. Frau und dritte ihrer Altersklasse ins Ziel. Bei den Frauen siegte Julia Viellehner während Sebastian Kienle in der Männerkonkurrenz souverän seine starke Form bewies.

Triathlon in Ulm an der Donau

Bei der dritten Auflage des Einstein-Triathlons in Ulm an der Donau wurden insgesamt drei Distanzen angeboten: die Mitteldistanz, die Olympische Distanz und ein Jedermann-Triathlon. Elena Berger vom Ski-Club Lauf war für die Olympische Distanz gemeldet, welche mittags um 12:00 Uhr mit dem Schwimmen in der Donau startete. Normalerweise ist die Schwimmstrecke bei einem Kurztriathlon 1500 Meter lang. Aufgrund der Strömung wurde die Strecke jedoch auf 2500 Meter verlängert, um vergleichbare Ergebnisse zu gewährleisten. Bei 20 Grad Celsius Wassertemperatur konnte mit Neoprenanzug geschwommen werden. Elena Berger kam als 20. Frau aus dem Wasser und wechselte nach 35:04 Minuten auf die Radstrecke, welche über 41 Kilometer mit 470 Höhenmetern auf der Schwäbischen Alb um Ulm herum führte. Dabei waren unter anderem zwei knackige Anstiege mit 18 Prozent Steigung zu bewältigen und auch der Wind war dauerhaft zu spüren. Mit der sechstbesten Radzeit konnte sich Elena Berger auf den neunten Platz vorarbeiten. Die abschließende zehn Kilometer lange Laufstrecke führte am Donauufer entlang über die alte Stadtmauer bis in die Innenstadt Ulms. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke und feuerten die Athleten an. Elena Berger konnte noch einen weiteren Platz gutmachen und kam nach 2:44:24 Stunden als achte Frau und zweite ihrer Altersklasse ins Ziel.

Triathlon Plittersdorf

Am 15. Juli 2015 fand der 19. Laufwelt-Triathlon, organisiert durch die RSG Ried, im Freizeitparadies Rastatt/Plittersdorf statt. Insgesamt nahmen 113 Triathletinnen und Triathleten aus der näheren Umgebung und dem Elsass teil, darunter auch Elena Berger vom Ski-Club Lauf. Bei besten Wetterbedingungen fiel der Startschuss um 19:30 Uhr. Zunächst waren 400 Meter Schwimmen im See des Freizeitparadieses zu absolvieren. Aufgrund der kurzen Strecke  blieb das Feld eng beisammen und die Athleten mussten den einen oder anderen Schlag der Konkurrenz einstecken. Elena Berger konnte als achte Frau auf die 17 Kilometer lange Radstrecke wechseln, welche über Plittersdorf am Mercedes-Benz-Werk vorbei und durch Ottersdorf führte. Auf der flachen Strecke gelang es ihr dann  bis auf Rang zwei vorzufahren. Die abschließende vier Kilometer lange Laufstrecke führte drei Mal um den See im Freizeitparadies. Bereits in der ersten Runde konnte Elena Berger die Führende einholen und einen kleinen Vorsprung herauslaufen, welchen sie bis zum Schluss verteidigte. Somit  war sie nach 54:50 Minuten als erste Frau im Ziel. Zweite wurde Anne Madre (NAVECO Betschdorf; 55:07 Minuten) vor Nathalie Mühleck (RSV Tria Bühlertal; 55:46 Minuten). Bei den Herren wiederholte Olivier Oesterle (NAVECO Betschdorf) seinen Vorjahressieg in der Zeit von 46:14 Minuten. Als Zweiter zeigte der 17-jährige Claudius Armbruster vom Turnerbund Freistett in 46:56 Minuten eine tolle Leistung, und kam knapp  vor Yves Schwenker  (NAVECO Betschdorf) ins Ziel (47:21 Minuten).

Europameisterschaft in Genf

Der Saisonhöhepunkt für den Seebacher Roland Käshammer (Ski-Club Lauf) war in der Triathlonsaison die Teilnahme bei der Europameisterschaft in Genf. Mehrere Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten auf mehrere Tage verteilt über verschiedene Distanzen und in verschiedenen Wertungen (Männer und Frauen, Altersklassen, Profis, Sprint- und Olympische Distanz, Junioren, Behinderte). Durch die Vielzahl der Rennen war es für die Wettkämpfer und Betreuer sehr schwer, die Übersicht zu behalten. Roland Käshammer konnte sich gut auf die Europameisterschaft vorbereiten. In ausgesuchten Wettkämpfen, konnte er im Vorfeld seine Form testen und die Ergebnisse ließen auf eine erfolgreiche Teilnahme schließen. Die Schwimmstrecke im Genfer See war auf der Länge von 1500 Meter mit Bojen markiert. Die einzelnen Altersklassen starteten jeweils in Abständen von fünf Minuten. Durch die vielen Schwimmer im See und die dabei entstandene unruhige Wasseroberfläche fiel für die hinteren Startgruppen eine Orientierung an den Bojen sehr schwer. Das führte dazu, dass sehr viele Triathleten mehr als die 1500 Meter geschwommen sind. Roland Käshammer war auch davon betroffen. Nach 29:18 Minuten kam er als 16. seiner Klasse zur Wechselzone. Die vierte Disziplin, das schnelle Umziehen konnte er zügig absolvieren und auf dem Rad konnte er zur Aufholjagd antreten. Eine zweimal zu durchfahrende Wendepunktstrecke (40 Kilometer) mit einem hügeligen Profil verlangte von den Wettkämpfern volle Konzentration, sowie Kraft und Ausdauer. Der Veranstalter musste gerade auf der Radstecke viele Stürze und Unfälle verzeichnen. Mit der Zeit von 1:07:31 Stunden auf dem Rad, fuhr er die zehntschnellste Radzeit. Wieder ein schneller Wechsel und ab ging es auf die zehn Kilometer lange Laufstrecke im Park. Der Parcours war eckig sowie mit einigen Steigungen gespickt. Auch hier konnte er noch einige Plätze gut machen und kam mit der sechstschnellsten Laufzeit (43:31 Minuten) als Zehnter seiner Altersklasse ins Ziel. Seine Wettkampfuhr stoppte bei 2:25:08 Stunden. Sieger wurde ein Teilnehmer aus Griechenland in 2:14 Stunden. Roland Käshammer war in diesem Feld der dritte Deutsche und konnte damit diesen Saisonhöhepunkt erfolgreich abschließen.

Triathlon Großweier

Zu einem Wettkampf mit Schönwettergarantie zählt mittlerweile der Großweierer Triathlon, der vergangenen Sonntag stattfand. Bei seiner 29. Auflage waren wie immer auch Sportler/-innen des Ski-Club Lauf mit am Start und auf dem Siegertreppchen präsent. Der Triathlon in der Kategorie Jedermann/-frau über die Sprintdistanz lockt Einsteiger, aber auch Spitzentriathleten an. Für die letztgenannten ist dieser Wettkampf zwar keine Saisonhöhepunkt, aber als Formtest für größere Ereignisse ist er zeitlich ideal gelegen. Für die Starter/-innen standen 750 Meter Schwimmen im Acherner Baggersee, 24 Kilometer auf eine flachen Radrunde über Großweier, Gamshurst, Maiwald, Unzhurst und wieder zurück nach Großweier und eine zweimal zu durchlaufende Runde um Großweier auf dem Programm. Der Seebacher Roland Käshammer, der für den Ski-Club Lauf startet, konnte einen hervorragenden Wettkampf absolvieren. Für ihn war dieses Rennen als Vorbereitung zur Europameisterschaft in zwei Wochen am Genfer See gedacht. Er konnte in der Klasse M 60 ungefährdet seinem Sieg entgegenlaufen. Mit elf Minuten Vorsprung gewann er klar diese Altersklasse. Mit seiner Zeit von 1:11:37 Stunden wäre er auch in den jüngeren Klassen weit vorne platziert. Für Elena Berger war dieser Wettkampf ebenfalls als Vorbereitung für größere Wettkämpfe gedacht. Sie konnte auch eine recht gute Leistung abrufen. Mit einer Zeit von 1:18:23 Stunden kam sie als dritte Frau und damit auf den zweiten Platz der Damenhauptklasse ins Ziel. Petra Berger konnte sich ebenfalls gut in Szene setzen. Nach 1:21:56 Stunden kam sie als neunte Frau ins Ziel. Ihre Altersklasse W 50 konnte sie mit klarem Vorsprung gewinnen. Bernhard Hensel startete, wie in den vergangenen Jahren, auch wieder hier in Großweier. Trotz geringem Trainingsaufwand kam er zufrieden mit seiner Zeit von 1:27:27 Stunden als 27. der Klasse M 50 ins Ziel. Für Corinna Adam war es der erste Triathlon überhaupt. Mit etwas Lampenfieber ging sie an den Start und konnte die Aufgabe souverän  bewältigen. Mit der Zeit von 1:32:45 Stunden wurde sie auf den 14. Platz der Klasse W 40 gewertet. Als weiterer Teilnehmer aus Lauf startete noch Adrian Hensel. Mit der Zeit von 1:21:56 Stunden wurde er auf den 18. Platz der Männerhauptklasse gewertet. Elena Berger konnte bei der Siegerehrung noch einen weiteren Preis in Empfang nehmen. In der Kombinationswertung Dreikönigslauf und Triathlon, dem sogenannten „Großweier Hero“,  gewann sie bei den Damen. Petra Berger konnte hier den zweiten Platz erreichen.

Triathlon Viernheim

Für viele Triathletinnen und Triathleten beginnt die Wettkampfsaison im Monat Mai. Nach umfangreichem Grundlagentraining über den Winter hinweg und spezifischem Training der einzelnen Teildisziplinen in den Frühlingsmonaten wird in den ersten Wettkämpfen die Form überprüft. Elena Berger vom Ski-Club Lauf wählte sich hierfür einen Sprinttriathlon mit Schwimmen in einem Freibad aus. In hessischen Viernheim wird nun schon zum 32. Mal der Viernheimer Triathlon ausgetragen. Dementsprechend groß ist die Erfahrung des Veranstalters bei der Ausrichtung eines Wettkampfes. Beim Fitnesstriathlon über die Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen) hatten sich über 300 Teilnehmer/-innen angemeldet. Geschwommen wurde in mehreren Startgruppen im Freibad. Auf sieben Bahnen im 50 Meter-Becken starteten pro Bahn sechs bis sieben Wettkämpfer/-innen. Anschließend folgte eine circa 400 Meter lange Laufstrecke zur Wechselzone. Schnelles Umziehen für das Radfahren war beim Sprinttriathlon oberste Pflicht und ab ging es auf die Radstrecke.  Ein flacher Rundkurs von etwas mehr als drei Kilometer musste sechs Mal durchfahren werden. Dann wieder ein schneller Wechsel in die Laufschuhe und weiter ging es auf eine Wendepunktstrecke, die zweimal zu bewältigen war. Elena Berger konnte mit einer Schwimmzeit von etwa neun Minuten als siebte Frau aus dem Wasser steigen und auf dem Rad die Verfolgung der Spitzengruppe aufnehmen. Auf dem Rad war es besonders wichtig, selbst die Anzahl der Runden zu zählen. So geschah es, dass eine im vorderen Feld liegende Triathletin eine Runde zu wenig fuhr und dadurch anschließend disqualifiziert wurde. Elena Berger fuhr ein konzentriertes Radrennen und wechselte nach 35 Minuten auf dem Rad auf dem zweiten Platz liegend auf die Laufstrecke. Jedoch musste sie feststellen, dass die Führende einen zu großen Vorsprung hatte, um auf den fünf folgenden Kilometern noch auf sie aufzulaufen. Aber auch der Vorsprung zu ihren Verfolgerinnen war ausreichend und so lief sie nach 1:09 Stunden als Zweite der ersten Startgruppe ins Ziel ein. Eine Triathletin der Altersklasse W 40 konnte sich in einer späteren Startgruppe noch vor sie schieben. So wurde Elena Berger hier in Viernheim letztendlich im Gesamtfeld der Frauen Dritte und in der Hauptklasse der Frauen Zweite.

Hüttenbuchung:

Gabi Kurz

E-mail:  huette@ski-club-lauf.de 

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