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Aktuelle Erfolge unserer Sportler

Montafon Arlberg Marathon 2024 // 29. Juni 2024

 

Verrückt muss man schon ein bisschen sein, um bei der Gruppe der Geländeläufer und Geländeläuferinnen (Trailrunner) des Ski-Club Lauf mit zu machen. Daher rührt auch die Bezeichnung „Verrückt 11.0“, denn es ist nun schon die elfte Auflage einer besonderen Laufreise dieser bunt gemischten Laufgruppe und deren Angehörigen beziehungsweise Betreuern und Fans. Auch die Laufveranstaltungen, die sich die Gruppe jeweils aussucht, zeigen, dass es sich nicht um gewöhnliche Volksläufe handelt, sondern dass außergewöhnliche Landschaftsläufe mit hohen sportlichen Ansprüchen, wunderschönen Landschaftserlebnissen und speziellen Herausforderungen ausgewählt werden. Hier die bisherigen Laufevents um nur einige zu nennen: Klein Scheidegg, Zermatt, Davos, Brixen, Sonthofen, Kleinwalsertal, Salzburg, Ischgl, Obergurgl. In diesem Jahr führte die Reise nach Österreich zum Montafon-Arlberg-Marathon, der mehrere Streckenlängen anbot. Mit acht Läufern/Läuferinnen und vier Betreuerinnen hatte sich die zwölfköpfige Gruppe in einem tollen Ferienappartement eingemietet. Über die Königsdistanz von 42,2 Kilometern und 1500 Höhenmetern starteten Markus Adam, Klaus Droll und Olivier Brezillon. Die kürzere Distanz von 33,5 Kilometer mit 1150 Höhenmeter nahmen Jürgen Armbruster, Martin und Petra Berger, Nadine Pollak und Sasan Karimi in Angriff. Eva und Katrin Armbruster, Corinna Adam und Andrea Droll waren gewohnt souverän als Betreuerinnen, Fans, Organisatorinnen und Fahrerinnen fast noch mehr gefordert, als die aktiven Sportler. Der Start beider Strecken war in der kleinen Gemeinde Silbertal im beschaulichem Montafon und das Ziel im bekannten St. Anton am Arlberg, das heist, es war eine Strecke und kein Rundkurs zurückzulegen. Es ging bei beiden Streckenlängen auf der ersten Hälfte tendenziell bergauf bis auf eine Höhe von knapp 2000 Metern. Zuerst auf breiten Forstwegen durch Wald, über Wiesen und Kuhweiden, teilweise auf Schotter- oder Felswegen. Später gab es eine sehr schwierige Passage, die volle Konzentration forderte, da der Weg glitschig, steinig und holprig war sowie von knöchelhohen Bächen und moorigen Stellen durchzogen, so dass kein Schuh trocken blieb und es auch zu vielen, meist harmlosen Stürzen kam. Die Verpflegung durch den Veranstalter war bestens organisiert und die Wasserstellen waren sogar etwa alle vier Kilometer aufgebaut, denn das Wetter war schwül warm und sonnig. Das machte vielen Teilnehmenden zu schaffen, aber wer genug Flüssigkeit, Gels und eventuell Salz und Elektrolyte zu sich nahm, kam gut über die Strecke. Auf der zweiten Streckenhälfte ging es viel bergab, vorbei an Wasserfällen, Schneefeldern, Bergseen und kleinen Hütten. Ab und an ein kleiner aber giftiger Gegenanstieg und schon war es mit dem schnellen Tempo wieder vorbei. An der letzten Verpflegungsstelle bogen die Marathonläufer nochmals auf eine extra Schleife ab, die die restlichen Kräfte erforderte. Circa drei Kilometer vor dem Ziel, wurden dann die allerletzten Reserven gefordert, was Konzentration, Trittischerheit und Koordination anging. Denn es folgte ein wunderschöner, aber schwieriger Abschnitt mit vielen Stahltreppen, losen Steinen und schmalem, glitschigem Pfad. Danach noch die letzten Meter durch das schöne St. Anton, vorbei an vielen Zuschauern und hinein in den Zielkanal, wo jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin gebührend empfangen wurde. Mit drei Podestplätzen und einem lautstarken Fanclub war der Ski-Club Lauf sehr gut bei der Siegerehrung vertreten. Hier die Platzierungen und Zeiten. Marathon: Markus Adam (4:35 Stunden/3. Platz M60); Olivier Brezillon (5:00 Stunden/6. Platz M50); Klaus Droll (5:08 Stunden/6. Platz M60). Trail 33: Martin Berger (3:47 Stunden/1. Platz M60); Petra Berger (4:52 Stunden/3. Platz W60); Nadine Pollak (5:13 Stunden/10. Platz W45); Jürgen Armbruster (5:13 Stunden/15. Platz M55); Sasan Karimi (6:15 Stunden/20. Platz M55). Nach einer kurzen Erholungsphase wird sich die Gruppe „Verrückt 12.0“ dann schon bald auf ein neues Ziel fürs nächste Jahr festlegen.

Triathlon Obernai // 2. Juni 2024

 

Der Triathlon im elsässischen Obernai stellte seine 2500 Teilnehmer am ersten Juni-Wochenende vor besondere Herausforderungen. Während im Jahr 2023 mit Hitze zu kämpfen war, gab es bei der diesjährigen Edition das komplette Gegenteil: Dauerregen, Nebel und Gewitter. Somit war das Umgehen mit den harten Wetterbedingungen die vierte Disziplin des Tages. Um 9:15 Uhr startete die Mitteldistanz. Mit ins Getümmel stürzten sich Elena und Lucas Braun vom Ski-Club Lauf. Da der Benfelder Baggersee relativ klein ist, waren drei Runden zu schwimmen, um auf die 2200 Meter zu kommen. Die circa 500 Teilnehmer begannen das Rennen geschlossen als Massenstart, somit war auf dem Weg zur ersten Boje für einige Schwimmer und Schwimmerinnen einiges an Prügeln und Tritten einzustecken, bis sich das Feld einigermaßen sortiert hatte. Elena Braun stieg nach 35 Minuten als achte Frau aus dem Wasser. Lucas Braun folgte nach 38 Minuten. Nun stellte sich die Frage: Was anziehen ohne zu viel Zeit liegen zu lassen? Die Radstrecke hatte es mit 82 Kilometern und knapp 1600 Höhenmetern in sich - neben langen Anstiegen warteten auch schnelle Abfahrten auf die Teilnehmer. Die meisten Athleten zogen sich Jacken, Füßlinge und Handschuhe über und los ging die Fahrt.- oder eher gesagt - das zweite Schwimmen. Es schüttete von Beginn an wie aus Eimern. Die ersten 15 flachen Kilometer rollten gut, dann kam der erste Anstieg hoch zum Kloster St. Odile. Elena Braun war zu diesem Zeitpunkt bereits auf den dritten Rang im Damenfeld vorgefahren. Bei gutem Wetter hätte man auf der wunderschönen Strecke traumhafte Aussichten und könnte die Landschaft richtig genießen. Am Renntag bestimmte zäher Nebel im zweiten Anstieg hoch zum Wintersportgebiet Champs de Feu das Bild. Eine Sicht von unter 50 Metern und andauernder Regen stellten Kopf und Körper auf die Probe. Elena Braun hatte immer noch auf Position drei liegend am höchsten Punkt der Radstrecke auch noch einen Platten. Der Schlauchwechsel nahm aufgrund der klammen Finger bei den kalten Temperaturen nochmal zusätzlich Zeit in Anspruch und sie musste Konkurrentin um Konkurrentin vorbeiziehen lassen. Lucas Braun erwischte einen guten Tag und spielte trotz schwierigster Bedingungen, vor allem auf der langen Abfahrt, bei der die Kurven aufgrund des Nebels durch die freiwilligen Helfer mit Leuchtsignalen angezeigt wurden, seine Stärken aus. Somit erreichte er nach einer Radzeit von 3:04 Stunden die zweite Wechselzone. Elena Braun folgte mit einer Radzeit von 3:20 Stunden. Nun kam es zum abschließenden Lauf: zwei Runden durch die Weinberge von Obernai. Insgesamt waren 20 Kilometer und 280 Höhenmeter auf matschigen, aufgeweichten forst- und landwirtschaftlichen Wegen zurückzulegen. Die Zuschauer, die trotz des schlechten Wetters zahlreich erschienen waren, feuerten die Teilnehmer an und machten ordentlich Stimmung. Lucas Braun konnte ein gleichmäßiges Tempo laufen und beendete den Lauf nach 1:39 Stunden und somit einer Gesamtzeit von 5:35 Stunden. Elena Braun erreichte nach der Panne die Wechselzone als 16. Frau. Jetzt gab es nichts mehr zu verlieren und sie konnte mit der viertschnellsten Laufzeit bei den Frauen noch einige Konkurrentinnen einsammeln und nach 1:27 Stunden den Laufteil und das Rennen nach insgesamt 5:30 Stunden auf Platz 7 und als Vierte ihrer Altersklasse beenden. In der Pärchen-Wertung schrammten Elena und Lucas Braun mit dem vierten Platz und weniger als einer Minute Rückstand auf Platz drei knapp am Podest dabei. Petra Berger hatte sich für die kürzere Distanz mit circa 700 Teilnehmern, angemeldet. Start bei ihr war auf 12:15 Uhr geplant. Nur kurz haderte sie mit sich, ob ein Start bei diesen Bedingungen in Frage kommt und machte sich dann in Begleitung von Martin Berger auf den Weg zum Startort. Denn in ihrem Falle mussten zuerst noch gut 16 Kilometer Anfahrt per Rennrad bis zum Benfelder Baggersee gemacht werden – also waren hier schon sämtliche Kleidungsschichten und Utensilien durchweicht. Die Wechselzone am Baggersee glich einem Schlammbad, war aber durch Matten begehbar. Das Wasser war mit etwas weniger als 18 Grad Celsius auch nicht gerade einladend, aber bei ihrem Wettkampf war die Schwimmstrecke mit 1400 Meter überschaubar. Nach der ersten Schwimmrunde gab es einen kurzen Landgang (wie auch bei der Langstrecke) und nach der zweiten Runde (Schwimmzeit 28 Minuten) dann ab in die Wechselzone. Dort verweilten sich die meisten Athleten etwas länger, denn es braucht einfach Zeit Socken, Jacke, Handschuhe, Startnummer mit klammen nassen Fingern anzuziehen. Doch die anstehende Radrunde hoch zum Odilienberg brachte die Wärme zurück in den Körper und in den Abfahrten musste voll konzentriert gefahren werden, um diese im strömenden Regen und Temperaturen um die acht Grad Celsius gut zu meistern. Nach 2.03 Stunden hatte Petra Berger die 47 km mit entsprechenden Höhenmetern zurückgelegt, kam heil in Obernai in der zweiten Wechselzone an und startete durch auf die wellige 9,8 Kilometer lange Laufrunde. Die Wege waren noch sehr nass, aber von oben kam kaum noch Regen, so dass sie nach eine ansprechenden Zeit von 53:30 Minuten als Zweite der Altersklasse W60 mit eine Gesamtzeit von 3:34 Stunden ins Ziel kam.

Hornisgrindeberglaufs (Georg-Kern-Gedächtnislauf) // 29. Mai 2024

 

Vom Ski-Club Lauf starteten acht Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der 40. Auflage des Hornisgrindeberglaufs (Georg-Kern-Gedächtnislauf) des LBV Achern. Diese Laufveranstaltung, ausgetragen immer am Mittwoch vor Fronleichnam, ist kein Wettkampf im üblichen Sinne, sondern ein Treffen von Läufern, Walkern und Nordic-Walkern, Rennradfahrern und Mountainbikern. Und alle haben das gleiche Ziel: den Fernsehturm auf der Hornisgrinde. Die Strecke der Läufer und Läuferinnen ist ausgeschildert und die Radfahrer suchen sich auch die am besten zu fahrende oder die kürzeste Strecke aus. Daher wird die Streckenlänge mit etwa zwölf Kilometern angegeben und dabei sind 1000 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Start ist für alle beim Illenauer Waldparkplatz (sogenannter Hundeplatz) und der Start erfolgt in einem Zeitkorridor zwischen 16 Uhr und 18 Uhr. Der Veranstalter übernimmt auch den Gepäcktransport für Wechselkleidung bis hoch zum Ochsenstall, damit alle im Ziel trockene Kleidung haben. Oben beim Fernsehturm ist es obligatorisch, am Turm anzuschlagen und seine benötigte Zeit anzugeben. Die meisten Teilnehmer kommen dann noch beim Ochsenstall zusammen, denn dort besteht sogar die Möglichkeit zum Duschen und Umziehen. Auch können die verbrauchten Kalorien in Form von Speisen und Getränken wieder aufgefüllt werden. Die Wetterbedingungen beziehungsweise die Temperatur war zum Laufen ideal, jedoch kam ab Bischenberg leichter Nieselregen auf und oberhalb von Breitenbrunnen dichte Bewölkung und Nebel sowie auch mäßiger Wind, was es etwas ungemütlich machte. Ein längeres Verweilen beim Turm kam nicht in Frage, sondern alle begaben sich entweder direkt zum Ochsenstall oder auch auf gleicher Strecke wieder runter ins Tal. Robin Kurz, Ski-Club Lauf, zeigte auch hier wieder seine läuferischen Fähigkeiten (nachdem er erfolgreichen die Langlaufsaison hinter sich gebracht hatte und auch beim Schluchseelauf eine Woche zuvor mit einem hervorragendem Ergebnis aufwarten konnte) und lief in 1:03 Stunden die Tagesbestzeit. Weitere Teilnehmer des SC Lauf waren Maria, Günther und Aaron Serr, Petra und Martin Berger, sowie Jürgen Armbruster und Lucas Braun.

Schluchseelauf // 12. Mai 2024

 

Zu einer der größten Laufveranstaltung im Schwarzwald zählt der Schluchseelauf, der in diesem Jahr zum 38. Mal ausgetragen wurde. Knapp 2000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen standen bei fünf verschiedenen Wettbewerben am Start. Beim Hauptlauf mit einer Streckenlänge von 18,2 Kilometer (ein Rundkurs um den Schluchsee) starteten etwa 1400 Läufer und Läuferinnen, beim Lauf über zehn Kilometer waren es 160, beim Schüler-Cup über 2100 Meter 120 Teilnehmende und auf den beiden Nordic-Walkingstrecken (elf und 18 Kilometer) etwa 140. Für den Ski-Club Lauf hatte auf der langen Strecke Petra Berger, Petra und Katrin Schülle, Christoph Köninger und Sandro Lipp im auf der Startliste. An die zehn Kilometer wagte sich Robin Kurz, der das Wochenende bei einem Kaderlehrgang des Skiverbandes verbrachte und diesen Lauf als Testwettkampf lief. Robin Kurz konnte seine läuferischen Qualitäten hier eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nach der erfolgreichen Wintersaison und jetzt eigentlich in einer Erholungsphase nach der Wintersaison, lief er von Beginn an in der Spitze des Starterfeldes mit. Im spannenden Schlussspurt wurde er hervorragender Vierter (erstmals unter der 40 Minuten Marke in 39:37 Minuten) mit etwa einer Minute Rückstand auf den Sieger und belegte damit den zweiten Platz der männlichen Jugend. Am Wetter gab es eigentlich kaum etwas auszusetzen, eher war es einen Tick zu warm, nachdem die Tage davor noch von Kälte geprägt waren. Für die erfahrenen Langstreckler des Ski Club Lauf also kein Problem, Sonnenschutz, luftige Kleidung, viel trinken – so lässt sich die Strecke gut bewältigen. Besonders Petra Schülle zeigte nach langer Wettkampfabstinenz eine super Leistung und kam mit ihrer schnellen Zeit von 1:33 Stunde spontan auf den 1. Platz der Frauenklasse W55. Petra Berger konnte nicht kontinuierlich durchlaufen, erreichte aber dennoch den 4. Platz in der W60 mit 1:44 Stunde. Die junge Generation hatte sich akribisch mit Trainingsplan auf diesen Lauf vorbereitet und wurde für den Trainingsfleiß auch richtig belohnt. Katrin Schülle lief die wellige Strecke rund um den See in 1:24 Stunde, was ihr Rang 6 in der weiblichen Hauptklasse einbrachte.

Christoph Köninger und Sandro Lipp liefen nahezu die komplette Strecke zusammen, motivierten sich immer wieder gegenseitig und wurden erst kurz vor dem Ziel von Katrin Schülle noch überholt. Christoph Köninger hängte sich an deren Fersen und kam zeitgleich mit ihr ins Ziel, was einen Platz in Mittelfeld der gut besetzten Männer Hauptklasse bedeutete. Kurz dahinter hatte auch Sandro Lipp in der männlichen Hauptklasse nach 1:25 Stunden den Schlußanstieg bezwungen und konnte sich über ein erfolgreiches Rennen freuen.

Genauere Informationen zu den einzelnen Abteilungen und weitere Berichte und Ergebnise gibt es hier:

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