7. Hüttenfest // 6. September 2026
Diese Jahr fand unser Hüttenfest zum 7. Mal statt. Wie in den Jahren zuvor war der Termin der erste Sonntag im September. Bestes Wetter trug dazu bei, dass die Verantwortlichen und Helfer des Ski-Club Lauf zahlreiche Gäste bei der Skihütte bewirten konnten. Da der Verein sportlich ausgerichtet ist, war es selbstverständlich, dass mit sportlichen Aktionen aufgewartet wurde. Zwei Gruppen (Mountainbiker und E-Mountainbiker) mit insgesamt 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern machten sich vom Dorfzentrum auf, um zur Skihütte bei der Horngasse (oberhalb der B 500) zu gelangen. Viele Laufer Bürgerinnen und Bürger, zufällig vorbeikommende Wanderer und Freunde aus benachbarten Vereinen kamen, um bei Speis und Trank und guter Unterhaltung den Sonntag auf der Schwarzwaldhöhe zu genießen. Großer Andrang herrschte auch beim Lasergewehr, um sich in der Sportart Biathlon zu probieren. Der Ski-Club Lauf möchte sich bei allen Gästen und ebenfalls bei den fleißigen Helfer vor und hinter der Kulisse bedanken.
Freie Termine Skihütte im Vermietungszeitraum im Jahr 2026:
Hier werden frei gewordene Termine veröffentlicht:
Im Jahr 2027 sind nur noch wenige Wochenenden frei (s. Belegungsplan)
Keine Vermietungen unter der Woche !!!
Infos bei huette@ski-club-lauf.de
Erfolge im September - Ironman in NIzza und Schwarzwälder Ultra Rad Marathon // September 2026
Die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft (70.3 bedeutet die Summe der Strecken umgerechnet in Meilen) über die Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen) wurde am zweiten Septemberwochenende in Nizza ausgetragen. Am Samstag, 12. September, starteten 3.000 Frauen, die sich im Laufe der Saison bei verschiedenen Qualifikationsrennen einen Startplatz sichern konnten. Am Sonntag, 13. September, folgten dann 3.500 Männer, die in ihren jeweiligen Altersklassen um den Weltmeistertitel kämpften. Elena Braun qualifizierte sich bei einem Wettkampf in Rapperswil/Schweiz im Juni für die Weltmeisterschaft und konnte somit den Sommer für das Training nutzen. Da in Nizza Mitte September noch Temperaturen um die 30 Grad Celsius erreicht wurden, waren die immer wiederkehrenden Hitzewellen in Deutschland die perfekte Vorbereitung für den Saisonabschluss an der Côte d’Azur. Eine Besonderheit im Triathlonsport ist die Tatsache, dass die Amateure im gleichen Rennen und am gleichen Tag wie die Profis an den Start gehen. Die Profi-Damen eröffneten die Weltmeisterschaft um sieben Uhr morgens mit dem Schwimmen im Mittelmeer. Aufgrund der Wassertemperaturen von über 25 Grad Celsius waren Neoprenanzüge für Profis sowie die Amateure nicht erlaubt. Ihr Saisonhighlight begann für Elena Braun sowie die insgesamt 430 Frauen der Altersklasse W30-34 eine Stunde später. Morgens war das Meer noch relativ flach, die Bojen gut sichtbar und das Schwimmen somit angenehm zu absolvieren. Elena Braun beendete das Schwimmen nach 34:47 Minuten auf Rang 83. Auf der folgenden 93 Kilometer langen Radstrecke mit 1400 Höhenmetern begann dann die Aufholjagd. Scharfrichter der Radstrecke war der Col de Vence, ein zehn Kilometer langer Anstieg mit über sechs Prozent durchschnittlicher Steigung. Am höchsten Punkt, nach 45 Kilometern, erfolgte eine lange, zum Teil sehr technische Abfahrt durch die Bergdörfer rund um Nizza. Elena Braun konnte auf dem Kurs ihre Radstärke ausspielen und mit der 18. Radzeit von 3:01 Stunden über 50 Plätze gut machen. Der abschließende Halbmarathon verlief auf zwei Runden entlang der Promenade des Anglais bis zum Flughafen Nizza und zurück. Elena Braun konnte sich den Lauf gut einteilen und mit der Zeit von 1:36:09 Stunden einen Platz in den Top 30 verteidigen. Nach insgesamt 5:20:16 erreichte sie das Ziel als 27. Frau in ihrer Altersklasse. Weltmeisterin wurde Taylor Knibb aus den USA. Am Folgetag sicherte sich der Neuseeländer Hayden Wilde im Männerrennen den Titel.
Der SURM = Schwarzwälder Ultra Rad Marathon, den der RSV Alpirsbach-Rötenbach schon zum 36. Mal ausrichtet, war für Elena Braun keine Option dieses Jahr. Aber Lucas Braun nahm die Langstrecke von ca. 240 Kilometern / 4000 Höhenmeter in Angriff. Über die kürzere Distanz von 150 Kilometer / 1880 Höhenmeter gingen Petra und Martin Berger auf die wunderschöne Strecke durch den Naturpark Schwarzwald, über das Breisgau mit dem Kandel durch den Hochschwarzwald zurück nach Alpirsbach. Dort war von der vorabendlichen Pastaparty, über das morgendliche Frühstück bis hin zu Kaffee und Kuchen alles im Angebot. Das Wetter konnte nicht schöner sein und nach dem Start um 7.00 Uhr in der morgendlichen Kühle, gab es fast nur noch Sonnenschein und kurze Hosen, kurzes Radtrikot waren angesagt. Auf beiden Strecken wechseln sich Anstiege und Abfahrten immer wieder ab und die Teilnehmer, vom Radrennfahrer bis zum Hobbyathleten ist alles vertreten. Sie alle werden für ihre Anstrengungen bei den Verpflegungsstellen mit ihrer reichhaltigen Auswahl belohnt. Bergers waren nach etwas mehr als 6 Stunden zurück, Lucas Braun und seine Begleiter hatten circa 10 Stunden für die sehr schwere Strecke auf dem Tacho stehen. Eine bestens organisierte Veranstaltung, bei der insgesamt über 4000 Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs waren.
Schwimmbad Bühl
Als sich im Jahr 1983 einige aktive Skiläufer des Ski-Club Lauf entschlossen, sich in den Sommermonaten der neuen Trendsportart TRIATHLON anzuschließen, wurde nach Möglichkeiten gesucht, das Schwimmtraining zu optimieren. Die Disziplin Schwimmen war bisher maximal als Ausgleich für die Ausdauerdisziplinen Laufen, Radfahren, Skilanglauf und Rollski gedacht. Mit dem Triathlon bekam das Schwimmen aber einen anderen Stellenwert. Zunächst schlossen sich die Triathleten der DLRG Sasbachwalden an, die am Freitagabend eine Bahn im Bühler Hallenbad zur Verfügung hatte. Diese Gruppe verzichtete aber im weiteren Verlauf auf die Schwimmbahn und so konnten die Triathleten und Triathletinnen diese Schwimmbahn übernehmen. Da die Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen immer mehr Zulauf bekam und der Ski-Club Lauf als einziger Verein in der Region dem Triathlonverband Baden-Württemberg angehörte, nahm die Zahl der Mitglieder und natürlich auch der Schwimmer und Schwimmerinnen zu. An manchen Freitagabenden waren bis zu 16 Schwimmer und Schwimmerinnen auf einer Bahn zum gemeinsamen Schwimmtraining versammelt. Insgesamt waren in den nun jetzt über 40 Jahren etwa 100 verschiedene Personen beim Schwimmtraining präsent. Und etwa eine Handvoll von ihnen ist heute noch immer mit dabei. Erwähnt werden sollte noch: Der Ski-Club Lauf hatte in den Anfangsjahren Christian Reinschmidt, (seinerzeit aktiver Schwimmer und Gründer der Schwimmabteilung des TV Bühl, heute Leiter der Sportschule in Steinbach) für einige Trainingsstunden als Schwimmtrainer engagiert. Dann richtete der Ski-Club Lauf in den Jahren 1990 bis 1992 zusammen mit dem TV Bühl den Bühler Jedermann-Triathlon aus, mit jeweils über 200 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Und nun soll Schluss sein! Aufgrund der Schließung von Bädern und der daraus folgenden Konzentration auf die noch vorhandenen Schwimmbäder wurde dem Ski-Club Lauf von Seiten der Bühler Verwaltung die Schwimmbahn gestrichen.
Triathlon Alpe d‘Huez // 5. August 2026
Nachdem der legändere Anstieg nach Alpe d'Huez in den französischen Alpen vorkurzem erst als Schlussanstieg einer spektakulären Tour de France-Etappe befahren wurde, stand er in der ersten Augustwoche gleich drei Mal wieder im Mittelpunkt von grandiosen Sportveranstaltungen. Im Rahmen einer Triathlon-Woche fanden mehrere Veranstaltungen statt: ein Duathlon und zwei Triathlons bei denen jeweils am Ende der Radstrecke die 14 Kilometer lange Auffahrt mit ihren 21 Kehren bewältigt werden musste. Elena Braun vom Ski-Club Lauf startete am 5. August über die "L-Distanz": 2,2 Kilometer Schwimmen, 120 Kilometer Radfahren mit 3200 Höhenmetern sowie einem anspruchsvollen Lauf über 20 Kilometer. Der Triathlon ist in der Szene vor allem für den harten Radpart bekannt und lockt Profis aus aller Herren Länder an. Unteranderem standen die Siegerin des Challenge Roth 2026, Alanis Siffert, sowie der Deutsche Andreas Dreitz an der Startlinie. Insgesamt machten sich knapp 2000 Starterinnen und Starter auf den Weg. Das Schwimmen fand im Stausee Lac de Verney statt, der normalerweise zur Stromerzeugung für den Stromkonzern "edf" dient. Für das Rennen wurde der Betrieb kurzzeitig eingestellt. Bei den heißen Außentemperaturen war der frisch geflutete und somit knapp 16 Grad Celsius kalte See eine willkommene Abkühlung. Elena Braun verließ das Wasser nach knapp 38 Minuten und stieg auf das Rad. Überwiegend sah man aufgrund des Streckenprofils normale Rennräder mit einem Triathlonauflieger. Dies war ein guter Kompromiss zwischen Komfort fürs Bergauffahren und Windschnittigkeit in den wenigen ebenenund leicht fallenden Passagen. Elena Braun hatte sich ebenfalls für diese Kombination entschieden. Die ersten 25 Kilometer Anfahrt bis zum ersten Anstieg verliefen leichtfallend und dienten als gutes Warm-Up für die kommenden 3200 Höhenmeter. Der erste 15 Kilometer lange Anstieg mit 6,5 Prozent Steigung hinauf über den Col de la Mort zur Alpe de Grand Serre machte seinem Namen alle Ehre. Wer hier seine Kräfte nicht einteilte, würde auf der restlichen Strecke keinen Spaß haben. Vor dem Finale warteten noch der Coll du Mallisol (2,5 Kilometer bei 8,5 Prozent Steigung) sowie der Col d'Ornon mit 14,6 Kilometern und 600 Höhenmetern auf die Radfahrer. Elena Braun konnte ihre Radstärke ausspielen und erreichte mit noch frischen Beinen deutlich früher als erwartet den Schlussanstieg von Bourg d'Oisans nach l'Alpe d'Huez (14Kilometer, 8,5 Prozent Steigung). Unten im Tal brannte die Sonne bei 36 Grad Celsius, umso größer war die Motivation, die 1100 Höhenmeter bis zur Wechselzone schnellstmöglich zurückzulegen. Die Triathlonfans standen jenen der Tour de France in nichts nach. Über die ganze Strecke verteilt gab es zahlreiche Zuschauerzonen, welche trotz der Anstrengung für lächelnde Gesichter der Teilnehmenden sorgten. Elena Braun konnte das Rad nach 5:05:40 Stunden in der Wechselzone abstellen und in die Laufschuhe wechseln. Der Lauf führte über drei Runden und war aufgrund des wechselnden Untergrundes sehr anspruchsvoll. Die Läufer mussten sich auf Asphalt, groben Schotter, wurzelige Pfade sowie stellenweise starken Gegenwind einstellen. Die Höhe von knapp 1900 Metern war ebenfalls nicht zu unterschätzen, ebenso wenig wie die 350 Höhenmeter. Elena Braun fand schnell ihren Rhythmus und konnte drei gleichmäßige Runden absolvieren. Den Lauf absolvierte sie in 1:35:44 Stunden und kam somit in einer Gesamtzeit von 7:25:47 Stunden als 16. Frau gesamt ins Ziel. In der Wertung ohne Profiathletinnen verfehlte sie das Podest mit dem 4. Platz knapp und wurde 2. Frau der Altersklasse W 30. Lucas Braun nutzte am Folgetag denTriathlon über die M-Distanz als Vorbereitung für den Inferno-Triathlon. Nach den 1,5 Kilometern Schwimmen, welche er im Lac de Verney in 29:13 Minuten absolvierte führte seine Radstrecke direkt nach Bourg d'Oisans und in den Anstieg nach Alped'Huez. Die insgesamt 29 Kilometer mit 1100 Höhenmetern legte er in 1:37:53 Minuten zurück. Der Lauf verlief über eine Runde mit 6,7 Kilometern und 120 Höhenmetern, wofür er 35:10 Minuten benötigte. Insgesamt konnte er das Testrennen (für den Inferno-Triathlon in der Schweiz) in 2:50 Stunden und dem 26. Platz der AK M35 beenden. Für Triatheten, die ein Abenteuer suchen, keine Angst vor Höhenmetern und Hitze haben, ist der Alpe d'Huez-Triathlon eine absolute Empfehlung. Der Wettkampf besticht mit einer professionellen Organisation, wunderschöner Landschaft, fantastischer Stimmung und im Vergleich zu anderen Veranstaltern noch vergleichsweise günstigen Stargeldern.
Ferienprogramm // 8. Augsut 2026
Heute haben 14 junge Abenteurer den Oberacherner Wald unsicher gemacht! Unterwegs gab es viele knifflige Rätsel zu lösen und versteckte Hinweise zu finden.
Teamwork, Scharfsinn und Abenteuerlust waren gefragt, um den Weg zum Schatz zu finden.
Zum Abschluss gab es für alle Schatzsucher einen Preis und wir konnten den Tag auf dem Waldspielplatz ausklingen lassen.
Ein gelungener Ferientag mit viel Spaß, Bewegung und tollen Erlebnissen in der Natur!
Deutschlandpokal // 25./26. Juli 2026
Am letzten Juli Wochenende fand in Oberstdorf im Allgäu der erste Deutschlandpokal Langlauf der Saison 2026/27 und dieses Mal zusammen mit deutschen Schülercup statt. Auf dem Programm standen für die Sportler zwei interessante Rennen im neuen Format. Dabei hatte es der Samstag bereits in sich mit einem sogenannten Elimination-Race. Gelaufen wurde auf Skirollern in freier Technik. Die Strecke war eingeteilt in zwei unterschiedliche Runden die jeweils dreimal nacheinander durchlaufen werden mussten. Der Gesamtkurs war 9,1 Kilometer lang. Das Streckenprofil war mit einem langen Teil in Richtung Skiflugschanze zusätzlich gespickt mit anspruchsvollen Anstiegen über die Brücken. Der Kurs endete dann mit einer kleinen Zusatzrunde im Zielsprint. Mit einer zusätzlichen Herausforderung im neuen Format des Elimination-Race wurden nach jeder zweiten Runde die acht hinten fahrenden Sportler aus dem Rennen genommen. Dies bedeutete, dass das Rennen idealerweise von vorne gelaufen werden musste. Anne-Hélène Schupp vom Ski-Club Lauf trat in der Altersklasse U18 weiblich an und durfte, wegen ihrer sehr guten Ergebnisse im Vorjahr, im ersten Block dieses Massenstartrennens starten. Auf der ersten Runde kontrollierte Anne-Hélène nach gelungenem Start das Feld bis zum Umkehrpunkt hinten im Oberstdorfer Ried. Dort trat ihr ein andere Sportlerin auf den Ski, es kam zum Stockbruch. Trotz eines Stockbruches blieb Anne-Hélène ruhig und fuhr mit einem Ersatzstock, den ihr ein Betreuer der Oberwiesenthaler Mannschaft gereicht hatte, weiter. Anne-Hélène konnte die Führungsgruppe wieder einholen und kam nach einem tollen Finale auf den verdienten fünften Platz. Mit ihrer Laufzeit von 24:43 Minuten und nur 16,1 Sekunden Rückstand auf die Siegerin, konnte sie sehr zufrieden sein. Mit diesem sehr guten Ergebnis ging es dann auf den Spuren der nordischen Skiweltmeister in den zweiten Tag des Deutschlandpokals. Hier ging es im ersten Skirocks Deutschlands um ein Kraft-Ausdauer-Rennen, welches in Gruppen gestartet wurde. Anne-Hélène wurde in die dritte Startgruppe gelost und konnte deshalb nicht direkt mit den Besten mitlaufen. Dies erwies sich als Vorteil, denn Anne-Hélène lief so ihr eigenes Rennen. Absolviert werden mussten jeweils eine Cross-Laufrunde von 650 Meter um und durch das Skilanglaufstadion in Oberstdorf gefolgt von acht Disziplinen angelehnt an den Hyrox-Sport. Dies sind: die funktionalen Disziplinen Skierg, Burpee Broad Jump, Sled Pull, Med Ball Slams, Sandbag Lunges, Rowing, Farmer‘s Carry und Wall Balls absolviert werden. Durch die vor jeder Disziplin erforderliche Laufeinheit von 650 Meter wurde das Rennen zu einem richtig harten Test. Anne-Hélène lief von Anfang an ein beherztes und vor allem stabiles Rennen, und wurde mit dem Sieg belohnt. Nach einer Laufzeit von 36:50 Minuten lag Anne-Hélène 9,9 Sekunden vor der Zweitplatzierten. Im Nachgang vergewisserte sich der DSV-Langlauf Sportdirektor Peter Schlickenrieder bei den Sportlern, nach der Tauglichkeit des neuen Formats für die Sommertrainingsphase. Dies wurde auch von der Gewinnerin aus Lauf bestätigt. Für Anne-Hélène ging es dann nach den folgenden letzten Tagen des Schuljahres direkt ins Trainingslager, um sich auf die kommenden Wettkämpfe vorzubereiten.
Schnuppertriathlon // 30. Juni 2026
Wie fühlt sich ein Triathlon eigentlich an? Wie ist das mit dem Radfahren nach dem Schwimmen? Und erst recht mit dem Laufen nach dem Radfahren? Und wie ist das mit der vierten Disziplin - dem Umziehen? Die drei Sportarten Schwimmen, Radfahren, Laufen allein, betreiben ja viele, aber in Kombination bleiben da dann doch nur wenige. Und sich hier dann selbst mal einen Eindruck zu machen, trafen sich einige Mitglieder des Ski-Club Lauf und Gäste zu einem „Schnuppertriathlon“. Mal ausprobieren war die Devise. Martin und Petra Berger, Timo Seifermann und Lucas Braun, alle gestandene Triathleten und Triathletinnen, boten den interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen diesen „Schnuppertriathlon“ ohne Wettkampfcharakter an. Die Kombination mit Schwimmen, Radfahren und Laufen hat ihren Ursprung in den 70er Jahren in Kalifornien. Richtig populär wurde Triathlon durch den Wettkampf auf Hawaii Anfang der 80er Jahre. Heute gibt es unglaublich viele Veranstaltungen mit verschiedenen Streckenlängen und Anforderungen. Im Ski-Club Lauf wird die Sportart seit 1984 betrieben. Begonnen hat es damals mit Klaus Droll, Klaus Klotz, Franz Kurz und Martin Berger. Die Einsteiger und Helfer für den heutigen Schnuppertriathlon trafen sich beim Parkplatz des Freibades in Bühl. Nach kurzer Besprechung und Einrichten einer provisorischen Wechselzone starteten die Gruppen. Timo Seifermann und Lucas Braun, sowie Nadine Pollak kümmerten sich um das Schwimmen. Es wurden Distanzen von 300 und 400 Meter im Freibad geschwommen. Das Umziehen wurde noch in den Umkleidekabinen im Freibad durchgeführt und dann ging es raus zu den abgestellten Fahrrädern. Schuhe an, Helm auf und los ging die Fahrt auf Nebenstraßen Richtung Ottersweier. Die Männergruppe wurde von Timo und Lucas begleitet; Petra Berger betreute die Frauen. Ein Rundkurs wurde dreimal durchfahren und nach etwa 15 Kilometern kamen die Teilnehmenden dann wieder in der Wechselzone an. Die Laufstrecke führte an den Tennisplätzen in Bühl vorbei und die Gruppen liefen zwei Runden – etwa vier Kilometer. Am Schluss gab es teilweise noch individuelle Schlusssprints ins Ziel. Ohne Blessuren, Platten und mit dem Gefühl etwas geschafft zu haben, war damit für die kleine Gruppe der Einstieg in den Triathlonsport gelungen. Mit dabei waren: Fabienne Pollak, Lena Maendlen, Anja Maendlen, Diana Wölfle, Michael Maendlen und Frank Hirsch. Für ihren Mut, ihre Motivation und ihre Leistungen erhielten sie zum Schluss eine Teilnahmeurkunde des Ski-Club Lauf aus der Hand von Martin Berger. Bei weiterem Interesse kann diese Veranstaltung wiederholt werden.
Triathlon Roth // 5. Juli 2026
Als ein einzigartiges Erlebnis beschrieben Clemens und Mona Weber (Ski-Club Lauf) den Triathlon in Roth (im bayrischen Frankenland), auch genannt Challenge Roth. Nicht ohne Grund ist dieser Wettkampf unter den Triathleten und Triathletinnen sehr beliebt. Eine hervorragende Organisation erwartet die Teilnehmer, Zuschauer und Betreuer. Nicht nur der Wettkampf selbst, auch das Rahmenprogramm über die fünf Tage hinweg ist einzigartig. Und alles ist ausgerichtet auf das Spektakel am Sonntag, wenn 3500 Einzelstarter und 700 Staffeln in mehreren Startgruppen ab dem frühen Morgen an den Start gehen. Diese Zahlen lassen erahnen, dass es sich weltweit um das größte Triathlon-Event handelt. Dies wird auch unterstrichen, wenn man sieht wie viele Starter sich anmelden wollten – nämlich 35.000!!! Und die Zahl aller Helfer wird mit 7.500 angegeben. Dafür ist aber auch das Startgeld nicht von Pappe: ein hoher dreistelliger Betrag!!! Nun die sportliche Seite. Es handelt sich um die Langdistanz im Triathlon, nämlich 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer laufen. Die Einzelstarter bewältigen diese Distanz in gewohnter Manier nacheinander mit dem Umziehen dazwischen. Mona und Clemens hatten als GEMISCHTE STAFFEL (Vater und Tochter) gemeldet. Für Mona bedeutete das, dass sie mit dem Schwimmen begann. Da das Wasser im Rhein-Main-Donau-Kanal recht warm war (25° Celsius), musste auf den Neoprenanzug verzichtet werden. Beginnend mit einem Wasserstart führte die Strecke auf deiner Seite des Kanals zu einem Wendepunkt auf der anderen Seite des Kanals zurück. Durch die geschlossenen Stauwerke gibt es zwar kaum eine Strömung, aber der Wind, der am Morgen blies, führte dazu, dass die Schwimmer und Schwimmerinnen in eine Richtung Gegenströmung verspürten. Mona bewältigte die erste Etappe problemlos, konnte aber aufgrund des fehlenden Neoprens ihre angestrebte Zeit nicht ganz erreichen, aber mit 1:31 Stunden lag sie voll im Limit. Und als Zweierstaffel hatte sie später ja noch einen weiteren Part zu absolvieren, nämlich den Marathon. Raus aus dem Wasser, laufen bis zu Wechselzone, wo ihr Vater schon abfahrbereit mit dem Rad wartete. Übergabe des „Staffelholzes“, in Form des Zeitnahmetransponders und los ging es für Clemens auf die 180 Kilometer durch das hügelige Frankenland im Landkreis Roth. Eine Richtzeit für ihn war etwa sechs Stunden. Es galt zwei Runden à circa 85 km zu fahren und dann noch Reststrecke zur Wechselzone nach Roth. Es herrschte aufgrund der vielen Teilnehmer ordentlich Betrieb auf der Straße und jeder Triathlet musste aufpassen, um nicht in den Windschatten eines Vorausfahrenden zu gelangen. Dies ist verboten und wurde von den vielen eingesetzten Schiedsrichter auf den Motorrädern überwacht und unter Umständen auch sanktioniert (Zeitstrafen, Disqualifikation). Richtiges Gänsehautfeeling gab’s in der Ortschaft Hilpoltstein. Dort fahren die Athleten etwa 800 Meter den berüchtigten „Solarer Berg“ hinauf, begleitet von einem ohrenbetäubenden Lärm. Denn hier standen die Zuschauer in einem mehrreihigen Spalier und feuerten alle Wettkämpfer und Wettkämpferinnen von der ersten Runde bis zum Schluss an. Solche Szenen kennt man vergleichsweise nur von der Tour de France, wenn es zur Alp d’Huez hinaufgeht. Nicht nur die 180 Kilometer mit den über 1500 Höhenmetern, sondern auch der teils böige Wind, kamen erschwerend hinzu. Dann führt auch noch ein Regenschauer auf den letzten Kilometern dazu, dass vor allem die kurvigen Bergabpassagen konzentriertes Fahren erforderten. Clemens spielte seine langjährige Erfahrung aus, beendete seinen Part nach 5:42 Stunden und schickte in der Wechselzone seine Tochter Mona auf den abschließenden Marathonlauf. Die Marathonstrecke führt etwa zur Hälfte am Damm des Rhein-Main-Donau-Kanals entlang, über einen Abstecher nach Eckersmühlen, durchs Industriegebiet Lände weiter zum großen Stimmungsnest Büchenbach, wo an einem Teich gewendet und der Rückweg angetreten wird. Mona hatte etwa 4:15 Stunden anvisiert und teilte sich das Rennen gut ein. Sie wurde nochmals von allen ihren Betreuern angefeuert und motiviert und konnte nach 4:10 Stunden strahlend auf die Zielgerade einbiegen. Hier wartete Clemens auf sie und gemeinsam liefen sie unter dem tosenden Beifall der vielen Zuschauer unter dem imposanten Zielbogen im Stadion in Roth ein. Mit einer gesamten Wettkampfzeit von 11:29 Stunden beendeten sie dieses Erlebnis mit strahlenden, glücklichen und zufriedenen Gesichtern.
Alpin8 Everesting: Eine Grenzerfahrung am Berg // 4. Juli 2026
Das Alpin8-Everesting ist kein gewöhnlicher Lauf – es ist eine zutiefst persönliche Herausforderung und ein unvergessliches Abenteuer. Für jeden der 300Teilnehmenden hieß es hier: Grenzen verschieben und das Unmögliche greifbarmachen. Das monumentale Ziel: Den Berg stolze 17 mal zu bezwingen. Pro Runde galt es, eine Strecke von 3,5 bis 3,8 km und knackige 540 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen – bergab ging es jeweils gelenkschonend mit der Gondel. Für dieses Vorhaben war ein großzügiges, aber absolut notwendiges Zeitlimit von 34 Stundengesetzt. Tag- und Nachtstrecke: Zwei Gesichter eines Berges. Der Startschuss fiel morgens um5:00 Uhr an der Palüdbahn in Brand. Um den Läuferinnen und Läufern sowohl landschaftliche Abwechslung als auch maximale Sicherheit zu bieten, war die Route in zwei Abschnitte unterteilt: Die Tagstrecke: Ein landschaftliches Highlight. Sie führte entlang des Palüdbachs, vorbei an malerischen Kaskaden und Wasserfällen, teils schattig durch den Wald. Das fiese Finale bildete die sogenannte „Rampe“ – ein extrem steiles Wiesenstück, von dem aus es über die Zufahrtsstraße direkt ins Ziel ging. Die Nachtstrecke: Um das Verletzungsrisiko bei Dunkelheit zu minimieren, wechselten ab 21:30 Uhr alle Teilnehmenden auf die Nachtstrecke. Diese verlief über eine geschotterte Zufahrtsstraße, hielt aber ebenfalls ein ordentlich steiles Teilstück bereit, das den Waden alles abverlangte. Die Nachtstrecke konnte auch tagsüber begangen werden. Motivation, Verpflegung und Gondel-Talk: Niemand musste diesen Kraftakt alleine durchstehen. Die Organisation und die Stimmung vor Ort trugen die Läufer sprichwörtlich den Berg hinauf:
Erstklassige Verpflegung: Hungerast ausgeschlossen! Nach jeweils ca. 250Höhenmetern wartete eine mobile Station auf die Athleten, eine weitere stationäre Verpflegung gab es direkt an der Palüdbahnhütte. Gänsehaut im Zielbereich: Nach jeder absolvierten Runde wurden die Läuferinnen und Läufer mit lautstarkem Jubel empfangen – der perfekte emotionale Treibstoff für die nächste Runde. Die Gondel als Begegnungsort: Die Fahrt hinab ins Tal war der perfekte Ort zum Durchatmen. Hier entstand ein ganz besonderer Teamgeist: Egal ob aus dem hohen Norden Deutschlands, der Schweiz oder Österreich – in den Kabinen wurden Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und sich gegenseitig für den nächsten Aufstieg motiviert. Erwähnt werden sollte noch, dass Monika jedes Mal für die Gondelfahrt bergab (Trinkflaschen auffüllen und Essen) circa zwölf Minuten benötigte. Dies ergibt wiederum eine reine Laufzeit (bergauf!!!) von 17:30 Stunden.
Treffsicher trotz Sommerhitze - Sommerbiathlon in Bad Peterstal // 12. Juli 2026
Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am 12. Juli der traditionelle Sommerbiathlon in Bad Peterstal statt. Mit dabei waren auch zwei Teilnehmerinnen des aktuellen Inliner-Kurses, die sich beim Schießen mit dem Lasergewehr bestens vorbereitet zeigten – schließlich wurde diese Disziplin bereits fleißig im Kurs trainiert.
Die Starterinnen und Starter erzielten dabei beachtliche Ergebnisse: In der Altersklasse U10/11 belegte Judith Köder den 9. Platz. Selina Sackmann sicherte sich in der U12/13 souverän den 1. Platz. Bei den Jungen der U14/15 erreichte Jonathan Sackmann einen starken 2. Platz. Lena Maendlen wurde in ihrer Klasse Vierte, während Maximilian Maendlen in der U16/18 den 3. Platz belegte.
Ein gelungener Wettkampftag mit tollen Leistungen, der Lust auf die nächsten Wettbewerbe macht.
Volksläufe und Triathlon im Juni 2026
Mit Beginn des Sommers startete auch die Volkslauf- und Triathlonsaison voll durch. Petra Berger und Elena Braun gingen am 13. Juni beim Kehler Rheinuferlauf an den Start. Es war einer der ersten richtig heißen Tage des Monats und trotzdem konnten beide gute Ergebnisse über die zehn Kilometer erzielen. Petra Berger wurde Zweite der in der Altersklasse W60. Elena Braun lief auf den ersten Platz der Altersklasse W30und den zweiten Gesamtrang. In der folgenden Woche fanden die Polizeilandesmeisterschaften im Waldlauf statt. Elena Braun nutzte das Mittelstreckenrennen als schnellen Trainingsreiz für die anstehenden kürzeren Triathlons und sicherte sich den dritten Platz über die über 3700 Meter. Wenige Tage später ging es für sie gleich mit dem Mixed-Liga-Rennen in Blankenloch weiter, wo sie beim Sprint-Triathlon mit Zweitstartrecht für das AhtletesLab Team Ortenau startete. Das Team lieferte geschlossen eine starke Leistung ab und konnte sich nach Erreichen des zweiten Platzes in der Tageswertung um einen Platz in der Gesamttabelle nach oben schieben. Das AthletesLab Team Ortenau liegt jetzt vor dem abschließenden Rennen am Schluchsee in aussichtsreicher Position auf das Podium. Den Abschluss des Monats bildete die Polizeilandesmeisterschaft im Triathlon, welche in Erbach ausgetragen wurde. 100 Polizistinnen und Polizisten legten die Sprintdistanz(850 Meter Schwimmen – 23 Kilometer Radfahren – 5 Kilometer Lauf) zurück. Damit war auch die Polizeimeisterschaft erstmalig komplett ausgebucht. Elena Braun belegte hier den fünften Rang im Damenfeld. Für einen „Paukenschlag“ sorgte Timo Seifermann bei seiner erfolgreichen Teilnahme beim Walchsee-Triathlon (Challenge Kaiserwinkel) in Tirol/Österreich. Nachdem sein erster Start über eine Mitteldistanz beim Kraichgau Triathlon in dieser Saison nichtganz so gut lief, hoffte er natürlich auf ein besseres Durchkommen. Und das schonvorweg: das ist ihm gelungen und er konnte sich für die Weltmeisterschaft in Samorin
Martin Berger Volksläufe und Triathlon 30. Juni 2026(Slowakei) qualifizieren. Heiß war’s am Wettkampftag. Das Wasser im Walchsee hatte eine Temperatur von 25,9 Grad Celsius und das bedeutete Neoprenverbot für alle, wegen drohender Überhitzung während des Schwimmens. Der idyllisch gelegene Bergsee am Zahmen Kaiser war somit die angenehmste sportliche Einheit beim diesem Dreikampf. Für die 1900 Meter lange Schwimmstrecke benötigte er 31:27Minuten und kam somit als Fünfter seiner Altersklasse in die Wechselzone. Auf der Radstrecke mit zwei Runden à 40 Kilometer und 1100 Höhenmeter spürte er, dass seine Beine gut waren und er konnte als Dritter vom Rad steigen (2:10:57 Stunden).Die Halbmarathondistanz erreichte man durch viermaliges Absolvieren eines 5250Meter langen Kurses. Er konnte mit seiner überragenden Laufform die gute Platzierung halten (1:26 Stunden) und lief mit einer Gesamtzeit von 4:14:53 als Dritter seiner Altersklasse im Ziel ein. Es waren auch Profis am Start und in der Wertung aller knapp1100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen lag er auf dem bemerkenswerten 50. Platz. Fazit und O-Ton von Timo nach dem Rennen: Hier war die genialste Stimmung, die ich je erlebt habe. Das grandiose Alpenpanorama, die herzlichen Menschen an der Strecke – das alles führte dazu, dass ich über die ganzen 4:15 Stunden ein Dauerlachen im Gesicht hatte. Aufgrund der großen Hitze musste eine große Anzahl von Triathleten und Triathletinnen auf der Strecke aufgeben, beziehungsweise sie haben die Zeitlimits nicht erreicht.
Genauere Informationen zu den einzelnen Abteilungen und weitere Berichte und Ergebnise gibt es hier:
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