Willkommen im Schwarzwald
Willkommen im Schwarzwald

Die Kinderskikurse sind bereits ausgebucht. Eine verbindliche Zu/-Absage werden wir Ihnen per E-Mail schicken.

Fragen gerne an alpine@ski-club-lauf.de

 

Euer Skiclub Lauf.

 

 

Vormerkung: Skitagesfahrt nach Grindelwald am Samstag, 14.03.2020.

                              Kosten: Busfahrt 33,00€ + Skipass (Skipass für Kinder bis 15 Jahre gratis)

                              verbindliche Anmeldung per Email an: alpine@ski-club-lauf.de

 

Skikurse 2019/20

 

Kleinkinderskikurs 2019/20

Alter 35 Jahre

4 x 1 Stunde

Termin:                        Variabel je nach Schneelage von Dezember bis Februar

Bekanntgabe:             www.ski-club-lauf.de

 

Preis: € 40,00

 

Kinderskikurs 2019/20

Alter ab 5 Jahre

4 Kurstage, jeweils 4 Übungsstunden mit Verpflegung

von 10-12 Uhr und von 1315 Uhr

 

Termin:                       Variabel je nach Schneelage von Dezember bis Februar

Bekanntgabe:            www.ski-club-lauf.de

 

Preis:                          Mitglied            1. Kind € 100,00 jedes weitere Kind €   95,00

                                    Nichtmitglied   1. Kind € 105,00 jedes weitere Kind € 100,00  

                                    Die Preise sind incl. Lift und Verpflegung.

Anmeldungen über dem Teilnehmerlimit kommen automatisch auf der Warteliste.

 

Diesen Winter können wir leider keine Skikursübernachtung auf der Skihütte anbieten.

 

 

Für Fortgeschrittene

Wir bieten ab Januar für Fortgeschrittene Kinder die Selbstständig Lift fahren können jeden Donnerstag von 1820 Uhr ein betreutes Fahren am Seibelseckle an.

 

Preis:                    2-Stunden Karte 8,00

 

 

Snow-Board-Kurs 2019/20

Termin:                      nach tel. Absprache

Uhrzeit:                     nach Vereinbarung bzw. Flutlichtbeginn

Preis:                        4 Doppelstunden   € 70.00 ohne Liftgebühr  

 

Der Eintrag in die Liste ist eine verbindliche Anmeldung.

 

 

Die Anmeldung für die Kurse erfolgt am Montag, den 18.11.2019 ab 20:00 Uhr nur Online auf

unserer Homepage www.ski-club-lauf.de.

 

Wir weisen Sie darauf hin, dass eine entsprechende, funktionsfähige Skiausrüstung zur Teilnahme am Skikurs Voraussetzung ist. Die Abbuchung wird nach Kursbeginn durchgeführt!

Der Winter ist gekommen...

 

Nachdem im Höhengebiet des Nordschwarzwaldes die ersten Niederschläge als Schneegefallen sind, konnten Wanderer erste Spuren aus der Gattung des „HomoSkilangläuferensis“ entdecken. Diese Art zieht sich ab Frühjahrsbeginn bis zum Spätherbstaus dieser Region zurück. Aber zurückgehende Temperaturen und Schneefall locken sie wieder aus dem Sommerschlaf hinaus in die kalte Natur. Bei weiterem Schneefall muss mit einem verstärkten Auftreten dieser Art im Höhengebiet gerechnet werden. Aus Berichten von Reisenden war zu erfahren, dass im Gebiet des Thüringer Waldes für diese Spezies in einer Art Käfighaltung ein Sommerquartier eingerichtet wurde, damit sie nicht - den Zugvögeln im Herbst gleich - während der schneelosen Zeit auswandern müssen beziehungsweise in eine Art Sommerstarre verfallen. Dort in Oberhof laufen sie zu Höchstform auf und können auch von Zuschauern in ihrer gewohnten „schneeweißen“ Umgebung beobachtet werden. Bleibt zu hoffen, dass es genug von der weißen Pracht gibt in Zukunft, damit diese Art nicht ganz dem Aussterben gewidmet ist.

Lauf Grand Raid ("große Expedition") 2019 auf der Insel La Réunion im indischen Ozean

 

Vom 17. Oktober 2019 bis 20.Oktober 2019 fand zum 23. Mal der legendäre Ultra-Berglauf auf der französischen Insel La Réunion statt. Um hier teilnehmen zu können, müssen die Läufer schon vorab längere Läufe von über 100 Kilometer in einem Zeitrahmen von zwei Jahren nachweisen können. Darüber hinaus wird nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Teilnehmer zugelassen. Markus Adam vom Ski-Club Lauf konnte diese Kriterien in den Jahren 2018 und 2019 alle erfüllen und einen Startplatz ergattern. Seit 2015 hatte er sich auf diesen Ultraberglauf mit 168 Kilometer und 9610 positiven Höhenmetern vorbereitet und neben Veranstaltungen wie dem Eiger Ultra-Trail in der Schweiz, dem Penyagolosa-Trail in Spanien und dem Mozart 100 in Salzburg und auch an Veranstaltungen im badischen Raumteilgenommen. Bei den heimischen Läufen konnte er neben dem Fünf-Kilometer-Lauf Heel in Baden Baden und dem Baden Marathon in Karlsruhe auch weitere Wettbewerbe in seiner Altersklasse M55 gewinnen. Mit Trainingseinheiten wie Skilanglauf, langen Radausfahrten, Schwimmtraining und langen Läufen von acht bis neun Stunden sowie täglichen Laufeinheiten von 15 Kilometern fühlte er sich ausreichend auf diese Herausforderung vorbereitet. Die Reise begann am 9. Oktober 2019 mit dem Flugzeug von Paris nach La Réunion. Auf die Teilnehmer, welche per Flugzeug anreisten, wartete in einem Zelt am Flughafen Rolland Garros ein Empfangskomitee des Grand Raid, welches die Läufer und deren Begleitung mit Rum, Cocktails, kreolischen Leckereien sowie traditionellen Tänzen und Musikgebührend begrüßte. In den Tagen vor dem Lauf, welcher auf der Insel das Großereignis schlechthin ist, wurden die Läufer auch von Einheimischen herzlichst empfangen und gefeiert. Darüber hinaus wurde das Ereignis von den großen französischen TV-Sendern live übertragen, da die Insel als ehemalige französische zu Frankreich gehört. Am Startplatz im Quartier Ravine Blanche spielte eine Live Band und brachte die Stimmung der Starter, welche zum Teil schon seit 18:00Uhr im Starterbereich warteten, auf den Höhepunkt. Um 22:00 Uhr schickte der Veranstalter die Läufer von Saint Pierre vom Süden der Insel auf die Reise nach Saint Denis im Norden. Beide Orte liegen jeweils an der Küste auf Meereshöhe. Mit Rucksack, welcher das obligatorische Material (cirka fünf Kilogramm) enthielt und einer Stirnlampe ausgerüstet ging es dann zwischen einem begeisterten Publikum vorbei an Tanz- und Musikgruppen und von einem Feuerwerk begleitet aus der Stadthinaus. Der Weg führte über Zuckerrohrfelder in Richtung Notre Dame de la paix, der ersten Verpflegungsstelle auf 1565 Meter Höhe. Von dort ging es auf schmalen, steinigen und von Wurzeln durchzogenen Pfaden weiter stetig bergauf zur Nez de Bouef mit 2040 Höhenmeter. Anschließend ging es zum Chalet des Pádres auf 1594 Meter über Meereshöhe und weiter abwärts zum Mare á Boue, was in etwa "Schlammbecken" bedeutet und welcher seinem Namen alle Ehre macht. Mit nassen Schuhen folgte der nächste steile Anstieg auf 2206 Meter über Meereshöhe zum Couteau Kerveguen. Von dort liefen die Läufer wieder abwärts an einem steilen Gratentlang hinunter über Mare á Joseph und Bras Benjoin zur ersten großen Verpflegungsstation bei Kilometer 65 ins Stade de Cilaos (1210 Meter). Hier konnte Corinna Adam ihren Mann Markus in Empfang nehmen und war überrascht, wie guter diese kalte und schlaflose Nacht (cirka 0 Grad Celsius) mit schwierigen Passagenüberstanden hat. Die Läufer wurden hier mit leckeren kreolischen Gerichten versorgt und wenn nötig konnte man auch die ersten Blasen und Blessuren verarzten lassen. Markus Adam war hiervon nicht betroffen und konnte seinen Weg mit vielen Grüßen von Familie, Vereinskollegen(innen) und Freunden aus der Heimat, welche das Spektakel via Live Chat verfolgten, fortsetzen. Nach einem weiteren Abstieg zur Cascade Bras Rouge auf 920 Meter begann dann der lange Anstieg bei fast 30 Celsius Lufttemperatur auf den Sentier du Taibit, bei dem immer wieder Bäche überquert werden mussten, hinauf zum Col du Taibit auf 2080 Meter. Von dort führte die Laufstrecke in den Cirque de Mafate, ein Ort, welcher nur mit dem Hubschrauber oder zu Fuß auf Wanderwegen erreichbar ist. Dort in Marla, bei Kilometer 78 und 1580 Höhenmeter angekommen, wurden die Teilnehmer dann auch sehr freudig von den Einwohnern in Empfang genommen und anschließend wieder mit Trommelschlägen und kreolischen Gesängen hinaus aus dem Cirque de Mafate begleitet. Über den Riviére des Galets und die Plaine de Tamarins ging es wiederhoch zum Col du Bouef (1950 Meter), wo noch immer das Trommeln aus dem Cirquezu hören war. Von dort gingen die Läufer auf extrem steilen Pfaden hinunter zum Roche Anchord. Dabei mussten immer wieder Bäche durchquert werden, um anschließend wieder auf den Maído Tête Dure mit 2020 Metern Höhe aufzusteigen. Die Temperatur betrug hier bereits wieder cirka 0 Grad Celcius. Für Markus Adam war das die zweite Nacht die er ohne Schlaf durchlief. Jetzt begann ein 16 Kilometerlanger Abstieg auf eine Höhe von 171 Metern zur zweiten großen Verpflegungsstelle  Savannah bei Kilometer 129. Neben traditionell kreolischen Gerichten wie "Rougail de saucisse" und "Cari poulet" konnten sich die Teilnehmer auch mit Rosinen, Datteln, Salzkartoffeln, Salami, Sardellen und salzigem Gebäck stärken. Hier konnte Markus seiner Frau nochmals versichern, dass es ihm den Umständen entsprechend gut ging, um sich anschließend bei Temperaturen von über 33 Grad Celsius den letzten Kilometern zu widmen. Nach einer letzten Flussüberquerung ging es nun nach la Possesion. Ab hier begann der Chemin des Anglais, ein aus Basaltsteinen gepflasterter Weg, der über Kaala (412 Meter) und Grande Chaloupe (10 Meter) nach Colorado (680 Meter) führte. Von hier folgte der letzte steile und gefährliche Abstieg über felsige Trails ins Stade de la Redoute, dem Ziel des Grand Raid, wo vom ersten bis zum letzten Teilnehmer alle gleichermaßen wie Laufempfangen wurden. Beim Grand Raid ist es Tradition, dass der letzte Läufer vom Tagessieger empfangen wird und die Medaille überreicht bekommt. Diese Ehre wurde 2019 einer Französin zuteil, die den Lauf in 66 Stunden absolvierte. Auch Markus Adam konnte sein Saisonziel nach 45 Stunden und 50 Minuten ohne Sturz und Verletzung glücklich erreichen.

Für ihn und seine Frau war es eine sehr abenteuerliche Reise mit vielen positiven Eindrücken von der wunderschönen Insel im indischen Ozean.

Langläufer des SC Lauf beim Geländelauf in St. Peter / Schwarzwald
 
Am vergangenen Wochenende durften sich die Langläufer des SC Lauf wieder im Wettkampf messen. Der Skiclub St. Peter hatte zum Geländelauf des Skiverbandes Schwarzwald eingeladen. Während des Laufes waren auch Übungen unter Zeitdruck zu absolvieren, was die Strecke zusätzlich herausfordernd machte.
Bei starker Konkurrenz mit über 220 Teilnehmern hauptsächlich aus dem Südschwarzwald sogar bis aus Bad Säckingen konnten sich unsere Langläufer gut behaupten. Robin Kurz erkämpfte den 12. Platz in seiner Altersklasse U13 über harte 3,5km. Maximilian Maendlen wurde 23. bei den U11 Jungs über 2km, seine Schwester Lena konnte in der Altersklasse U8 über 1,5km den 5. Platz erreichen. Anne-Hélène Schupp hat in der U11 über 2km mit dem 4. Platz das Treppchen knapp verpasst. Die Ergebnisse des Geländelaufes zählen zum SV-Cup, welcher am 03. Oktober seine Fortsetzung findet mit dem Seebacher Rollski Berglauf. Auch dieses Mal werden unsere Sportler wieder mit von der Partie sein.

 

 

Ironman 70.3 in  Vichy - Qualifikation für die Weltmeisterschaft über die Triathlon-Mitteldistanz

 

Am 24.08.2019 fand in der französischen Bäder-Stadt Vichy, die für ihre Heilquellen und Oper bekannt ist, der Ironman 70.3 statt. Über  die sogenannte Mitteldistanz von 1900 Meter Schwimmen im Lac d'Alliers, 90 Kilometer Radfahren mit 900 Höhenmetern durch die Auvergne und 21 Kilometer Laufen durch die Innenstadt von Vichy, gingen neben 40 Profi-Triathleten auch knapp 1800 Altersklassenathleten aller Nationen an den Start, welche um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft des Folgejahres kämpften. Der Startschuss erfolgte auch für Elena Berger vom Ski Club Lauf um 6:30 Uhr morgens bei gerade einmal acht Celsius Grad Außentemperatur. Die Altersklassenathleten wurden in Kleingruppen à sieben Starter auf die Strecke geschickt. Elena Berger konnte das Schwimmen nach 32:37 Minuten als 30. Dame beenden und wechselte auf das Rad. Die Kälte war am ersten Anstieg vergessen und Elena Berger konnte Position um Position gut machen. Die landschaftlich reizvolle Radstrecke führte über Straßen mit schnellen aber auch anspruchsvollen Abfahrten durch kleine Bergdörfer und Wälder. Die Anstiege waren gleichmäßig und gut zu fahren, sodass die Athleten den schönen Ausblick und vor allem die lautstarken Anfeuerungsrufe der Zuschauer und Anwohner genießen konnten. Elena Berger beendete die Radstrecke mit der schnellsten Zeit ihrer Altersklassenkategorie nach 2:55 Stunden und wechselte bereits als Führende der Altersklasse (25-29 Jahre) auf die Laufstrecke. Bei dem abschließenden Halbmarathon entlang der Uferpromenade und an der Oper vorbei, säumten zahlreiche Zuschauer die Strecke und trugen die Athleten förmlich über die 21 Kilometer. Inzwischen waren die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius geklettert und die Läufer waren über jeden schattenspendenden Baum am Rand der Strecke froh. Elena Berger konnte weitere Konkurrentinnen einsammeln und mit einem konstanten Lauf ihre Führung in der Altersklasse verteidigen. Nach 1:33:51 Stunden beendete sie den Halbmarathon und konnte sich mit einer Gesamtzeit von 5:09:34 Stunden den insgesamt 4. Platz der Damen sichern. Der Sieg in der Altersklasse F25-29  bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die Weltmeisterschaft über die Triathlon-Mitteldistanz, welche im November 2020 in Taupo/Neuseeland stattfinden wird. So bleibt noch genügend Zeit, sich auf diesen Wettkampf vorzubereiten und auch mögliche Sponsoren für dieses Event zu gewinnen.

Bilder:

  • Elena Berger Rad
  • Elena Berger Lauf
  • Elena Berger Zieleinlauf

Der „Unvollendete“ – Breisgau Triathlon in Malterdingen

 

Nachdem Petra Berger bereits beim Schluchseetriathlon vor einigen Wochen während des Schwimmens abbrechen musste, konnte sie auch den Wettkampf über die Mitteldistanz (zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren, 21 Kilometer Laufen) leider nicht zu Ende bringen. Das Training der letzten Wochen und Monate war zwar nicht ideal gelaufen, aber dennoch war Petra Berger sehr motiviert und fühlte sich gut in Form. Das Schwimmen mit Neopren im Müllersee bei Riegel sowie der Wechsel aufs Rad liefen dann auch recht gut, aber schon nach der ersten von drei Radrunden waren die Beine schwer und es wollte einfach nicht gut rollen. Der leichte Gegenwind auf vielen Teilen der Strecke und die steigenden Temperaturen waren auch nicht gerade förderlich und so zogen viele Athleten und Athletinnen an ihr vorbei. Aber vielleicht würde es ja im Laufen besser gehen, so dachte sich Petra Berger. Allerdings war während der zweiten Radrunde schon klar, es wird schwierig werden heute und in der dritten Runde begannen bereits die Beinkrämpfe. Der Wechsel von den Rad- in die Laufschuhe war dann auch nur mit Unterstützung der freundlichen Helfer  machbar, denn Waden und Oberschenkel „machten zu“.  Zuspruch der Betreuer, viel Wasser, Salz, Magnesium, isotonische Getränke und der Wunsch, zu finishen machten es dann möglich, dass im Stop-and-Go-Modus letztendlich gut 15 Kilometer  auf der hügeligen Strecke zurückgelegt werden konnten, bevor wirklich nichts mehr ging, die Muskulatur total blockierte total und selbst normales Gehen erst nach einer halbstündigen Massage im DRK-Zelt wieder möglich war. Schade  – aber da kann es in der Saison 2020 ja einfach nur besser werden.

Petra Berger sich diesen Wettkampf vor, auch als Vorbereitung auf die längeren Distanzen, die im Sommer noch folgen. Nachdem die Startunterlagen in der Römerhalle in Riegel abgeholt waren, wurden zuerst die Laufutensilien in Wechselzone zwei, neben der Halle abgelegt, da hier der Wechsel vom Rad zum Laufen stattgefunden hat. Anschließend mit der kompletten Radaustattung sowie dem Schwimmzubehör zum Müllersee circa zwei Kilometer entfernt radeln, denn dort befand sich Wechselzone eins, das heißt, hier wird nach dem Schwimmen aufs Rad gewechselt. Der Müllersee ist ein klarer, sauberer Badesee mit tollem Freizeitgelände und aufgrund der Wassertemperatur von circa 23,0 Grad Celsius war Neoprenverbot. Nachdem alle Ligaathleten das Ziel erreich hatten, gingen die Einsteiger auf die Strecke und anschießend die Sprinttriathleten, was bedeutete, den Wettkampf in der prallen Mittagssonne absolvieren zu müssen. Da war Schwimmen noch das Angenehmste und lief auch ganz ordentlich, ohne große Keilereien mit den anderen Mitstreitern ab, so dass Petra Berger nach 10:30 Minuten in die Wechselzone kam.  Rasch aufs Rad gewechselt und los auf die enge, kantige aber auch kurzweilige Strecke, die aus drei Runden bestand. Darin enthalten scharfe Kurven, Anstiege und Abfahrten im Weinberg sowie schnelle Flachpassagen auf der Landstraße, was einen gewissen Anspruch an die Fahrtechnik stellte und Aufmerksamkeit von den Athleten forderte. Ohne Sturz und mit einer verbesserungsfähigen Zeit von 49 Minuten kam Berger zum Wechsel bei der Römerhalle. Nach kurzen Orientierungsproblemen wurden die Rad- gegen die Laufschuhe getauscht, Helm abgelegt und los ging es auf die flache, aber schattenlose Laufstrecke. Da es einen Wendepunkt gab, konnten die Mitläufer(-innen)  gut beobachtet werden und es gab keine großen Überraschungen.

Mit der Laufzeit von 26:38 Minuten war Petra Berger sehr zufrieden und wurde dadurch in der Gesamtzeit von 1:26:31 Stunden auf Platz 1 der Klasse W 55 gewertet, weit vor der Zweitplatzierten, die gut 10 Minuten Abstand hatte. In der gesamten Frauenkonkurrenz mit Siegerin Theresa Lowinus vom Tri-Team Freiburg (1:14:37 Stunden)  bedeutete das Platz 11. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, denn im Juli steht der nächste Wettkampf an und zwar über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) am Schluchsee an. Dort werden vom Ski-Club Lauf Elena und Petra Berger an den Start gehen.

Bild:

  • Petra Berger auf Radstrecke
  • Laufstrecke

Baden-württembergischen Albgold-Triathlonliga am Schluchsee:

 

Dass Triathlon nicht nur eine Sportart für Individualisten und Einzelkämpfer ist, zeigt die hohe Anzahl an Startern beim finalen Wettkampf der baden-württembergischen Albgold-Triathlonliga am Schluchsee, welcher am 13. Juli 2019 stattfand. Insgesamt... Teams starteten in der ersten und zweiten Landesliga, in der Mastersliga und Frauenliga. Elena Berger vom Ski-Club Lauf war für das Damen-Team Karlsruher Lemminge am Start. Das Team hatte sich in den Wettkämpfen der Vorrunde den vierten Platz erkämpft und wurde somit in einem Jagdstart als vierte Gruppe auf die 750 m lange Schwimmstrecke geschickt. Die Wassertemperatur des Schluchsees betrug 19 Grad Celsius, weshalb mit Neopren geschwommen wurde. Der starke Wellengang stellte eine zusätzliche Herausforderung dar. Elena Berger beendete das Schwimmen als 38. Auf der anschließenden anspruchsvollen 18 km langen, bergigen Radstrecke war Windschattenfahren erlaubt, jedoch sortierte sich das Feld aufgrund des langen Anstiegs zu Beginn und es fanden sich nur kleine Gruppen. Elena Berger konnte in ihrer stärksten Disziplin einige Plätze gut machen und auch in der letzten Disziplin, einem hügeligen Lauf über fünf Kilometer mit knackigen Steigungen, mehrere Konkurrentinnen einholen. Sie beendete das Rennen auf Platz 20. In der Gesamtwertung konnte sie gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Pia Wolf (13.) Anne Neidhardt (22.) und Claire Hoffbeck (30.) den vierten Platz verteidigen.

Einen weiteren vierten Platz mit der Damenmannschaft der baden-württembergischen Polizei erreichte Elena Berger zwei Wochen zuvor bei der Deutschen Polizeimeisterschaft über die Olympische Distanz, welche in Werdau/Sachsen ausgetragen wurde. Bei sehr heißen Temperaturen starteten Polizistinnen und Polizisten aller Bundesländer über 1,5 Kilometer Schwimmen, 36 anspruchsvolle Radkilometer mit 400 Höhenmetern, sowie einem Lauf über zehn Kilometer mit 200 Höhenmetern.

In der Einzelwertung kam Elena Berger auf Rang 13 ins Ziel.

Bilder:

Riegeler Triathlon „Rigolator“

 

Obwohl der Riegeler Triathlon „Rigolator“ quasi vor der Haustüre stattfindet und bereits  zum 12. Mal stattgefunden hat,  hatte Petra Berger noch nie daran teilgenommen. Es ist ein sehr gut organisierter, kleiner Triathlon mit Distanzen für Einsteiger (Schwimmen 180 Meter, Rad neun Kilometer, Laufen zwei Kilometer) und Sprinttriathleten (Schwimmen 500 Meter, Rad 25 Kilometer, Laufen 5,5 Kilometer) und sogar ein  Wettkampf der Triathlon Liga fand am Vormittag statt.  Dieses Jahr nahm Petra Berger sich diesen Wettkampf vor, auch als Vorbereitung auf die längeren Distanzen, die im Sommer noch folgen. Nachdem die Startunterlagen in der Römerhalle in Riegel abgeholt waren, wurden zuerst die Laufutensilien in Wechselzone zwei, neben der Halle abgelegt, da hier der Wechsel vom Rad zum Laufen stattgefunden hat. Anschließend mit der kompletten Radaustattung sowie dem Schwimmzubehör zum Müllersee circa zwei Kilometer entfernt radeln, denn dort befand sich Wechselzone eins, das heißt, hier wird nach dem Schwimmen aufs Rad gewechselt. Der Müllersee ist ein klarer, sauberer Badesee mit tollem Freizeitgelände und aufgrund der Wassertemperatur von circa 23,0 Grad Celsius war Neoprenverbot. Nachdem alle Ligaathleten das Ziel erreich hatten, gingen die Einsteiger auf die Strecke und anschießend die Sprinttriathleten, was bedeutete, den Wettkampf in der prallen Mittagssonne absolvieren zu müssen. Da war Schwimmen noch das Angenehmste und lief auch ganz ordentlich, ohne große Keilereien mit den anderen Mitstreitern ab, so dass Petra Berger nach 10:30 Minuten in die Wechselzone kam.  Rasch aufs Rad gewechselt und los auf die enge, kantige aber auch kurzweilige Strecke, die aus drei Runden bestand. Darin enthalten scharfe Kurven, Anstiege und Abfahrten im Weinberg sowie schnelle Flachpassagen auf der Landstraße, was einen gewissen Anspruch an die Fahrtechnik stellte und Aufmerksamkeit von den Athleten forderte. Ohne Sturz und mit einer verbesserungsfähigen Zeit von 49 Minuten kam Berger zum Wechsel bei der Römerhalle. Nach kurzen Orientierungsproblemen wurden die Rad- gegen die Laufschuhe getauscht, Helm abgelegt und los ging es auf die flache, aber schattenlose Laufstrecke. Da es einen Wendepunkt gab, konnten die Mitläufer(-innen)  gut beobachtet werden und es gab keine großen Überraschungen.

Mit der Laufzeit von 26:38 Minuten war Petra Berger sehr zufrieden und wurde dadurch in der Gesamtzeit von 1:26:31 Stunden auf Platz 1 der Klasse W 55 gewertet, weit vor der Zweitplatzierten, die gut 10 Minuten Abstand hatte. In der gesamten Frauenkonkurrenz mit Siegerin Theresa Lowinus vom Tri-Team Freiburg (1:14:37 Stunden)  bedeutete das Platz 11. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, denn im Juli steht der nächste Wettkampf an und zwar über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) am Schluchsee an. Dort werden vom Ski-Club Lauf Elena und Petra Berger an den Start gehen.

Bild:

  • Petra Berger auf Radstrecke
  • Laufstrecke

Trailrunning "Mozart 100" in Salzburg

 

Wie in den vergangenen Jahren, plante die Läufergruppe des Ski-Club Lauf um Jürgen Armbruster und Klaus Droll, auch in diesem Jahr wieder einen interessanten Laufwettbewerb. Vor allen Dingen die Berg- und Geländeläufe (Trailrunning) im Alpengebiet haben es ihnen angetan. Viele namhafte Rennen wurden in den vergangenen Jahren ausgesucht. Mit auf der Liste standen schon der Jungfraumarathon, die Bergläufe in Davos und bei Zermatt (Schweiz), der Marathon in Brixen (Dolomiten), der Walzertrail im Kleinwalsertal und der Allgäumarathon in  Sonthofen. Begleitet wurden sie bei allen Läufen von der treuen Fangruppe der Frauen und weiteren Familienangehörigen. So fiel in diesem Jahr die Auswahl auf die Läufe bei Salzburg. Unter dem Motto „Verrückt 7.0 – Run to the limits!“ startete die 11-köpfige Gruppe,  beim „Mozart 100“. Begleitet wurden sie von drei Betreuer. Für Markus Adam bedeutete dieser Lauf die Qualifikation für sein Saisonziel, auf das er sich nun seit zwei Jahren vorbereitet. Der Ultramarathon auf der französischen Insel La Réunion (Indischer Ozean) mit einer Streckenlänge von 167 Kilometern und 9700 Höhenmetern fordert eine Qualifizierung bei Ultraläufen, zu der auch der „Mozart 100“ gehört. In Salzburg gingen auch erstmals ein Teil der Betreuer/-innen an den Start bei einem Team Wettbewerb. Es wurden verschiedene Strecken angeboten: der Hauptlauf MOZART 100 über 109 Kilometer und 5000 Höhenmeter, der MOZART Ultra über 63 Kilometer mit 2000 Höhenmeter, der MOZART Marathon mit 42 Kilometer und 1700 Höhenmeter, der MOZART Light mit 32 Kilometer und 1200 Höhenmeter, der MOZART Halbmarathon mit 21 Kilometer und 1000 Höhenmeter und der MOZART City-Trail mit neun Kilometer und 300 Höhenmeter. Die Teilnehmer des Ski-Club Lauf hatten alle Strecken besetzt. Markus Adam startete auf der längsten  Distanz um fünf Uhr in der Frühe, Klaus Droll nahm die Ultradistanz zwei Stunden später in Angriff, Jürgen Armburster und Monika Hetzel starteten beim Marathon, Sasan Karimi, Petra und Martin Berger nahmen die Light-Version unter die Füße, Corinna Adam startete auf der Halbmarathonstrecke. Die bisherigen Betreuerinnen Andrea Droll sowie Eva und Lisa Armbruster ließen es sich nicht nehmen, beim City-Trail als Frauenteam an den Start zu gehen. Die Streckenführung war für alle Läufe sehr anspruchsvoll und unter Kennern ist der Lauf auch als „Salzburger Treppenlauf“ bekannt. Im Verlauf der Strecke müssen je nach Streckenlänge mehrere hundert Treppenstufen überwunden werden. Die beiden längsten Strecken starten in Salzburg. Der Marathon beginnt bei St. Gilgen am Wolfgangsee, der MOZART light beim Fuschlsee und der Halbmarathon bei Koppl. Die kürzeren Strecken sind jeweils Teilabschnitte der längsten Strecke. Das Ziel ist für alle Läufe auf dem Kapitelplatz beim Salzburger Dom. Und alle Läufe führen zum Abschluss über den Salzburger Hausberg, den Kapuzinerber, auf einer Seite 627 Treppenstufen bergauf und auf der anderen Seite wieder steil bergab in die Stadt. Nach diesem schweißtreibenden Hindernis mussten die Läuferinnen und Läufer nur noch den Weg durch die überfüllte Fußgängerzone der Salzburger Innenstadt (Samstag in den Mittag- und Nachmittagsstunden) bahnen, um unter dem Applaus der Zuschauer und anwesenden Betreuer und Angehörigen unter dem Zielbogen durchzulaufen. Der Zielbereich war bis zwei Uhr am Sonntagmorgen geöffnet, was einem Zeitlimit für die Läufer/-innen des MOZART 100 von 22 Stunden bedeutete. Bei allen Läufen nahmen insgesamt etwa 1700 Personen teil. Die Ausfallquote derjenigen, die die vorgegebenen Zeitlimits nicht erreichten, beziehungsweise auf Grund der großen Hitze aufgeben mussten, war sehr groß. Später kam noch ein Gewitter mit einsetzendem Starkregen hinzu, was das Laufen im Gelände und dann auch noch bei Dunkelheit nicht einfacher machte. Aber alle Teilnehmer des Ski-Club Lauf erreichten das Ziel. Und gerade die Betreuergruppe, die beim City-Trail startete, konnte aufgrund einer geschlossenen guten Mannschaftsleistung bei der Siegerehrung einen Platz auf dem Stockerl erreichen. Eva und Lisa Armburster, sowie Andrea Droll  liefen als Mannschaft geschlossen in 1:40 Stunden ins Ziel und kamen somit überraschend auf den zweiten Platz. Eine weitere Platzierung auf den Stockerl erlief sich Monika Hetzel über die Marathondistanz. Zusammen mit Jürgen Armbruster lief sie nach 8:33 Stunden als Dritte der Klasse Seniorinnen ins Ziel. Für Markus Adam spielte die Zeit keine Rolle. Für seine Qualifizierung für La Réunion musste er nur ins Ziel kommen. Da auch er in Dunkelheit den letzten Streckenabschnitt  über den Kapuzinerberg absolvieren musste, war die oberste Devise, verletzungsfrei die schwierige Strecke unter Mithilfe von Stöcken und Stirnlampe hinter sich zu bringen. Er kam nach 17:44 Stunden als 15. der Klasse Senior im Ziel an. Klaus Droll erwischte auf seiner Distanz einen sehr guten Start. Dann aber zwang ihn eine Verletzung, resultierend aus einem Stolperer an einer Stahltreppe, einen Zwischenstopp einzulegen und mit gedrosseltem Tempo weiterzulaufen. Mit einem gebrochenen Fußzeh beendete er den Lauf dennoch als Elfter der Klasse Senior in 8:59:59 Stunden. Auf der Light-Distanz konnten die Teilnehmer des Ski-Club Lauf folgende Ergebnisse erzielen: Petra Berger (10. Platz Damen, 4:37 Stunden), Martin Berger (11. Platz Herren, 3:28 Stunden) und Sasan Karimi (123.Platz, 7:37 Stunden). Auf der halben Marathondistanz war Corinna Adam mit 2:55 Stunden (9. Platz Damen) flott unterwegs. Aber auch sie haderte mit der Strecke, kam kurz zu Fall erreichte aber trotz Knieproblemen und Schürfungen noch einen Platz unter den Top Ten.

 

Bilder:

  • Mannschaft des Ski-Club Lauf
  • Zieleinlauf Petra Berger

Baden-württembergischen ALB-GOLD Triathlonliga - Waiblingen

 

Am vergangenen Sonntag stand in Waiblingen das zweite Rennen der baden-württembergischen ALB-GOLD Triathlonliga auf dem Programm.  In der Liga geht es nicht ausschließlich um die Einzelleistung der Athleten sondern es steht vor allem das Mannschaftsergebnis im Vordergrund. Die schnellsten drei Starter jedes Teams werden in der Teamwertung gewertet. Am Ende der Saison wird dann anhand der in den einzelnen Rennen erkämpften Punkte der Gesamtsieger der Liga ermittelt. Dabei werden die Athleten in unterschiedlichen Wettkampfformaten gefordert. In Waiblingen mussten die Athleten einen Swim & Run und einen Bike & Run absolvieren.
Elena Berger vom Ski-Club Lauf ging für das Team „Karlsruher Lemminge“ an den Start, welches seit vier Jahren in der Liga vertreten ist. Das Team besteht hauptsächlich aus Studenten und gibt auch Startern anderer Vereine über das Zweitstartrecht die Möglichkeit, das Liga-Team zu unterstützen. Das Rennen begann mit dem Schwimmen über 500 Meter. Die Starterinnen und Starter wurden im 15-Sekunden-Abstand auf die Strecke geschickt. Anschließend folgte ein kurzer Lauf über 2,3 Kilometer. Anhand der Ergebnisse wurden die Zeitabstände für den anschließenden Jagdstart auf dem Rad ermittelt. Der zweite Teil des Rennens fand nach einer einstündigen Pause statt. In der Zwischenzeit galt es vor allem dafür zu sorgen, die Beine wieder einigermaßen zu lockern und nicht komplett auf Erholung umzuschalten, denn auch der Bike & Run war kurz und knackig. Elena Berger startete mit einem Rückstand von 2:50 Minuten als 39. im Mittelfeld auf die hügelige, fünf Kilometer lange Radstrecke, die vier Mal zu durchfahren war. In den Liga-Wettkämpfen ist Windschattenfahren erlaubt. Dies heißt einerseits, dass es bei glücklicher Gruppenzusammensetzung die Möglichkeit gibt, sich im Windschatten „auszuruhen“ und sich die Führungsarbeit aufzuteilen, jedoch darf auch die taktische Komponente nicht unterschätzt werden. Gerade bei Wendepunktstrecken wie in Waiblingen gilt es, sich bei den Wenden gut zu positionieren, um die Gruppe nach plötzlichen Antritten nicht zu verlieren.  Elena Berger konnte auf dem Rad deutlich Boden gut machen und sich um zwanzig Plätze nach vorne kämpfen. Beim anschließenden Lauf über 2,6 Kilometer konnte sie nochmals einen Platz gut machen und erreichte das Ziel als 18. Gemeinsam mit ihren Team-Kolleginnen Pia Wolf, Anne Neidhardt und  Lisa Heim bedeutete dies den dritten Platz in der Teamwertung. Somit konnte sich das Damen-Team der Karlsruher Lemminge in der Gesamtwertung um einen Platz verbessern und liegt aktuell auf Platz fünf.

 

Bild: Elena auf der Laufstrecke

 

43. Hundseck-Berglauf / MTB-Hill-Climb-Race in Bühlertal

 

Am Samstag wurde in Bühlertal der 43. Hundseck-Berglauf ausgetragen. Auf bewährter Strecke mit Start beim Haus des Gastes in Bühlertal bis hinauf zum Mehliskopfturm mussten von den fast 200 Starter/-innen 9,9 Kilometer und 776 Höhenmeter überwunden werden. Dazu gesellte sich nun auch schon zum 19. Mal das Bühlertäler MTB-Hill-Climb-Race (Bergzeitfahren für Mountainbiker/-innen). Für sie galt es, auf fast identischer Strecke (nur die Zielankunft ist anders) 11,5 Kilometer mit 770 Höhenmeter zurückzulegen. Vor dem Start der Bergradfahrer baute sich drohend ein Gewitter im Bühler Tal auf. Und etwa zehn Minuten nach den Start goss es wie aus Kübeln, dazu fallende Temperaturen, Hagel, Gewitter und starker Wind. Für die Bergläufer wurde deswegen der Start um zehn Minuten nach hinten verschoben. Bei ihrem Start schien wieder die Sonne und diese begleitete die Läufer bis ins Ziel. Aus Lauf starteten beim Bergradfahren im Trikot der Laufbach-Biker Marco Wörner und Ralf Köninger. Marco Wörner wurde mit der Zeit von 43:24 Minuten Fünfter in seiner Altersklasse und Ralf Köninger belegte den zweiten Platz in seiner Altersklasse mit der Zeit von 49:52 Minuten. Beim Berglauf startete für den Ski-Club Lauf Martin Berger. Mit der Zeit von 57:59 Minuten kam er als Dritter seiner Klasse M 55 noch auf das Siegertreppchen. Weitere erfolgreiche Teilnehmer aus Lauf waren Michael und Andrea Hölzle. Michael Hölzle wurde mit der Zeit von 58:11 Minuten Fünfter in der Klasse M 30 und Andrea Hölzle kam auf das Siegerpodest als Zweite in ihrer Klasse W 30 in  der Zeit von 61:37 Minuten. In der Kombinationswertung von einem Radfahrer und einem Läufer kam das Duo Marco Wörner und Martin Berger auf den vierten Platz.

 

Bild:

Ralf Köninger und Marco Wörner

Heideseetriathlon in  Forst (Bruchsal)

 

Nach der Vorbereitungszeit mit Grundlagenausdauertraining über die Wintermonate und dem Aufbautraining im Frühling geht für viele Triathleten und Triathletinnen die Wettkampfsaison los. Für Elena Berger vom Ski-Club Lauf begann es mit dem  Heideseetriathlon in  Forst (Bruchsal).  Die größte Herausforderung war hier mit Sicherheit das Schwimmen im offenen Gewässer, dem Heidesee. Eine Woche zuvor wurde vom Veranstalter eine Wassertemperatur von gerade so 14 Grad Celsius gemessen und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sich schon mental darauf einstellen. Aber ein paar Tage frühlingshaften Wetters reichten aus, um die Wassertemperatur am Wettkampftag auf 17 Grad Celsius ansteigen zu lassen. Trotzdem war das Tragen eines Kälteschutzanzuges (Neoprenanzug)  für das Schwimmen Pflicht. Insgesamt starteten fast 400 Triathletinnen/-innen verteilt auf vier Startgruppen. Die Schwimmstrecke im Heidesee war ein Rundkurs von 1000 Metern. Nach einer kurzen Laufeinlage zur Wechselzone mussten 32 Kilometer mit dem Straßenrennrad zurückgelegt werden. Die abgesperrte Strecke mit zwei Wendepunkten musste dreimal durchfahren werden und einzige Steigung stellte eine sechsmal zu überwindende Autobahnüberführung dar. Zurück in der Wechselzone folgte dann ein rascher Wechsel in die Laufschuhe, um die anstehenden 7,5 Laufkilometer (drei flache Runden im Bereich des Heidesees) in Angriff zu nehmen. Spannend für Elena Berger war, dass alle Frauen gemeinsam in einer Startgruppe starteten. Somit war immer klar, in welchem Platzierungsbereich frau gerade unterwegs war. Für die meisten Triathletinnen war dies der erste Wettkampf der Saison. Auch für Elena Berger war es damit eine Standortbestimmung für die folgenden Wettkämpfe. Die erste Disziplin, das Schwimmen, war ganz gut für sie  (15. Schwimmzeit, 19:33 Minuten). Durch einen schnellen Wechsel zur zweiten Disziplin, dem Radfahren, konnte sie in der Wechselzone einige Mitstreiterinnen überholen und als Achte auf die Radstrecke stürmen. Die Spitzengruppe mit drei Frauen hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen beachtlichen Vorsprung von etwa drei Minuten, aber die unmittelbar vor ihr losgefahrenen Frauen waren dann im Visier von Elena Berger. Ihre Stärke beim Radfahren konnte sie umsetzen, wobei die flache Strecke ihr eher zum Nachteil gereichte. Trotzdem konnte sie zwei Triathletinnen überholen und nach 49:08 Minuten in die Wechselzone einfahren. Auf dem sechsten Platz liegend startete sie auf die Laufstrecke und wehrte auch den Angriff einer  Verfolgerin erfolgreich ab,  um dann nach 30:45 Minuten über die Ziellinie zu laufen. Mit einer Gesamtzeit von 1:42:27 Stunden wurde sie Sechste und in ihrer Altersklasse W 25 Zweite. Damit war sie höchst zufrieden und geht mit einem guten Gefühl in die noch folgenden Wettkämpfe.

 

Bilder:

  • Schwimmen (Ausstieg)
  • Rad (Wendepunkt)
  • Laufstrecke

Jahreshauptversammlung vom 12.04.2019

 

Die Jahreshauptversammlung des Ski-Club Lauf fand am vergangenen Freitag ausnahmsweise im Probelokal des Musikvereins Lauf statt. Viele Mitglieder zeigten Interesse an den Geschehnissen, so dass die Bestuhlung kurzfristig noch etwas erweitert wurde. Das Programm wurde neuerdings durch einen Bildervortrag von sportlichen Aktivitäten und Wettkämpfen ergänzt.

Der Vorsitzende hob in seiner Eröffnung die Aktivitäten im Verein hervor, hauptsächlich im Kernbereich der verschiedenen Sportarten Triathlon, Laufen und Skisport. Neu ergänzt wurde das Vereinsleben durch die beiden Hüttenfeste im Herbst und im Winter, die guten Anklang fanden. Viele neue Verbindungen wurden geknüpft: unter Sportlern im Verein, zwischen Gästegruppen und zu Nachbarvereinen.

Vorangetrieben wurde das Vorhaben, die Wasserversorgung der Skihütte zu rehabilitieren. Ein Anschluss an ein Versorgungsnetz steht in Aussicht, was ein stabiles und langfristig dauerhaftes Wasserdargebot verspricht. An der Skihütte wurden die Holzböden gepflegt sowie neu versiegelt und im Frühjahr steht die Sanierung der Außenwände mit einer Dränage an. Für die genannten Arbeiten wird der Verein Kredite aufnehmen müssen.

Weiterhin läuft die Kooperation mit dem Skiclub Sasbachwalden mit dem Skitraining und den Skikursen. Insbesondere großen Anklang fand das Sommertraining der Kinder und Jugendlichen, welches unter der Leitung von Günther Serr, Georg Zink und Sebastian Falk steht. Der alpine und nordische Nachwuchs ist hier gemeinsam aktiv. Dieses Training war der Grundstein für die weitaus gesteigerte Anzahl der aktiven Kinder- und Jugendsportler im Verein.

Die Triathleten und Läufer konnten mit einer Bilderserie von der Teilnahme an sage und schreibe 46 Veranstaltungen während der letzten Saison in verschiedenen Disziplinen berichten. Es sind viele hochkarätige Wettkämpfe wie z. B. Ultraläufe mit Strecken über 100 km dabei. Zusammen mit dem Trainingspensum investieren die Sportler für den Verein unzählige Stunden und haben sich gefreut in den neuen Vereinstrikots starten zu dürfen.

Die Vorstandschaft, Kassenprüfer und der Ältestenrat wurden in ihren Ämtern bestätigt, mit der Ausnahme des Sportwartes Alpin. Lisa Armbruster hat sich bereit erklärt, diesen Posten von Sebastian Falk zu übernehmen, der sich seinerseits weiterhin als Skilehrer und Trainer im Verein einsetzt. Auch die von Amts wegen geforderte Änderung der Vereinssatzung hat die Mitgliederversammlung beschlossen.

Neben den Ehrungen für die Sportler, welche für die Kinder und Jugendlichen am Beginn der Veranstaltung vorgezogen wurde, war für 10 Mitglieder ein Jubiläum der Mitgliedschaft auszusprechen. Waltraud Zink und Johannes Sackmann sind seit 25 Jahren Mitglied im Ski-Club Lauf, Eva Armbruster und Bianca Weiss seit 40 Jahren. Silvia Doll, Annemarie Lowin sowie Klaus und Willi Droll wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein gewürdigt. Gottfried Benkeser und Franz Zink haben beide für 60 Jahre Mitgliedschaft im Ski-Club Lauf die Glückwünsche vom Verein und in Person von Herrn Bürgermeister Rastetter auch von der Gemeinde Lauf entgegengenommen.

Nordic Walking

 

Der Winter ist vorbei die Tage werden wieder länger und wir starten in die Sommersaison. Ab Donnerstag, 25. April 2019 treffen wir uns wieder um 19 Uhr an der "Eisernen Brücke" zum Walken. Auf alten und für den ein oder anderen auch auf neuen Wegen laufen wir durch den Laufer Wald. Dauer und Tempo richtet sich nach den Teilnehmern. Über neue Mit-Walker würden wir uns sehr freuen.
Nähere Informationen unter Telefon 9909 bei Eva Weiss-Armbruster.

Neue Sportbekleidung vom Skiclub Lauf: Laufen /Rad/ Langlauf

 

Absofort können wieder die Sportbekleidungen für die Abteilungen Laufen / Rad / Langlauf bestellt werden.

 

Preise: Radtrikot in besseren Qualität 154€ oder einfacheren Qualität 119,50€.

            Pro 5 Stück reduziert sich der Preis (z.B. ab 10 Stück auf 81,50 € bzw. 63,50 €).

               Laufshirts kosten 68,50€, bei zehn Stück 45,50€

 

Die Anprobe der Muster ist bis 3. April möglich.

 

Bei Fragen zu den Trikots oder Bestellung bitte eine email an triathlon@ski-club-lauf.de        

Rechbergpokal-Langlauf und Peltonen-Cup:

 

Bei nebligem, aber trockenem Winterwetter wurde am vergangenen Samstag der Rechberg-Pokal- langlauf von der Skizunft Bernau ausgetragen. Mit am Start vom SC Lauf Aaron und Günther Serr. Aaron, mit dem größten Starterfeld aller Klassen, belegte einen sehr guten 10.Platz. Er mußte 1,8 km laufen,wobei es zwei schwere Anstiege und eine ansprechende schnelle Abfahrtzu bewältigen gab.   Über 7,5 km belegte Günther Serr in seiner Altersklasse den 1.Platz. Gleichzeitig war der Wettkampf auch das Finale der vierteiligen Langlaufserie um den Peltonen-Cup. Um in die Gesamtwertung zu kommen, ist die Teilnahme an vier Rennen ( Fröhnd, Notschrei, Hundsbach, Bernau) erforderlich.

Günther Serr erreichte dreimal den ersten und einmal den zweiten Platz und gewann somit souverän den Peltonen-Cup in der Seniorenklasse!

Bezirksmeisterschaften - Kniebis

 

Bei Kaiserwetter fanden die nordischen Bezirksmeisterschaften im Skistadion Kniebis statt. Auf einer bestens präparierten Loipe strahlten die zahlreichen Teilnehmer mit der Sonne um die Wette. Der Meistertitel wurde in den Schülerklassen ab 12 Jahren, der Jugendklasse und bei den Damen und Herren vergeben. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand in der Schülerklasse m Robin Kurz vom Skiclub, somit ist er Bezirksmeister der Schüler! Maja Eppel lief ein klasse Rennen und wurde Bezirksvizemeisterin. Günther Serr lieferte sich mit den beiden Seebachern Achim Huber und Stephan Strübel ein Kopf-an-Kopf-Rennen! Er leistete lange Zeit über die Führungsarbeit, musste aber am Schlussanstieg seine zwei wesentlich jüngeren Mitstreiter ziehen lassen. Der dritte Platz bei den Meisterschaften ist dennoch ein sehr guter Erfolg für ihn.

Auch in den jüngeren Klassen erreichten die Nachwuchsläufer wieder Topresultate. Lena Maendlen und Aaron Serr überzeugten wieder einmal mit einem ersten Platz in ihren Altersklassen. Auch Max Maendlen mit einem dritten und Anne-Heéléne Schupp mit dem zweiten Platz trugen zu dem sehr erfolgreichen Abschneiden der Laufer Teilnehmer bei.

 

Vr-Talentiade in Buhlbach / Mitteltal - 10.02.2019

 

Dank der guten Schneelage konnte der SV Mitteltal die VR-Talentiade im heimischen Skistadion in Buhlbach austragen. Der Wettergott hatte ein Einsehen und erst bei der abschließenden Siegerehrung setzte der Regen ein. Die Nachwuchsläufer vom Skiclub konnten sich erfolgreich in Szene setzen. Drei erste, ein vierter und ein sechster Platz waren der Lohn für die vielen Trainingseinheiten.

Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

 

Bambini (w) 600m                       U10 (m) 1800m                                U10 (w) 1800m                                     U12 (m) 2700m

Lena Maendlen 1. Platz                      Aaron Serr 1. Platz                           Anne-Hélène Schupp 1. Platz                Robin Kurz  4. Platz

                                               Maximilian Maendlen  6. Platz

Kinderskikurse 2018-2019 beim SC Lauf:

An den vergangenen Wochenenden führte der Skiclub Lauf seinen Kinderskikurs 2018-19 auf dem Übungsgelände bei der Skihütte durch. An 6 Tagen  wurden 54 Kinder im Alter von 5-12 Jahren an die Techniken des Skifahrens herangeführt. Die Fortgeschrittenen verfeinerten ihren Fahrstil und die Anfänger lernten zuerst auf den Skiern zu stehen und sich damit zu bewegen. Der nächste Schritt für die Anfänger war  „Pizza und Pommes“. Bei Pizza hieß es mit dem Pflug zu bremsen, bei  Pommes wurde das ganze schneller. Nach den 4 Tagen des Kurses konnten alle  Kinder den Übungshang bei der Laufer Skihütte problemlos befahren und dieser ist bekanntlich nicht einer der einfachsten.

In den Mittagspausen wurden die Kinder und Skilehrer mit einem warmen und frisch zubereiteten Essen in der Skihütte versorgt, damit auch jeder für die zweite Hälfte des Kurstages gestärkt war.

Am Nachmittag des letzten Kurstages fand das Abschluss-Rennen statt, bei dem all die kleinen Rennläufer mit Begeisterung dabei waren und auf das Siegertreppchen fahren wollten. Zeitgleich fanden noch Kleinkinder-Ski-Kurse für die Skizwerge von 3-5 Jahren statt. Auch hier waren es über 13 Kinder, die spielerisch ein Gefühl für den Schnee und die Ski vermittelt bekamen.

 

Hüttenübernachtung für Teilnehmer des  Kinder-Skikurses

Im Rahmen des Skikurses bot der Skiclub Lauf teilnehmenden Kindern am Skikurs die Möglichkeit einer Hüttenübernachtung an.

18 Kinder nahmen das Angebot an und verbrachten eine Nacht ohne Eltern mit 7 Betreuern auf der Hütte. Mit Vesper in der Hütte begann die Übernachtung, nach Sonnenuntergang stand noch Schlittenfahren an. Mit Spielen und viel Spaß ging es dann in der Hütte weiter.

Am nächsten Morgen, nach einem Ausgiebigen Frühstück freuten sich alle auf den Letzen Skikurs Tag.

 

Die Skilehrer hoffen, dass es allen gefallen hat und freuen sich auf ein Wiedersehn vielleicht im nächsten Jahr.

Hauerskopfpokallanglauf auf dem Kniebis
 

Der SC Hundsbach hatte zum traditionellen Hauerskopf-Pokallanglauf auf den Kniebis eingeladen. Auch der Skiclub war mit vier Athleten am Start. Wiedereinmal kam Aaron Serr aufs "Stockerl". Trotz eines Sturzes, bedingt durch den Sturz eines vor ihm fahrenden Läufers auf der Abfahrt, erkämpfte er sich noch den dritten Platz! Die 1,8 km lange Runde legte er in 7:02 Min zurück.

Maja Eppel und Robin Kurz mussten die Runde zweimal durchlaufen. Dabei galt es, zwei schnelle Abfahrten und zwei anspruchsvolle Anstiege zu bewältigen. Maja belegte in ihrer Klasse den sechsten Platz und Robin lief als Zehnter in seiner Klasse ein.

Günther Serr lief über die 10 km als Erster in seiner Altersklasse ein.

Schwarzwälder Läufertag in Schonach
 
Am vergangenen Wochenende fand der Schwarzwälder Läufertag im Schonacher Skistadion statt, in dem auch jährlich ein Weltcup der Kombinierer stattfindet. Dementsprechend schwer war auch die Loipe. Dazukamen Regen, Schneefall und ein eiskalter Wind. Der Schwartzwälder Läufertag zählt zugleich als Schwarzwaldmeisterschaft. Tapfer machtn sich die jungen Athleten auf die Strecke. In dem stark besetzten Feld der Klasse U10 konnte Aaron Serr den sehr guten sechsten Platz belegen. Günther Serr konnte seine Altersklasse gewinnen und ließ in seinem Rennen mehrere jüngere Kontrahenten hinter sich.

Rheinland-Pfalzmeisterschaften im Skilanglauf:

Am vergangenen Samstag fanden auf dem Kniebis die offenen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Skilanglauf statt. Auch der Skiclub war mit einigen Athleten dabei und es wurden wieder sehr gute Ergebnisse erzielt. Den Massenstart mit den Klassen U8, U9 und U10 konnte Aaron Serr gewinnen und lief souverän als Sieger ein! Robin Kurz belegte in seiner Altersklasse den zweiten Platz. Ein sehr gutes Rennen gelang Maja Eppel; sie kam ebenfalls als Zweite auf das Siegerpodest. Auch Anne-Hélène überzeugte bei ihrem zweiten Langlaufrennen mit einem dritten Platz. Günther Serr lief ein gewohnt gutes Rennen und gewann seine Altersklasse.

Neujahrslauf 2019

 

Zum diesjährigen Neujahrslauf trafen sich über 50 Walker und Läufer um 13.30 Uhr um gemeinsam sportlich bei leichtem Nieselregen ins neue Jahr zu starten. Für die Läufer gab es eine 10-km und eine 7-km-Strecke. Für die Walker gab es auch wieder zwei Streckenlängen zur Auswahl. Ziemlich zeitnah nach 1 Stunde kamen alle wieder auf dem Rötel an.

Bei anschließendem Tee und Gebäck konnte man es sich noch gut gehen lassen.

Eisweinlauf 2018

 

Am Samstag den 15.12. startete um acht Uhr zum 17. Mal der Eisweinlauf. Unter dem Motto "nicht mehr nur laufen, sondern laufend helfen" geht es bei diesem Lauf nicht um Schnelligkeit, sondern um das gemeinsame Laufen. In diesem Jahr waren wieder über 100 Läufer für die 65 km lange Strecke mit 1800 Höhenmetern entlang dem Ortenauer Weinpfad von Offenburg nach Baden-Baden gemeldet. Wer nicht über die komplette Strecke laufen wollte konnte jederzeit an den fünf Verpflegungsstellen Schloss Staufenberg Durbach, Fatimakapelle Tiergarten, Sasbachwalden, Burg Windeck und Neuweier in den Lauf einsteigen oder ihn beenden. Höhepunkt dieses Laufes ist die Ankunft in Baden-Baden auf dem Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr waren es ca. 240 Läufer und Walker, die an diesem Lauf teilnahmen. In diesem Jahr starteten Klaus Droll, Holger Weis und Jürgen Armbruster in Offenburg. In Sasbachwalden kamen dann Diana Wölfe und Markus Weiler hinzu. Jürgen Armbruster beendete den Lauf auf der Burg Windeck. Für die anderen vier war der Zieleinlauf in Baden-Baden das Ziel. Für Holger Weis war es das erste Mal über eine so lange Distanz.

Skilehrer - Fortbildung im Pitztal

 

An dem Wochenende vom 16.11.-18.11.2018 begann im Pitztal für Julia Zink, Lisa Armbruster, Katrin Armbruster, Sebastian Falk und Jürgen Armbruster die Skisaison. Grund für das frühe Starten in die Saison war die  Überholung der Skilehrerlizenz. Schwerpunkte der dreitägigen Fortbildung waren die koordinativen Fähigkeiten. Die Skilehrer sind jetzt wieder neu motiviert und vollgepackt mit Ideen für die anstehenden Ski-Kurse. Jetzt kann der Winter kommen, denn die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren.

14. Auflage des Illenau-Laufes

Bei der 14. Auflage des Illenau-Laufes nahmen wie in den vergangenen Jahren auf vier angebotenen Strecken mehrere Hundert Läufer/-innen teil. Mit dabei, wie auch jedes Jahr, eine Gruppe des Ski-Club Lauf, die wieder einmal mit sehr guten Ergebnissen und mehreren Podestplätzen aufwarten konnte. Bei eher sommerlich anmutendem Herbstwetter, strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen wurden die Läufer, Walker bzw. Nordic-Walker auf dem Illenau-Geläande auf die Strecke geschickt. Zuerst starteten die Teilnehmer/-innen der sechs Kilometer Runde in Richtung Eiskellerwald und Bienenbuckel. Hier nahmen überwiegend Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen teil. Die Läufer der acht und die 14 Kilometer langen Strecke, sowie die Walker bzw. Nordic-Walker mit einer 7,5 Kilometer langen Runde starteten eine Stunde später. Die Aktiven des Ski-Club Lauf konnten folgende Ergebnisse erzielen:

Acht Kilometer:

Kathrin Schülle (38:55 Minuten, 3. Frau gesamt und 2. der Hauptklasse Frauen); Antje Weis (50:28 Stunden, 3. der Klasse W 50); Julia Rösch (59:02 Minuten, 11. Platz Frauen Hauptklasse); Diana Wölfle (41:06 Minuten, Siegerin der Klasse W 40), Günther Serr (35:46 Minuten, Sieger der Klasse M 60); Markus Weiler (41:43 Minuten, Vierter der Klasse M 40)

14 Kilometer:

Elena Berger (1:03:30 Stunden, 3. Frau gesamt und Siegerin der Hauptklasse Frauen); Petra Berger (1:13:36 Stunden, Siegerin der Klasse W 55); Martin Berger (1:00:11 Stunden, Sieger der Klasse M 55); Jürgen Armbruster und Holger Weis zusammen mit der Zeit von 1:23:28 Stunden

7,5 Kilometer Walking/Nordic-Walking:

Eva Armbruster (56:31 Minuten, Zweite der Klasse W 50); Andrea Droll (59:23 Minuten, Dritte der Klasse W 50); Georg Zink (51:40 Minuten, Zweiter Gesamt und Sieger der Klasse M 65)

Bild:

- Martin Berger beim Zieleinlauf (Startnummer 1096)

- Petra Berger beim Zieleinlauf (Startnummer 1097)

- Siegerehrung Günther Serr (weißes T-Shirt)

- Siegerehrung Elena Berger (Bildmitte)

Sommertraining

Seit Mai bereitet sich der Nachwuchs des Skiclubs auf die kommende Wintersaison vor. Auf Skiroller und Inlinern wird wöchentlich trainiert, was im Winter auf Ski umgesetzt werden soll. Motiviert durch die Trainer Günther Serr und Georg Zink, lernen die Kinder sowohl die klassische wie auch die Freie Technik (Skating) kennen. Die Vorfreude auf die kommende Wintersaison ist groß!

Neueinsteiger sind herzlich willkommen!

Jungfrau – Marathon

Nicht umsonst wird der Jungfraumarathon als die „schönste Marathonstrecke der Welt“ bezeichnet. Kennzeichnend dafür auch die Starter aus 66 Ländern. Der Start erfolgt in Ider Innenstadt von Interlaken und das Ziel befindet sich auf der Kleinen Scheidegg. Dazwischen gilt es 42 Kilometer und 1800 Höhenmeter zu überwinden. Über 4000 Athleten aus 66 Ländern hatten zu diesem Event gemeldet. Bei bestem Kaiser (Jungfrau) wetter gingen auch vier Athleten vom Skiclub Lauf an den Start. Klaus Droll, mehrfacher Teilnehmer, kam als 78. seiner Altersklasse nach 5:07 Std im Ziel an. Leider konnte er damit nicht an seine Bestzeit, 4:45 Std, anknüpfen. Maria Serr wurde während des Laufes begleitet von ihrem Mann Günther. Von vielen Muskelkrämpfen geplagt, aber dennoch glücklich über das Ergebnis,erreichte sie nach 5:38 Std das Ziel.Damit errang sie den neunten Platz ihrer Altersklasse. Sasan Karimi beendete wegen seines großen Trainingrückstandes den Lauf in Wengen nach 30 Kilometern.

Schwarzwaldmeisterschaften Skilanglauf

Bei besten winterlichen Bedingungen konnte der SV-Schonach- Rohrhardsberg die diesjährigen Schwarzwaldmeisterschaften ausrichten.

In allen Alterslassen waren vieleTeilnehmer gemeldet. Die Streckenführung, vor allem die rasanten, kurvenreichen Abfahrten im

Schonacher Weltcup-Stadion stellte eine große Herausforderung an alle Teilnehmer dar. Es gab auch viele Stürze, die zum Glück alle

glimplich verliefen. Die Teilnehmer vom SC Lauf kamen mit den schwierigen Bedingungen gut klar und erreichten folgende gute

 

Ergebnisse:

Serr Aaron Platz 11

Kurz Robin Platz 8

Eppel Maja Platz 13

Kurz Franz Platz 3

Serr Günther Platz 1

Regiomeisterschaft

Zur 1. Regiomeisterschaft Nordschwarzwald Stützpunkt/Skistadion Kniebis lud der SC Seebach ein. Gestartet wurde von der Bambini – bis zur Seniorenklasse. Bis Schüler 11 wurde in der klassischen Technik, ab Schüler 12 in der freien ( Skating ) Technik gelaufen. Zum ersten Mal standen Aaron Serr und Robin Kurz ganz oben auf dem Siegerpodest. Auch Maja Eppel überzeugte mit einem fünften Platz. Elena Berger gewann ihre Altersklasse ebenso wie Günther Serr. Franz Kurz lief auf den dritten Rang.

Schwarzwaldmeisterschaften Skilanglauf

Bei besten winterlichen Bedingungen konnte der SV-Schonach-Rohrhardsberg die diesjährigen Schwarzwaldmeisterschaften ausrichten. In allen Alterslassen waren vieleTeilnehmer gemeldet.

Die Streckenführung, vor allem die rasanten, kurvenreichen Abfahrten im Schonacher Weltcup-Stadion stellte eine große Herausforderung an alle Teilnehmer dar. Es gab auch viele Stürze, die zum Glück alle glimplich verliefen.

Die Teilnehmer vom SC Lauf kamen mit den schwierigen Bedingungen gut klar und erreichten folgende gute

Ergebnisse:

Serr Aaron Platz 11

Kurz Robin Platz 8

Eppel Maja Platz 13

Kurz Franz Platz 3

Serr Günther Platz 1

 

Der Silvesterlanglauf, ausgetragen vom WSV Titisee, fand am Herzogenhorn statt. Das bedeutete für die Teilnehmer eine lange Anfahrtsstrecke. Aaron Serr belegte den vierten Platz, Robin Kurz kam auf den fünften und Günther Serr auf den zweiten Platz.

ARGE Nordschwarzwaldpokal

Die Langlaufsaison neigt sich langsam dem Ende zu. Unsere Nachwuchsläufer konnten am vergangenen Samstag und am darauffolgenden Mittwoch nochmals ihr Können unter Beweis

stellen. Ausrichter des Nordschwarzwaldpokals war der SC Enzklösterle. Bei sonnigem Wetter und sehr guten Schneebedingungen fand das Rennen im Skistadion Kniebis statt. Wiedereinmal konnte sich Aaron Serr in seiner Klasse gut durchsetzen und so wurde er verdienter Zweiter. Maja Eppel sicherte sich in einem starken Teilnehmerfeld den 8. Platz . Bei den Senioren ging Günther Serr über 10 km an den Start und belegte den ersten Platz. Talentiade am Ruhestein

Die Talentiade fand dieses Mal am frühen Abend unter Flutlicht am Ruhestein statt, was für die Kinder eine neue Erfahrung war. Trotz warmen Temperaturen setzte starker Schnnefall ein.

Bei dem Parcour, der zu durchfahren war, gab es wieder verschiedene Aufgaben: einen „ Achter“ fahren, unter Stangen hindurch und auch ohne Stockeinsatz fahren.

Bravourös meisterten Aaron Serr ( 2. Platz S9m) und Robin Kurz ( 1. Platz S11m) während des

Laufes die einzelnen Schwierigkeiten!

VR-Talentiade

Dieser Wettbewerb dient zur Talentsichtung und Talentförderung der Skiverbände in

Baden-Württemberg. Der erste Teil des Rennens beinhaltete einen Parcours, bei dem vor allem

Geschicklichkeit und Koordination gefragt waren. Danach ging es auf die eigentliche Loipe, bei dem

ein Teilstück ohne Stockeinsatz gelaufen werden musste.

Die Laufer Nachwuchslangläufer schlugen sich wiedereinmal beachtlich in dem großen

Teilnehmerfeld.

Aaron Serr verpasste um 0,8 Sekunden den Sieg hinter dem Großen Favoriten Christoph

Ohngemach von der Skizunft Calmbach.Robin Kurz wurde nach einem gelungenen Lauf mit dem

dritten Platz belohnt. Auch Maja Eppel auf Platz Fünf und Jana Lecher als Neuntplatzierte kamen mit

dem Parcours und der Laufstrecke bestens zurecht.

Das Bild zeigt Maja (2. von links) und Jana (ganz rechts) bei der Siegerehrung

Breisgau-Triathlon in Malterdingen

Als ein Klassiker der regionalen Triathlonwettkämpfen kann der Breisgau-Triathlon in Malterdingen bezeichnet werden. Zum 28. Mal richtete der Veranstalter Triathlon Nörderlicher Bresigau e.V.  diesen beliebten Wettkampf über die Mitteldistanz aus, im Rahmen dessen, dieses Jahr die Baden-Württembergischen Meisterschaften entschieden wurden. Als Mitteldistanz bezeichnet man ein Wettkampfformat, das circa einer halben Langdistanz entspricht. In Zahlen gefasst musste in Malterdingen eine Strecke von zwei Kilometer geschwommen werden, die Radstrecke maß 80 Kilometer mit 1200 Höhenmetern und zum Abschluss folgte ein Lauf über die Halbmarathondistanz (21,1 Kilometer).  Für Elena und Petra Berger vom Ski-Club Lauf war dieser Triathlon über die Mitteldistanz als Saisonhöhepunkt vorgesehen. Petra Berger stand bereits mehrfach über eine solche Strecke am Start. Für Elena Berger war der Breisgau-Triathlon jedoch die Premiere in dieser Wettkampfkategorie. Das Schwimmen im Müllersee nördlich von Riegel musste auf Grund der warmen Wassertemperatur ohne den Neoprenanzug absolviert werden. Am Parkplatz des Badesees war die Wechselzone eingerichtet und von dort führte die Radstrecke zunächst Richtung Malterdingen. Dort bogen die Triathleten/-innen in eine etwa 24 Kilometer lange Runde ein, die durch das Vorgebirge und das Rebland führte. Diese Runde war anspruchsvoll und verlangte von den Wettkämpfer/-innen vollen Kraft- und Ausdauereinsatz und bei den Abfahrten mit  zum Teil verwinkelter Streckenführung auch fahrtechnisches Können. Dreimal musste die Runde durchfahren werden, um dann beim Sportgelände von Malterdingen in der zweiten Wechselzone das Rennrad gegen die Laufschuhe auszutauschen. Die Strecke des nun folgenden Halbmarathons war durch viele Richtungswechsel und einen zum Teil eckigen Kurs gekennzeichnet. Auch die Tatsache, dass in den Mittags- und Nachmittagsstunden die Sonne unbarmherzig auf die Triathleten/-innen brannte und kaum beschattete Teilstücke vorhanden waren, ließen diesen letzten Abschnitt bei vielen zu einer Willenssache werden. Bei ihrem Debut über diese Distanz konnte Elena Berger auf ihre starke Form der vorhergegangen Wettkämpfe zählen. Jedoch muss bei einem Wettkampf über eine Gesamtlänge von etwa fünf Stunden ein taktisch anderes Verhalten und eine ausgewogene Kräfteeinteilung vorgenommen werden. Sie meisterte diese Situation jedoch hervorragend. Nach dem Schwimmen, das sie mit 37:37 Minuten im vorderen Mittelfeld absolvierte, konnte sie sich auf der Radrunde wiederum mit einer guten Zeit (2:32 Stunden) bei den Frauen immer weiter nach vorne bringen. Auf dem sechsten Platz liegend wechselte sie zum Laufen. Nun begann für sie, wie für fast alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, der schwierigste Streckenabschnitt. Hier war wichtig, durch regelmäßiges Trinken für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt zu sorgen und durch die von den Helfern gereichten Schwämmen, dem Körper etwas Kühlung zukommen zu lassen. Mit ihrer Laufzeit von 1:45 Stunden kam Elena Berger als sechste Frau insgesamt ins Ziel. Überglücklich registrierte sie, dass sie die Fünf-Stunden-Marke knapp unterschritten hatte (4:59:34 Stunden). Diese Leistung bedeutete für sie den dritten Podestplatz in ihrer Altersklasse. Wie gesagt, für Petra Berger war die Wettkampfdauer und Streckenlänge kein Neuland. Auf einen guten Schwimmauftakt (39:51 Minuten) folgte eine ganz akzeptable Fahrt auf dem Rennrad (2:54 Stunden). Aber beim Laufen zwangen Krämpfe sie dann zu einigen kurzen Gehpausen und damit war die sonst für Petra Berger magische  Sechs-Stunden-Marke auf dieser Wettkampflänge nicht mehr erreichbar. Ganz knapp verfehlte sie diese in Malterdingen und kam nach 6:01:44 Stunden erschöpft aber glücklich ins Ziel. In ihrer Altersklasse belegte sie den zweiten Platz. In der Meisterschaftswertung wurde Petra Berger Baden-Württembergische Meisterin der Klasse W 55. Elena Berger wurde in ihrer Klasse mit dem dritten Platz belohnt. Somit konnte wiederum ein erfolgreiches Wettkampfwochenende abgeschlossen werden.

Bilder:             

1.) Petra Berger auf dem Rennrad        2.) Elena Berger auf der Laufstrecke

 

Tübinger City-Triathlon

Bei einem Megaevent, dem Tübinger City-Triathlon, starteten am Sonntag annähernd 1100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit Elena und Petra Berger, sowie Mona Weber waren auch drei Triathletinnen des Ski-Club Lauf mit am Start. Viele Tausende Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe, die sich den ganzen Tag hinzogen. Es gab zwar keine Lang- und Mitteldistanz, dafür aber ein Schnupperwettkampf für Einsteiger (250 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen), einen Sprintwettkampf (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen), ein Kurzwettkampf über die olympische Strecke (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen), eine Staffel über die Sprintdistanz und als Highlight am Nachmittag noch die 1. Bundesliga der Männer und Frauen ebenfalls über die Sprintdistanz. Die Motivation für ihr Triathlondebüt kam bei Mona Weber hauptsächlich durch die Teilnahme Ihres Vaters, Clemens Weber,  am legendären Hawaii-Triathlon aber auch ihre Mutter, Brigitte Weber,  ermutigte sie, ihren ersten Wettkampf in dieser Kombinationssportart Tübingen zu machen. Nach der Vorbereitungszeit über den Winter und das Frühjahr hindurch, konnte das Training zu Beginn des Sommers nochmals intensiviert werden. Gut gerüstet und mit Tipps von den Eltern versehen, startete sie das Schwimmen mit über 400 weiteren Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Neckarwasser, das mit 23 Grad Celsius doch recht warm war und daher der Neopren-Kälteanzug verboten war. Dort, wo normalerweise die bekannten Stocherkähne auf dem Necker fahren, wühlten die Sportler unter Anfeuerung der Zuschauer den Neckar auf. Auf einer Strecke mit Wendepunkt musste Mona Weber die 750m Meter zurücklegen. In der Wechselzone erfolgte der schnelle Wechsel in die Radutensilien (Schuhe, Helm, Brille) und eine abgesperrte Strecke Richtung Bebenhausen wurde in Angriff genommen. Zuerst ging es nur leicht bergauf, am Kloster Bebenhausen vorbei, um dann zum Wendepunkt hin steiler zu werden. In rasanter Fahrt ging zurück zur Wechselzone. Dort der Wechsel in die Laufschuhe und ab ging es in die historische Altstadt von Tübingen. An der Strecke standen die Zuschauer Spalier und feuerten die Triathletinnen und Triathleten zur Höchstform an. Der Veranstalter trug der großen Hitze Rechnung und erhöhte kurzerhand die Flüssigkeitsvorräte an  den Verpflegungsstationen.  Mona Weber konnte ihren ersten Triathlon mit Bravur beenden und war im Ziel stolz auf ihre Leistung, den sechsten Platz ihrer Altersklasse W 25 erreicht zu haben (16:01 Minuten Schwimmen, 45:32 Minuten Radfahren und 22:47 Minuten Laufen – Gesamtzeit 1:29:08 Stunden). Elena und Petra Berger nahmen sich zusammen mit nochmals 400 weiteren Sportlerinnen und Sportler die olympische Distanz vor. Durch den Wendepunkt schwammen die Teilnehmer mal mit und mal gegen die Strömung des Neckars. Beim Radfahren mussten sie die Strecke der Sprintdistanz zweimal durchfahren und die Laufrunde insgesamt viermal zurücklegen. Elena Berger kam bei den Frauen im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser. Aber dann folgte ihre starke Disziplin, das Radfahren. Mit der insgesamt zweitschnellsten Radzeit bei den Frauen wechselte sie an dritter Position liegend zum Laufen. Hier konnte sie mit einer ebenfalls sehr guten Laufzeit noch einen Platz gutmachen und kam als Zweite der Damen ins Ziel (22:55 Minuten Schwimmen, 1:10:40 Stunden Radfahren, 42:56 Minuten Laufen – Gesamtzeit 2:19:56 Stunden). Petra Berger hatte beim Schwimmen mit den Mitstreitern zu kämpfen, konnte aber auf dem Rad sowie auch auf der Laufstrecke viele Konkurrentinnen überholen und konnte wie bei den bisherigen Wettkämpfen ihre Altersklasse gewinnen (25:31 Minuten Schwimmen, 1:19:32 Stunden Radfahren, 49:07 Minuten Laufen – Gesamtzeit 2:38:50 Stunden). Für beide war dieser Wettkampf gleichzeitig ein letzter Test für die in zwei Wochen anstehende Mitteldistanz in Malterdingen.

Bilder:

  • Mona Weber beim Zieleinlauf
  • Petra Berger auf der Radstrecke
  • Elena Berger auf der Laufrunde durch Tübingen

Walser-Trail (Gebirgs-Crosslauf)

Seit einigen Jahren findet sich eine Gruppe aktiver Läuferinnen und Läufer um Klaus Droll, Jürgen Armbruster und Monika Hetzel von Ski-Club Lauf zusammen, um an einem gemeinsamen außergewöhnlichen Laufevent teilzunehmen. Meistens geht es Richtung Allgäu oder in die alpine Bergwelt Österreichs oder der Schweiz. Gestartet wurde schon im Berner Oberland (Jungfrau-Marathon), bei Zermatt-Bergmarathon, in Brixen, Sonthofen oder anderen Laufwettbewerben außerhalb der Schwarzwaldregion. Die sogenannten Trail-Runs, also Laufstrecken im mittleren und höheren alpinen Bereich, haben seit Jahren enormen Zulauf in der Läuferszene sind aber nicht vergleichbar mit Geländeläufen, reinen Bergläufen oder Crossläufen. Beim alpinen bzw. hochalpinen Traillauf müssen die Starter/-innen in der Regel leichte Rucksäcke mit vorgeschriebenem Inhalt (zum Beispiel Getränke, Energieriegel, Windjacke, Wärmekleidung, Verbandsmaterial, Karte, Taschenlampe, Trillerpfeife und Stöcke) mit sich führen, um sich im Notfall in den Bergen vorerst selbst helfen zu können. In diesem Jahr wurde der Walser-Trail im Kleinen Walsertal von der Gruppe als Ziel auserkoren. Am Samstag wurde zum „Aufwärmen“ der Widderstein-Trail (15 Kilometer/ 980 Höhenmeter) ausgerichtet und am Sonntag ging es dann bei den beiden Hauptläufen, dem Walser-Trail (29 Kilometer/1900 Höhenmeter) und dem Walser Ultra (65 Kilometer/4200 Höhenmeter) zur Sache. Zu bewältigen waren alpine Bergpfade, mit gewaltigen Ab- und Anstiegen,  die von den Läufer/-innen Ausdauer, Kraft und vollste Aufmerksamkeit forderten. Dazu eine wunderschöne Bergwelt, die leider viel zu wenig bestaunt werden konnte, denn ein Seitenblick im falschen Moment, könnte einen Sturz bedeuten.  Nadine Pollak und Martin Berger starteten am Samstag beim Widderstein-Trail, ein Rundkurs mit Start und Ziel in der Ortschaft Baad (1200 Meter Höhe). Herrschten zum Start noch sommerliche Temperaturen und Sonnenschein pur, schlug das Wetter kurz vor der Gipfelpassage (2000 Meter Höhe) bei der Obergemstelalpe innerhalb weniger Minuten um in Gewitter, Sturm, Hagelschlag und Starkregen. Spätestens hier wurde klar, dass ein Lauf dieser Kategorie nichts mit einem üblichen Volkslauf zu tun hat. Nach dem Gewitter verwandelte sich die Strecke bergab zum Ziel in einen Bachlauf. Auf nassem Fels und Wurzelwerk sowie über die schmierigen Passagen auf Wegen und Wiesen gab es viele Stürze und Ausrutscher, die aber zum größten Teil glimpflich verliefen. Ohne große Blessuren erreichte Martin Berger nach 2:00:32 Stunden als Achter der Klasse M 55 das Ziel. Nadine Pollak hatte sich diesen schweren Lauf als Debüt im Trailbereich ausgesucht,  kam aber sehr gut damit zurecht und erreichte glücklich nach einer für sie hervorragenden Zeit von 2:51:48 Stunden das Ziel.  Am Sonntag wurde um sechs Uhr der Walser Ultra, in Riezerln gestartet. Mit dabei waren vom Ski-Club Lauf die Ultraläufer Markus Adam und Klaus Droll. Sie hatten einen sehr langen „Arbeitstag“ vor sich. Über die Gipfelkämme rund um das Kleine Walsertal (Hoher Ifen, Baad, Hochalp-Alpe, Mindelheimer Hütte, Fidererpasshütte) führte die zum Teil nicht ungefährliche Strecke wieder nach Riezerln zurück. Markus Adam erreichte unter dem tosenden Applaus der Zuschauer, vor allem aber des eigenen Fanclubs, nach 13:30 Stunden als Sechster der Klasse M 50 das Ziel. Dort wurde er sofort mit einem Eis belohnt. Klaus Droll benötigte 15:10 Stunden (14. Platz M 50) und war sichtlich erleichtert, als er unter dem Zielbogen einlief. Die größte Gruppe, auch vom Ski-Club Lauf, startete über die Strecke des Walser-Trails. Diese Strecke mit Start in Baad identisch mit den letzten 29 Kilometern der Ultrastrecke. Den Läuferinnen und Läufern bot sich permanent ein herrliches Bergpanorama bei bestem Wetter, was aber, wie gesagt, aus Sicherheitsründen zu wenig genossen werden konnte. Die Wegführung verlangte volle Konzentration, um nicht zu stolpern und eventuell zu stürzen. Alle gestarteten Mitglieder des Ski-Club Lauf kamen erschöpft, aber auch glücklich und mit einem Lächeln im Gesicht im Ziel an. Viel dazu beigetragen hatten auch die Betreuer und treuen Fans, die zum Teil auf der Strecke und im Ziel, an diversen markanten Punkten,  zur Motivation der Wettkämpfer beitrugen. Folgende Ergebnisse wurden dabei erreicht: Martin Berger (5:08 Stunden, 22. Platz M 50); Petra Berger (5:35 Stunden, 11. Platz W 50); Corinna Adam (6:00 Stunden, 13. W 40); Jürgen Armbruster und Monika Hetzel kamen zusammen in Ziel (6:46 Stunden, 63. Platz M 50, beziehungsweise 21. Platz W 50); Sasan Karimi (9:15 Stunden, 87. Platz M 40). Alle waren sich einig, dass dieser Lauf etwas Besonderes darstellt aber der nicht unbedingt wiederholt werden muss.

Bilder:

Markus Adam beim Passieren des Zeitlimits in Baad

Corinna Adam beim Zieleinlauf

 

Crosstriathlon in Schalkenmehren (Vulkaneifel)

Beim Crosstriathlon in Schalkenmehren (Vulkaneifel) starteten vom Ski-Club Lauf Clemens Weber und Karl-Heinz Blust. Für Clemens Weber war dies der zweite Start hier vor Ort (im Jahr 2013 als Sieger seiner damaligen Altersklasse). Karl-Heinz Blust hatte sich vor Jahren hier schon einmal angemeldet, konnte aber nicht starten. Dieser Wettkampf galt auch als Deutsche Meisterschaft im Crosstriathlon. Geschwommen wurde im über 21 Grad Celsius warmen Wasser des Schalkenmehrener Maares, ein Vulkankratersee. Eine Strecke von 750 Meter muss zweimal durchschwommen werden. Zwischen der ersten und der zweiten Runde liegt für die Schwimmer ein kurzer Landgang durch die Zuschauerzone. Danach folgt der Part mit dem Mountainbike, daher auch die Bezeichnung Crosstriathlon. Anspruchsvolle 32 Kilometer waren zu absolvieren. Nicht nur auf gut ausgebauten Wegen, sondern auch auf Trails mit Wurzelholzpassagen, Schlamm und einem, vom Veranstalter  als „mörderisch“ bezeichneten Anstieg von über 20 Prozent Steigung. Eine wahrlich selektive Streck.  Die abschließende anspruchsvolle Laufstrecke (Crosslauf) führte auf einer dreimal zu laufenden Runde um Kraterränder der Schalkenmehrener Maare.  Karl-Heinz Blust hatte sich relativ gut auf diese Deutschen Meisterschaften vorbereiten können, war aber mit dem zwölften Platz seiner Altersklasse nicht ganz zufrieden, obwohl seine Zeiten sehr ansprechend waren (28:35 Minuten für das Schwimmen, 1:41 Stunden mit dem Mountainbike und 56:52 Minuten für die Laufstrecke; Gesamtzeit 3:06:56 Stunden. Für Clemens Weber, der sich nach eigenen Angaben nicht speziell vorbereitet hatte, kam der dritte Platz in seiner Altersklasse etwas überraschend. Seine Zeiten von 40:01 Minuten Schwimmen, 1:43 Stunden Radfahren und 57:04 Minuten Laufen (Gesamtzeit 3:20:47 Stunden) sicherten ihm den Podestplatz.

Megathlon bei Radolfzell am Bodensee

Bei einem „Mega-Event“, dem Megathlon bei Radolfzell am Bodensee, starteten am Sonntag zwei 5er-Teams des Ski-Clubs Lauf. Nachdem in den vergangenen Jahren einzelne Vereinsmitglieder von anderen Mannschaften rekrutiert worden waren,  reifte die Idee, mit  reinen Vereinsmannschaften beim Megathlon anzutreten. Dieser Mehrkampf kann sowohl Einzelstartern, Paaren (Couples) als auch Staffeln/Teams  bestritten werden.  Für ein Team werden dabei fünf Sportler  benötigt, um die Sportarten Schwimmen, Rennrad fahren, Inlineskating, Mountainbiking und Laufen zu absolvieren. Die Mehrheit der Mannschaften sind dabei allerdings keine reinen Vereinsmannschaften, da wenige Vereine diese fünf Sportarten mit „Spezialisten“ abdecken können. Der Ski-Club Lauf schaffte es jedoch, jeweils ein reines  Damen- und ein Herrenteam zu stellen. Um bei diesem Wettkampf als Mannschaft erkennbar zu sein, wurden über den Sponsor, die Firma Ingenieurbau Zink in Lauf,  Vereinstrikots zur Verfügung gestellt. Insgesamt zehn Wettkämpferinnen und Wettkämpfer sowie acht Betreuer und Fans reisten am Vortag des Megathlons an, um noch  einzelne Streckenabschnitte zu inspizieren und das Teamzelt im Wechselbereich aufzustellen. Beim gemeinsamen Abendessen wurden die Wettkampfregeln und die jeweilige Taktik besprochen. Am Wettkampftag starteten um 8:00 Uhr beim Herzenbad in Radolfzell fast 400 Schwimmerinnen und Schwimmer zum Auftakt des Megathlons in einem Massenstart. Im sehr warmen Bodensee (25 Grad Celsius) war das Tragen eines Neoprenanzuges als Kälteschutz verboten. Eine 1500 Meter lange Schwimmstrecke musste absolviert werden. Für die Schwimmer folgte dann eine etwa dreihundert Meter lange Laufeinlage  zur Wechselzone, um  mittels Übergabe des Zeittransponders den dort wartenden Rennradfahrer auf die Strecke zu schicken. Der 42 Kilometer lange Rundkurs bot einige Steigungen mit insgesamt 660 Höhenmetern, war aber ansonsten flüssig zu durchfahren. Danach erfolgte in der Wechselzone die Übergabe an die Inlineskater. Diese legten eine ebenfalls coupierte und 20 Kilometer lange Strecke zurück. Kritik gab es bei den Skatern nur angesichts einiger kurzer Passagen auf geschottertem Weg, welcher mit Teppichen abgedeckt wurde. Der Veranstalter versucht,  für das nächste Jahr hier Abhilfe zu schaffen. Dann erfolgte der Wechsel auf das Mountainbike. Diese technisch zwar einfache Strecke wies jedoch auf einer Länge von 36 Kilometern über 500 Höhenmeter auf. Sie  führte zu circa 60 Prozent über geschotterte Wege. Nach Rückkehr der Mountainbiker in die Wechselzone durften dann endlich die Läufer auf ihren abschließenden zehn Kilometer langen Kurs gehen. Nach einer abwechslungsreichen Wendepunktstrecke, die zweimal in die Stadt führte, kam es dann für die Teams zum Finale. Das Highlight bei diesem Wettkampf ist schlussendlich der gemeinsame Zieleinlauf der Teams. Kurz vor dem Zielkanal erwarten die vier Mannschaftsmitglieder ihren Schlussläufer, um gemeinsam die letzten Meter unter dem tosenden Beifall der vielen Zuschauer, Fans und Betreuer zum Zielbogen zurückzulegen. Die Frauenmannschaft des Ski-Clubs Lauf, die „SC Lauf Ladies“, setzte sich wie folgt zusammen: Susanne Hausdorf (Schwimmen, 34:57 Minuten); Elena Berger (Rennrad, 1:15:08 Stunden); Alexandra Kurz (Inliner, 46:21 Minuten); Petra Berger (Mountainbike, 1:39:42 Stunden) und Corinna Adam (Lauf, 44:37 Minuten). Mit der Gesamtzeit von 5:00:47 Stunden erreichten sie  völlig überraschend den vierten Platz in der Damenwertung. In der Gesamtwertung bedeutete dies Platz 72 von 250 gestarteten Fünferteams. Die Männermannschaft des Ski-Clubs Lauf, die „SC Lauf Gentlemen“, trat mit folgenden Sportlern an: Wilfried Höß (Schwimmen, 29:02 Minuten); Clemens Weber (Rennrad, 1:16:00 Stunden), Gerd Haase (Inliner, 43:48 Minuten), Charly Blust (Mountainbike, 1:21:05 Stunden) und Markus Adam (Lauf, 40:14 Minuten). Die Gesamtzeit der Herren betrug 4:30:11 Stunden. Sie starteten in der Kategorie „Zweiter Frühling“. In dieser Sonderwertung beträgt die  Anzahl der Lebensjahre der Starter in der Summe mehr als 250 Jahre. Mit nur 40 Sekunden Abstand zum Podest landeten die Herren ebenfalls auf dem vierten Platz (in der Gesamtwertung Platz 21).  Der Megathlon Radolfszell ist ein perfekt organisiertes Event, bei dem für die Staffeln vor allem das Team-Erlebnis im Vordergrund steht. Mit zwei Vereinsmannschaften  anzutreten, war für die sonst nur in Einzeldisziplinen startenden Sportler des  SC Lauf eine spannende Abwechslung. Um es kurz zu machen – es war „mega“!

Bilder: - mal was anderes als Laufen und Radfahren:

Komplette Mannschaften mit Betreuer

Gerd Haase, Inline

Alexandra Kurz, Inline

Schluchsee - Triathlon  14.06.2018

Bei bestem Wetter fand am 14. Juli 2018 der Schluchsee – Triathlon statt. Neben Wettkämpfen der baden-württembergischen Triathlonliga  wurde der internationale Schwarzwaldcup über die Olympische Distanz ausgetragen. Mit am Start war auch Elena Berger vom Ski-Club Lauf. Die Damen machten sich in der zweiten Startgruppe auf die Jagd nach den fünf Minuten früher gestarteten Männern. Bei 21 Grad Wassertemperatur durfte der 750 Meter lange Dreieckskurs inklusive Landgang zwei Mal mit Neoprenanzug absolviert werden. Glücklicherweise herrschte an diesem Nachmittag kaum Wellengang und so fanden die Athleten optimale Bedingungen vor. Elena Berger verließ als achte Frau nach 26:56 Minuten das Wasser. Bei der anschließenden 18 Kilometer langen Runde, welche mit dem Rad zweimal zu fahren war, wurde den Teilnehmern der Schwarzwald von seiner landschaftlich schönsten Seite präsentiert. Viel Zeit, um die Natur zu bewundern, blieb allerdings nicht, denn die insgesamt 660 Höhenmeter mit steilen Rampen und rasanten Abfahrten machten die Strecke zu einem sehr anspruchsvollen Kurs. Hier konnte sich Elena Berger mit der schnellsten Radzeit der Damen nach 1:05 Stunden weiter nach vorne schieben. Den Abschluss bildete der Zehn-Kilometer-Lauf über Wald- und Forstwege, welcher mit 300 Höhenmetern ebenfalls eine Herausforderung darstellte. Durch den Schatten im Wald und die tolle Stimmung an der Strecke konnten die Athleten ihre letzte Disziplin dennoch genießen. Elena Berger konnte den Lauf nach 41:21 Minuten mit der besten Zeit im Damenfeld beenden und kam nach insgesamt 2:17:17 Stunden als erste Frau ins Ziel.  

Viel Zeit für Erholung gab es jedoch nicht, denn am nächsten Tag stand für fünf Athleten vom Ski-Club Lauf der Rosskopflauf  in Heuweiler als  Teil der Schwarzwaldberglauf-Pokal-Serie auf dem Programm. Elena und Martin Berger starten in dieser Saison bei den Wettkämpfen zum Schwarzwaldberglauf-Pokal. Für Corinna und Markus Adam, sowie für Petra Berger ist dieser Lauf eine willkommene Vorbereitung für den Walser-Trail in zwei Wochen . Der Veranstalter bot zwei Strecken zur Auswahl an. Den Wildtalereck Run über 9,4 Kilometer und 280 Höhenmeter und den Rosskopflauf mit 18.4 Kilometer und 560 Höhenmetern. Start und Ziel war der Sportplatz in Heuweiler. Beide Strecken führten durchweg auf Waldwegen und Pfaden. Viele lange Anstiege bis etwa zur Streckenhälfte waren zu bewältigen. Danach folgten ebenso lange Passagen wieder bergab. Für die Teilnehmer des Ski-Club Lauf verlief dieser Wettkampf wieder sehr zufriedenstellend. Auf der kürzeren Strecke konnten Markus Adam und Elena Berge einen Platz auf dem Siegertreppchen ergattern. Markus Adam wurde Neunter im Gesamtfeld und siegte in seiner Altersklasse M 50 (42:37 Minuten). Elena Berger konnte einen Tag nach ihrem Triathlon nochmals Kräfte mobilisieren und kam als dritte Frau ins Ziel (Zweiter Platz der Frauenhauptklasse; 45:01 Minuten). Etwas länger waren Corinna Adam, sowie Petra und Martin Berger unterwegs. Martin Berger kam nach 1:26 Stunden als Dritte seiner Altersklasse M 50 ins Ziel. Corinna Adam und Petra Berger belegten jeweils den vierten Platz in ihrer Altersklassen (1:44 Stunden beziehungsweise 1:49 Stunden).

 

Erbacher Triathlon - Ulm/ Donau - 24.06.2018

Beim 22. Erbacher Triathlon, in der Nähe von Ulm/Donau, starteten vom Ski-Club Lauf drei Aktive. Elena und Martin Berger kämpften in der Wertung für die Baden-Württembergische Polizeimeisterschaft um Zeiten und Plätze auf der Sprintdistanz. Petra Berger startete über die längere Olympische Distanz als Vorbereitung auf einen weiteren Wettkampf über die Mitteldistanz. Bei dem hervorragend organisierten Wettkampf nahmen an allen Wettkämpfen (Polizeimeisterschaft, Sprintdistanz und Kurzdistanz mit Ligawettkämpfen) über 1100 Triathleten/-innen teil. Elena Berger war die Titelverteidigerin und Martin Berger trat nach einigen Jahren ohne Starts bei Triathlonrennen auch wieder an. Nach guter und intensiver Vorbereitungszeit und auch einigen erfolgreichen Wettkämpfen in dieser Saison, war dieser Wettkampf in Erbach ein gestecktes Saisonziel. Die Polizeiwettkämpfer/-innen wurden um neun Uhr als erste Startgruppe per Startschuss in den 22 Grad Celsius warmen See geschickt. Beim Schwimmen bildete sich gleich eine Spitzengruppe, in der die erwarteten Spitzenschwimmer vertreten waren. Etwas abgehängt folgte die zweite Gruppe, in der auch Martin und Elena Berger schwammen. Beide kamen nur kurz hintereinander aus dem Wasser. Martin Berger benötigte für die 800 Meter lange Schwimmstrecke 14:30 Minuten und Elena Berger 15:17 Minuten. Nach einem circa 400 Meter langen Laufweg zur  Wechselzone folgte der Wechsel auf das Rennrad. Auch hier konnte Elena Berger ihrem Vater Paroli bieten und verlor keinen Meter auf der 23 Kilometer langen Strecke; bergauf konnte sie sogar Meter gutmachen. Mit einem Radsplit von letztendlich 38:50 Minuten (beste Radzeit bei den Frauen) war Elena Berger sogar etwas schneller als Martin Berger (39:14 Minuten). In der Wechselzone zum Laufen dann wieder das gleiche Bild wie zuvor. Martin Berger wechselte kurz vor Elena Berger auf die Laufstrecke über fünf Kilometer. Hier konnte er sich dem Ansturm der schnellen Tochter noch erwehren und beide liefen mit 20:39 Minuten, beziehungsweise 20:49 Minuten jeweils eine schnelle Runde. Im Ziel trennten beide nur wenige Meter. Martin Berger wurde bei der Polizeiwertung der Männer mit 1:18:55 Stunden auf den 16. Platz (1. Platz der Altersklasse M 55) gewertet und Elena Berger wurde Zweite bei den Damen in der Zeit von 1:19:05 Stunden. Petra Berger ging um 10.40 Uhr auf die Kurzdistanz über 1500 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. Das Vorbereitungstraining lief nicht immer nach Plan, aber ihre jahrelange Wettkampferfahrung machte dies wieder wett und sie konnte sich trotzdem  im Starterfeld der Frauen gut behaupten und lies viele jüngere Konkurrentinnen hinter sich. Mit der Gesamtzeit von 2:51:24 Stunden (30:07 Minuten Schwimmen, 1:25:30 Stunden Radfahren, 49:30 Minuten Laufen) kam sie als achte Frau ins Ziel und gewann somit souverän ihre Altersklasse W 55.

Bild:

  • PLM: Wechsel Rad_Lauf, im Vordergrund Martin Berger, dicht gefolgt von Elena Berger
  • Petra Berger im Schwimmziel

Firma Heel Volkslauf in Baden-Oos - 22.06.2018

Wie in jedem Jahr lädt die Firma Heel in Baden-Oos Mitte Juni zum Volkslauf ein. Und in diesem Jahr folgten dem Aufruf über 1500 Teilnehmer/-innen um über verschiedene Strecken zu starten. Beim Hauptlauf auf einer flachen Runde vom Betriebsgelände bis zum Naturschutzgebiet Bruchgraben bei Sandweier starteten circa 650 Männer und 320 Frauen. Hier konnten sich die Läuferinnen und Läufer des Ski-Club Lauf wieder gut in Szene setzen. Corinna Adam lief über die Distanz ihre persönliche Bestzeit von 44:40 Minuten und belegte in ihrer Altersklasse W 45 den zweiten Platz. Petra Berger benötigte 47:28 Minuten und siegte in ihrer Altersklasse W 55. Maria Serr, die bei der  allerersten Auflage des Laufes vor 22 Jahren Gesamtsiegerin bei den Frauen war, lief nach längerer Wettkampfpause die Zeit von 52:24 Minuten und siegte souverän in ihrer Altersklasse W 60. Nina Kaiser wurde mit der Zeit von 55:22 Minuten 22. der Altersklasse W 40. Bei den Herren konnte Martin Berger mit der Zeit von 39:41 Minuten den 2. Platz der Altersklasse M 55 erkämpfen und Günther Serr siegte in der Altersklasse M 60 in 42:32 Minuten. Sasan Karimi lief mit 58:47 Minuten auf den 86. Platz der Altersklasse M 45. Bei den Nordic-Walkern startete Georg Zink über die fünf Kilometer lange Strecke. Als Achter und Sieger der Klasse M 65 kam er nach 36:01 Minuten im Ziel an. Auf der Sprintdistanz von 2,5 Kilometer startete Michael Weiser. Für die kurze Runde benötigte er 11:04 Minuten und kam im Gesamtfeld als 22. ins Ziel.

Bild: (bei der Siegerehrung, v.l.n.r.) Martin und Petra Berger, Maria und Günther Serr

Mußbacher Triathlon - Sprint / Elena Berger

 

Vergangenes Wochenende gingen über 400 Teilnehmer bei der 27. Auflage des Mußbacher Triathlons über die Sprintdistanz an den Start. Insgesamt verteilte sich das Starterfeld auf sechs verschiedene Startgruppen, die im Zwanzig-Minuten-Takt auf die Strecke geschickt wurden.  Der Mußbacher Triathlon ist aufgrund der Zugehörigkeit zum Rhein-Necker-Cup und der Preisgelder sehr stark besetzt. Selbst Hawaii-Sieger Patrick Lange stand hier bereits an der Startlinie. Die Favoriten treten traditionell in der letzten Gruppe an.  Elena Berger vom Ski-Club Lauf wurde ebenfalls dieser Startgruppe zugeteilt und fand sich mit mehreren Bundesligastarterinnen im Fünfzig-Meter-Becken wieder. Deren hohes Tempo konnte sie nicht mitgehen und verließ als letzte Frau ihrer Startgruppe das Becken. Auf dem anschließenden anspruchsvollen Radkurs über 18 Kilometer und Streckenabschnitten mit elf Prozent Steigung durch den Pfälzer Wald begann die Aufholjagd. Da die Teilnehmer durch die verschiedenen Startgruppen keine genauen Anhaltspunkte bezüglich ihrer genauen Platzierung hatten war beim Rennen gegen die Uhr Vollgas angesagt. Elena Berger konnte mehrerer Frauen überholen und beim abschließenden Lauf über fünf Kilometer, welcher ebenfalls mit einer über elf Prozent steilen Rampe gespickt war, nochmals einen Platz gut machen. Nach 1:04:05 Stunde erreichte sie die Ziellinie. In der Gesamtwertung bedeutete dies neunten Platz bei den Damen und den fünften Platz der Altersklasse AK2W in einem starken Teilnehmerfeld. Es siegten Anne Reischmann (TG 1848 Bad Waldsee) in 59:05 Minuten und Boris Stein (RSG Montabaur) in 51:14 Minuten.

Bild: Elena Berger beim Wechsel zum Laufen

 

CSP 108 km Penyagolosa Trail 2018 - Spanien

 

Vergangene Woche stellte sich Markus Adam vom Ski-Club Lauf erneut einem Ultralauf der Serie Ultra-Trail World Tour (UTWT), die in 24 Ländern veranstaltet werden. Der Penyagolosa Trail fand in der spanischen Provinz Valencia statt. Pünktlich um Mitternacht schickte der Veranstalter 602 Starter aus 42 Nationen von Castellon de la Plana an der Costa de Azahar in Richtung Sant Juan de la Penyagolosa, dem 108 Kilometer entfernten Ziel. Insgesamt galt es 5600 Höhenmeter im Anstieg und 4400 Höhenmeter im Abstieg zu überwinden. Die technisch sehr anspruchsvolle Strecke führte über Borriol ,Villafamés , Les Useres , Atzneta, Benafigos, Culla, Xodos, Villahermosa und Vistabella hinauf  zum Kloster Sant Juan de la Penyagolosa. An den gut organisierten Verpflegungspunkten konnten sich die Läufer mit Obst, Nüssen, Salchichas, Nudelsalaten und Getränken stärken. Dort wurde auch immer wieder stichprobenhaft das obligatorische Material überprüft, welches die Läufer mit sich führen mussten. Dazu zählten Stirnlampe, Handy, Pfeife, Rettungsdecke, Thermodecke, warme Kleidung und eine Regenjacke. Zwischen den einzelnen Etappen bot sich eine traumhafte Gebirgskulisse mit atemberaubenden Ausblicken, was die Läufer ein klein wenig von den körperlichen Strapazen ablenkte. Entlang der Strecke versammelten sich immer wieder Zuschauer und Begleiter, welche die Teilnehmer anfeuerten. Die steilen und gefährlichen Auf- und Abstiege führten oft durch unwegsames Gelände und erforderten von den Teilnehmern ein hohes Maß an Konzentration; Stürze waren keine Seltenheit. Von den insgesamt 602 Startern beendeten 155 den Lauf nicht, was nochmals den hohen Schwierigkeitsgrad dieses Ultra-Trails verdeutlicht. Nach 19 Stunden und 25 Minuten erreichte Markus Adam noch vor Einbruch der Dämmerung das Ziel und musste die Stirnlampe somit – wie schon beim Eiger Ultratrail E101 im Jahr 2015 - nur einmal verwenden. Er lag damit deutlich unter dem vom Veranstalter gesetzten Zeitlimit von maximal 27 Stunden.

Bilder:

  • Markus Adam unterwegs auf dem Trail
  • Zieleinlauf

 

Kandelberglauf - 12,2 km / 940 Höhenmeter 28.04.2018

 

Der Hausberg der Stadt Waldkirch, der Kandel, hat alle Berglauffreunde zum 37. Kandelberglauf gerufen. Etwa 50 Bergläuferinnen und 200 Bergläufer aus ganz Deutschland stellten sich der Herausforderung auf einer Strecke von 12,2 Kilometer 940 Höhenmeter zu überwinden. Start war der Marktplatz Waldkirch mit einer Höhenlage von 265 Meter und Ziel war die Kandel-Passhöhe auf 1205 Meter über Normalnull. Nach dem Auftaktrennen zum Schwarzwald-Berglaufpokal in Zell am Harmersbach war dies der zweite Lauf dieser Berglaufserie. Vom Ski-Club Lauf starteten Elena und Martin Berger. Dieser Kandelberglauf ist einer der längsten Bergläufe im Schwarzwald und bezüglich Steigung und Geläuf als eher mittelschwer einzustufen. Die ganze Strecke führt über die asphaltierte, gesperrte Fahrstraße hoch zum Kandel. Eine halbe Stunde vor dem Start war der Hausberg von Waldkirch aus nicht sichtbar. Wolken und Nebel verhinderten die Sicht nach oben. Aber kurz vor dem Start riss die Wolkendecke auf und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten vom Markplatz aus schon das Ziel beim Kandelhaus erkennen. Bestes Laufwetter und angenehme Temperaturen sind für diesen Berglauf nicht gerade typisch, denn oft erwartete die Wettkämpfer/-innen in den vergangenen Jahren im Ziel nebliges und regnerisches Wetter. Aber in diesem Jahr war alles optimal. Nach dem Start bildete sich gleich eine recht große Spitzengruppe; viele ambitionierte und leistungsstarke Wettkämpfer strebten eine Laufzeit unter einer Stunde an. Elena und Martin Berger liefen den ersten Kilometer durch die Stadt noch recht verhalten. Nach dem Abzweig auf die Kandelstraße war wichtig, für die gleichmäßigen Steigungen das richtige Tempo zu finden und sich nicht zu früh zu verausgaben. Nach Streckenabschnitten mit Steigungen bis zu zehn Prozent folgten immer wieder weniger steile Teilstücke. Jeder Kilometer wurde vom Veranstalter beschildert mit Angaben zu den bisher gelaufenen und noch zu überwindenden Höhenmetern bis zum nächsten Kilometer der Laufstrecke. Die Straße war für den motorisierten Verkehr gesperrt und so konnte in den Kurven und Kehren Ideallinie gelaufen werden. Einige Betreuer machten sich schon vor dem Start zu Fuß oder mit Fahrräder auf den Weg zum Ziel, um die Wettkämpfer/-innen anzufeuern. Martin Berger konnte ab der Kandelstraße viele vor ihm Laufende ein- und überholen. Nach 1:07:07 Stunden kam er als 35. Im Ziel an. In seiner Altersklasse wurde er Zweiter mit einem Rückstand von 1:30 Minuten auf den Sieger diese Altersklasse. Den Dritten dieser Altersklasse konnte er einen Kilometer vor dem Ziel noch überholen und einen Vorsprung von 17 Sekunden herauslaufen. Elena Berger hatte immer Konkurrentinnen um sich und die Positionen wechselten sich permanent ab. Nach einem gut eingeteilten Rennen kam sie nach 1:16:03 Stunden als sechste Frau ins Ziel. Hier betrug die Siegerzeit 1:08 Stunden. Über die Zeit und die Tatsache, den ersten Platz in der Hauptklasse der Frauen belegt zu haben konnte sie sich riesig freuen. Nach diesen beiden erfolgreichen Auftaktrennen wollen Elena und Martin Berger die diesjährige Schwarzwald-Berglaufserie zu Ende laufen. Weitere Bergläufe wären der Hundseck-Berglauf, der Roßkopflauf, der Tote-Mann-Berglauf und der Belchen-Berglauf.

Bild: Elena und Martin Berger im Ziel auf dem Kandel

 

Ironman Hawaii  - „Clemens, You Are an Ironman“

 

„Clemens, You Are an Ironman“. Den Freudenschrei von Clemens Weber nach diesem legendären Ausruf nebst Krönung zum „Eisenmann“ hörte man fast bis in seine Heimatgemeinde Sasbach. Der Stadionsprecher im Zieleinlauf des Ironman Hawaii jubelte, die Zuschauer applaudierten frenetisch und mittendrin hüpfte Clemens Weber vor Begeisterung. Denn der Triathlet hat etwas geschafft, wovon andere schon beim Lesen der Kilometerangaben einen Schweißausbruch bekommen. Er nahm am 14. Oktober erfolgreich als einziger Deutscher in der Klasse M 60 an dem Sportereignis teil.

Um 7 Uhr morgens gab der Knall einer Kanone den Startschuss, ins Wasser zu springen. 13 Stunden und knapp 37 Minuten später erreichte Weber das Ziel. Schwimmend legte der 60-Jährige zunächst eine Strecke von 3,8 Kilometer zurück. „Das Schwimmen im 28 Grad warmen Pazifik bei leichtem Wellengang war wunderschön. Man konnte den Grund sehen und mit uns schwammen viele bunte Fische“, erinnert er sich. Danach stieg das Mitglied des Ski-Clubs Lauf auf sein Triathlon-Spezialrad und fuhr damit bei sengender Hitze 180 Kilometer über 1 800 Höhenmeter den Queen K. Highway entlang, vorbei an heißen Lavafeldern. „Der Wind hat uns nicht getäuscht, er pfiff unglaublich scharf von der Seite, aber meistens heftig von vorne. Das gehört eben zum Mythos Hawaii dazu“, erklärt er. Danach folgten zum Abschluss 42,195 Kilometer, die bei subtropischem Klima gelaufen werden mussten. „Beim Laufen bei 38 Grad und 91 Prozent Luftfeuchtigkeit wollte ich mich irgendwie ins Ziel retten“, gab der Sportler zu. Denn das wichtigste für einen Triathleten sei es, in Hawaii trotz der heftigen Mumuku-Winde, den heißen Lavafeldern und der sengenden Hitze über die Ziellinie zu laufen. Wer eine Strecke von insgesamt 225 Kilometern über den glühenden Asphalt schafft, sei wahrlich ein Ironman. Da würde sogar das sportliche Ergebnis sekundär – Weber erreicht Platz 40 von 59 Startern aus der ganzen Welt.

„Wer auch immer zuerst ins Ziel kommt, wir werden ihn den Mensch aus Eisen nennen“, legte der legendäre Commander John Collins fest, der 1977 mit anderen Sportskameraden den Triathlon auf Hawaii ins Rollen brachte. Doch nicht nur der Sieger ist ein Ironman, sondern jeder, der die Qualifikation wie Weber schafft und keine Angst vor Wellen, Wind und Wetter in tropischen Ausmaßen zeigt. „Hier wird man fast schon vergöttert, von überallher gibt es viele Sympathiewellen“, erzählt der 60-Jährige. „Der längste Tag des Jahres war für mich ein vollkommen gelungener“, schwärmte er und verglich das Sporterlebnis mit einem sehr guten „Drei-Gänge-Menü“. „Als Vorspeise gab es ein Traumschwimmen im Pazifik bei glasklarem Wasser. Die Hauptspeise war ein wilder Ritt über den Queen K. Highway mit Mumuku-Wind und als Dessert gab es ein Marathonlauf auf der Palani Road und dem Alii Drive“. Als das Ziel näher kam, die Jubelschreie der Zuschauer und des Familien-Fanclubs rund um Ehefrau Brigitte, den Töchtern und deren Partnern immer lauter wurden, ging für Weber ein Traum in Erfüllung. „Es war zu schön, als dass man es nicht irgendwann einmal wiederholen sollte“, hofft er.

Rückblickend versichert der Sasbacher: „Für mich war der Triathlon auf Hawaii ein sehr relaxedes Rennen. Zum ersten Mal musste ich mir keinen Kopf machen über Podestplatz, Platzierung und Zeitvorgaben.“ Das einzige Ziel sei es gewesen, den Triathlon zu beenden. „Entsprechend locker war ich in der Vorbereitungswoche und beim Rennen“, erklärt er. Nun genieße er noch einige Tage mit seiner Familie das himmlische Hawaii-Feeling und das unbeschreibliche Gefühl, ein „Mann aus Eisen“ zu sein. Die Qualifikation für Hawaii erkämpfte sich Weber in Hamburg. Dort wurde er in seiner Altersklasse Zweiter. Nachdem der Sieger auf die Teilnahme in Hawaii verzichtete, wurde das Privileg an Clemens Weber weitergegeben.

 

Bilder:

  1. Clemens Weber auf dem Rad über den heißen Asphalt des Queen K. Highway
  2. Clemens Weber beim Zieleinlauf des Ironman auf Hawaii

                             

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