Willkommen im Schwarzwald
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Triathlon

Volksläufe und Triathlon im Juni 2026

 

Mit Beginn des Sommers startete auch die Volkslauf- und Triathlonsaison voll durch. Petra Berger und Elena Braun gingen am 13. Juni beim Kehler Rheinuferlauf an den Start. Es war einer der ersten richtig heißen Tage des Monats und trotzdem konnten beide gute Ergebnisse über die zehn Kilometer erzielen. Petra Berger wurde Zweite der in der Altersklasse W60. Elena Braun lief auf den ersten Platz der Altersklasse W30und den zweiten Gesamtrang. In der folgenden Woche fanden die Polizeilandesmeisterschaften im Waldlauf statt. Elena Braun nutzte das Mittelstreckenrennen als schnellen Trainingsreiz für die anstehenden kürzeren Triathlons und sicherte sich den dritten Platz über die über 3700 Meter. Wenige Tage später ging es für sie gleich mit dem Mixed-Liga-Rennen in Blankenloch weiter, wo sie beim Sprint-Triathlon mit Zweitstartrecht für das AhtletesLab Team Ortenau startete. Das Team lieferte geschlossen eine starke Leistung ab und konnte sich nach Erreichen des zweiten Platzes in der Tageswertung um einen Platz in der Gesamttabelle nach oben schieben. Das AthletesLab Team Ortenau liegt jetzt vor dem abschließenden Rennen am Schluchsee in aussichtsreicher Position auf das Podium. Den Abschluss des Monats bildete die Polizeilandesmeisterschaft im Triathlon, welche in Erbach ausgetragen wurde. 100 Polizistinnen und Polizisten legten die Sprintdistanz(850 Meter Schwimmen – 23 Kilometer Radfahren – 5 Kilometer Lauf) zurück. Damit war auch die Polizeimeisterschaft erstmalig komplett ausgebucht. Elena Braun belegte hier den fünften Rang im Damenfeld. Für einen „Paukenschlag“ sorgte Timo Seifermann bei seiner erfolgreichen Teilnahme beim Walchsee-Triathlon (Challenge Kaiserwinkel) in Tirol/Österreich. Nachdem sein erster Start über eine Mitteldistanz beim Kraichgau Triathlon in dieser Saison nichtganz so gut lief, hoffte er natürlich auf ein besseres Durchkommen. Und das schonvorweg: das ist ihm gelungen und er konnte sich für die Weltmeisterschaft in Samorin

Martin Berger Volksläufe und Triathlon 30. Juni 2026(Slowakei) qualifizieren. Heiß war’s am Wettkampftag. Das Wasser im Walchsee hatte eine Temperatur von 25,9 Grad Celsius und das bedeutete Neoprenverbot für alle, wegen drohender Überhitzung während des Schwimmens. Der idyllisch gelegene Bergsee am Zahmen Kaiser war somit die angenehmste sportliche Einheit beim diesem Dreikampf. Für die 1900 Meter lange Schwimmstrecke benötigte er 31:27Minuten und kam somit als Fünfter seiner Altersklasse in die Wechselzone. Auf der Radstrecke mit zwei Runden à 40 Kilometer und 1100 Höhenmeter spürte er, dass seine Beine gut waren und er konnte als Dritter vom Rad steigen (2:10:57 Stunden).Die Halbmarathondistanz erreichte man durch viermaliges Absolvieren eines 5250Meter langen Kurses. Er konnte mit seiner überragenden Laufform die gute Platzierung halten (1:26 Stunden) und lief mit einer Gesamtzeit von 4:14:53 als Dritter seiner Altersklasse im Ziel ein. Es waren auch Profis am Start und in der Wertung aller knapp1100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen lag er auf dem bemerkenswerten 50. Platz. Fazit und O-Ton von Timo nach dem Rennen: Hier war die genialste Stimmung, die ich je erlebt habe. Das grandiose Alpenpanorama, die herzlichen Menschen an der Strecke – das alles führte dazu, dass ich über die ganzen 4:15 Stunden ein Dauerlachen im Gesicht hatte. Aufgrund der großen Hitze musste eine große Anzahl von Triathleten und Triathletinnen auf der Strecke aufgeben, beziehungsweise sie haben die Zeitlimits nicht erreicht.

Ironman-Triathlons in Rapperswil-Jona // 7. Juni 2026
 
Die Rosenstadt Rapperswil-Jona am Zürichsee war am 7. Juni 2026 Austragungsortdes Ironman-Triathlons über die Halbdistanz (halbe Ironmandistanz bedeutet 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Lauf). Während ansonsten die zahlreichen Gärten mit über 15.000 Rosenstöcken, die malerische Altstadt und die Seepromenade unzählige Touristen anziehen, stand an diesem Wochenende alles unter dem Motto: Schwimmen, Radfahren, Laufen. Knapp 2.000 Einzelstarter plus Staffeln gingen an den Start, darunter auch Elena Braun vom Ski-Club Lauf. Der Startschuss erfolgte für die erste Startgruppe um acht Uhr morgens. Der 19 Grad Celsius warme Obersee war ruhig und auch die Lufttemperatur bereitsangenehm warm. Perfekte Voraussetzungen für einen langen Sporttag. Elena Braun absolvierte den Schwimmpart in 32:58 Minuten. Die anschließende 43 Kilometer lange Radrunde mit 510 Höhenmetern war zweimal zu befahren. Zunächst ging es mit Rückenwind zügig am Zürichsee entlang, bevor nach zehn Kilometern der erste steile Anstieg wartete, der „Witches‘ Hill“, an welchem Anwohner in Hexen- und Teufelskostümen für Stimmung sorgten. Anschließend ging es nach einem kurzen Flachstück über sieben Kilometer lang stetig steigend zum höchsten Punkt der Runde auf rund 700 Metern. In der langen Abfahrt mit traumhaftem Blick auf den Zürichsee war aufgrund des Gegenwindes, der die Radfahrer auch auf dem Flachstück zurück nach Rapperswil erwartete, keine Erholung möglich. Generell war es schwierig, eingleichmäßiges Tempo zu finden. Denn die Strecke wurde auf der zweiten Runde immer voller, durch die nach und nach gestarteten radfahrenden Triathleten und Triathletinnen. Da Windschattenfahren mit Zeitstrafe geahndet wird und das Radfahren im Triathlon normalerweise ein Einzelzeitfahren sein soll, war es notwendig, immer wieder Spitzen zu setzen, um genügend Abstand zwischen sich und die anderen Athleten bringen. Elena Braun konnte nach 2:37:42 Stunden in die Wechselzone abbiegen, um den abschließenden Halbmarathon zu starten. Inzwischen war es sehr warm und die Strecke durch die Felder am See entlang bot keinen Schatten. Erst als es wieder Richtung der Altstadt von Rapperswil ging, konnten sich die Athleten im Schatten der Häuser etwas abkühlen, bevor ihnen noch die letzte Prüfung bevorstand: zunächst ging es über Kopfsteinpflaster durch kleine Gassen und dann über den sogenannten „Stairway to Heaven“ 56 Stufen hinauf auf die Stadtmauer. Durch die zahlreichen Zuschauer war dieser Streckenabschnitt trotz aller Anstrengung ein absoluter Höhepunkt des Rennens. Schön, dass auch der Halbmarathon über zwei Runden verlief und die Läufer zwei Mal das Vergnügen hatten, die Treppen hochlaufen zu dürfen und die Partystimmung zu genießen. Elena Braun lief den Halbmarathon in 1:38:12 Stunden und erreichte das Ziel nach einer Gesamtzeit von 4:55:14 Stunden als 19. Frau insgesamt und Achte ihrer Altersklasse. Die Endzeit reichte aus, um sich für die Weltmeisterschaft auf der sogenannten 70.3 Mitteldistanz zu qualifizieren, welche im September in Nizza stattfinden wird.

Hüttenbuchung:

Martin Berger

E-mail:  huette@ski-club-lauf.de 

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